Willkommen in der Matrix! Wie KI und Blockchain in der Industrie 4.0 zusammenwachsen

Die Kombination der beiden digitalen Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Blockchain könnte für eine neue Stufe der industriellen Entwicklung sorgen. Autonom entscheidende Systeme, die sich unabhängig von menschlicher Einflussnahme verständigen und eigenständig Transaktionen durchführen, würde eine weitere Phase der maschinellen Automation einläuten – vielleicht die „Industrie 5.0?“
Sind wir dem Weg in die Maschinengesellschaft? Stehen wir kurz vor der Roboterautonomie? Künstliche Intelligenz und Blockchain könnten sich in Zukunft perfekt ergänzen bei der autonomen Steuerung von intelligenten Systemen. Während die Arbeitsorganisation zwischen einzelnen Maschinen und Algorithmen über die “Distributed Ledger”-Ansätze der Blockchain erfolgen könnte, wäre die eigenständige Entscheidungsfindung dieser Systeme Aufgabe der KI. Damit entstünde womöglich nicht nur ein neuer Wirtschaftssektor, auch für uns Menschen hätte dies erhebliche Konsequenzen – Willkommen in der Matrix!

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Wagener, Hochschule Hof am 17.10.2018:
“Willkommen in der Matrix! Wie KI und Blockchain in der Industrie 4.0 zusammenwachsen”

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Vortrag von Prof. Dr. Andreas Wagener, Hochschule Hof am 22.10.2016 Industrie 4.0, Datenökonomie und Künstliche Intelligenz: Wie Daten und Algorithmen Wirtschaft und Gesellschaft verändern:

 

One thought on “Willkommen in der Matrix! Wie KI und Blockchain in der Industrie 4.0 zusammenwachsen

  • 25. November 2018 at 13:29
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    Als Six Sigma Master Black Belt mit fundiertem Industrie-Background finde ich diese Überlegungen höchst interessant. Prinzipiell gab es diese gedanklichen Szenarien schon in der Vergangenheit, doch fehlten die technischen Plattformen. Dem ist jetzt nicht mehr so. In der Realität des Business besteht aktuell viel Unsicherheit in Bezug auf das Verständnis darüber, was Industrie 4.0 ist und wie es umgesetzt werden sollte. Diesbezüglich lässt sich jedoch mit Hilfe einer systematischen Konzeptentwicklung zu Industrie 4.0 eine hinreichende Transparenz für eine maßgeschneiderte Implementierung schaffen. Dabei lassen sich auch alle ggf. erforderlichen Ansätze wie Big Data Analytics, Six Sigma, Design for Six Sigma oder auch Process Mining integrieren.
    Doch parallel hierzu wachsen in vielen Unternehmen die Ängste und Zweifel bei den Beteiligten , da doch Industrie 4.0 bereits ein hohes Maß an Autonomie beinhaltet. Dieser Aspekt der Realität hat bereits Einzug gehalten und es wird sich weiter innerhalb kurzer Zeit absolut alles verändern. Die Gefahr, dass der Mensch zu einem Player am Rande mutiert, ist real. Setzt man die Überlegung nun in Richtung eines Zusammenspiels von KI und Distributed Ledger-Technologien fort (Industrie 5.0), so tun sich möglicherweise bis dato unvorstellbare Konsequenzen auf.

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