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	<title>Du hast nach Chatbots gesucht - Nerdwärts.de</title>
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	<title>Du hast nach Chatbots gesucht - Nerdwärts.de</title>
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		<title>Wie KI das Loyalty Marketing verändert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 12:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Digital Commerce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Loyalty Marketing hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Unternehmen müssenheute weit mehr tun, als nur Rabattkarten auszustellen oder Treuepunkte zuvergeben, um ihre Kunden langfristig zu binden. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei zunehmend eine zentrale Rolle, insbesondere bei der Datenanalyse, Automatisierung und Personalisierung. Welche Probleme kann KI im Loyalty Marketing lösen? Traditionelle Kundenbindungsprogramme stoßen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2024/11/wie-ki-das-loyalty-marketing-veraendert/">Wie KI das Loyalty Marketing verändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Loyalty Marketing hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Unternehmen müssen<br>heute weit mehr tun, als nur Rabattkarten auszustellen oder Treuepunkte zu<br>vergeben, um ihre Kunden langfristig zu binden.  Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei zunehmend eine zentrale Rolle, insbesondere bei der Datenanalyse, Automatisierung und Personalisierung. </strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Welche Probleme kann KI im Loyalty Marketing lösen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionelle <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Kundenbindung">Kundenbindung</a>sprogramme stoßen immer häufiger an ihre Grenzen. Sie sind oft unpersönlich, unflexibel und schaffen es nicht, die richtige Zielgruppe mit den passenden Angeboten anzusprechen. Der Einsatz von <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI">KI</a> kann hier Abhilfe schaffen: </p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Personalisierung auf einem neuen Level</strong>: Kunden sind heute daran gewöhnt, personalisierte Erlebnisse zu erhalten – denken wir nur an Netflix-Empfehlungen oder Spotify-Playlists. Viele Loyalty-Programme hingegen sind noch recht starr und allgemein gehalten. KI ermöglicht eine tiefere Analyse des Kundenverhaltens und kann daraus individuelle Anreize ableiten. Durch maschinelles Lernen können Muster in den Kundenpräferenzen erkannt und individuell zugeschnittene Belohnungen oder Vorschläge generiert werden.</li>



<li><strong>Vorhersage des Kundenverhaltens</strong>: Ein großes Problem vieler Treueprogramme ist es, rechtzeitig zu erkennen, welche Kunden drohen, abzuspringen. KI-Algorithmen können solche Risikofaktoren frühzeitig erkennen und automatisch personalisierte Kampagnen zur Kundenrückgewinnung starten. Dadurch lassen sich wertvolle Kundenbeziehungen retten, bevor der Schaden entsteht.</li>



<li><strong>Effizienz in der Kommunikation</strong>: Viele Kundenbindungsprogramme sind durch eine Flut von unkoordinierten und oft irrelevanten E-Mails geprägt. KI kann helfen, die ideale Zeit, den bevorzugten Kommunikationskanal und die für den Kunden relevantesten Inhalte zu identifizieren, um eine präzisere und angenehmere Kundenansprache zu ermöglichen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Ansätze im Loyalty Marketing durch KI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben können durch den Rückgriff auf KI auch neue Wege auf dem Gebiet des Loyalty Marketings beschritten werden:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Hyperpersonalisierte Loyalty-Programme</strong>: Mithilfe von KI lassen sich nicht nur demographische Daten, sondern auch Echtzeit-Interaktionen und Kontextinformationen nutzen, um Kunden individuelle Treueangebote zu unterbreiten. Das bedeutet, dass der Kunde genau im richtigen Moment einen Vorteil angeboten bekommt – beispielsweise ein Rabatt für ein Produkt, welches er sich kürzlich angeschaut hat.</li>



<li><strong><a href="https://nerdwaerts.de/?s=Gamification">Gamification</a> auf Basis von Verhaltensdaten</strong>: KI kann dazu beitragen, Loyalty-Programme spielerischer zu gestalten. Anstatt immer nur Punkte zu sammeln, können Kunden durch KI-basierte Mechanismen kleine Herausforderungen oder Spiele angeboten bekommen, die auf ihren persönlichen Interessen basieren. Das steigert das Engagement und die emotionale Bindung zur Marke.</li>



<li><strong>KI-gestützte Chatbots für Kundeninteraktion</strong>: <a href="https://nerdwaerts.de/2020/09/chatbots-sprachassistenten-im-kundenmanagement/">Chatbots</a>, die durch maschinelles Lernen trainiert wurden, können personalisierte Empfehlungen aussprechen und dem Kunden dabei helfen, Belohnungen oder Rabatte zu nutzen. Dadurch wird die Nutzererfahrung stark verbessert, und der Zugang zu Treuevorteilen erleichtert.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">KI-basiertes Loyalty Marketing in der Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Möglichkeiten der KI im Loyalty Marketing greifbar zu machen, werfen wir nun einen Blick auf drei innovative Beispiele aus der Praxis:</p>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-bottom is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-bottom is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Starbucks &#8211; <a href="https://growthsetting.com/ai-marketing-examples/starbucks-predictive-analytics-personalization/">Predictive Loyalty und Mobile Personalization</a></strong>: Starbucks ist ein Vorreiter in der Nutzung von KI zur Verbesserung seines Treueprogramms. Die Starbucks-App sammelt eine Vielzahl von Datenpunkten – darunter Bestellhistorien, Tageszeit und sogar Wetterbedingungen – um personalisierte Empfehlungen und Angebote zu erstellen. KI hilft dabei, vorherzusagen, wann der Kunde am ehesten wieder einen Kaffee bestellen wird, und sendet gezielte Angebote, die das Wiederkommen belohnen.</li>



<li><strong>Sephora &#8211; <a href="https://www.cut-the-saas.com/ai/beauty-and-the-bot-how-sephora-reimagined-customer-experience-with-ai">KI-gestützte Kundeninteraktionen</a></strong>: Der Beauty Chatbot von Sephora kann nicht nur bei der Produktauswahl helfen, sondern bietet auch personalisierte Tipps basierend auf den Vorlieben der Nutzer. Zudem werden Prämien und Treuepunkte intelligent beworben, wodurch die Kundenbindung stärker gefördert wird.</li>



<li><strong>Nike &#8211; <a href="https://webmeridian.net/ecommerce/nikes-customer-loyalty-and-retention-strategy/">Gamified Loyalty durch KI-Analyse</a></strong>: Nike hat sein Treueprogramm mit der NikePlus-App modernisiert. Die App nutzt KI, um Kunden zu analysieren und ihnen personalisierte Herausforderungen zu bieten, die zur Bewegung und Interaktion anregen. Zum Beispiel können Benutzer an speziellen Fitness-Challenges teilnehmen, die auf ihren bisherigen Trainingsdaten basieren. Für die erfolgreiche Teilnahme gibt es exklusive Prämien – wie limitierte Sneaker-Modelle oder besondere Rabatte. Dieser Gamification-Ansatz verstärkt das Gemeinschaftsgefühl und sorgt für eine langfristige Kundenbindung.</li>
</ol>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: KI als Gamechanger im Loyalty Marketing</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von KI im Loyalty Marketing bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Kunden besser verstehen zu können und gezielt anzusprechen. KI kann helfen, die Markenbindung zu stärken. Personalisierte Programme, vorausschauende Analysen und spielerische Ansätze helfen Unternehmen dabei, ihren Kunden echte Mehrwerte zu bieten – zur richtigen Zeit und am richtigen Ort. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema KI: Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Von Cyborgs und Digitalen Lebewesen: Wie generative KI&amp;VR menschliches Leben (und Sterben) verändern&#8220;:    </strong></p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/2tjGPVbKElM?si=tVOpJ9AERWG_MVk3" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3LEYA68C1IHK9&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&amp;qid=1728994048&amp;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=nerdwaerts-21&amp;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_tl"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="345" height="466" src="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2024/10/Kuenstliche-Intelligenz-im-Marketing-2023.jpg" alt="" class="wp-image-2211" style="width:248px;height:auto" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2024/10/Kuenstliche-Intelligenz-im-Marketing-2023.jpg 345w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2024/10/Kuenstliche-Intelligenz-im-Marketing-2023-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 345px) 100vw, 345px" /></a></figure>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>

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<hr/><h3>Empfohlene Literatur</h3><table style="width:100%;border-collapse:collapse;"><tr><td style="padding:10px;vertical-align:top;width:33%;"><a href="https://www.amazon.de/dp/3648169572/?tag=nerdwaerts-21" target="_blank" rel="nofollow"><strong>KI im Marketing</strong></a><br/><em>Andreas Wagener</em><br/><small>Von Personalisierung ueber Programmatic bis Loyalty Marketing: Das Standardwerk.</small></td><td style="padding:10px;vertical-align:top;width:33%;"><a href="https://www.amazon.de/dp/3791043196/?tag=nerdwaerts-21" target="_blank" rel="nofollow"><strong>Marketing mit KI</strong></a><br/><em>Kai Spriestersbach</em><br/><small>Praxisleitfaden fuer den konkreten Einsatz von KI-Tools in Marketing und Vertrieb.</small></td><td style="padding:10px;vertical-align:top;width:33%;"><a href="https://www.amazon.de/dp/3800669544/?tag=nerdwaerts-21" target="_blank" rel="nofollow"><strong>Digitales Marketing</strong></a><br/><em>Ralf T. Kreutzer</em><br/><small>Der umfassende Ueberblick ueber alle Kanaele und Instrumente des digitalen Marketings.</small></td></tr></table>
<div style="background:#f8f7f2;border-left:3px solid #b8972a;padding:10px 15px;margin:20px 0;font-size:0.88em;color:#555;"><strong>Hinweis:</strong> Dieser Artikel enthaelt Affiliate-Links zu Amazon. Wenn Sie ueber diese Links kaufen, erhalte ich eine kleine Provision &#8211; fuer Sie entstehen keine Mehrkosten.</div>
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		<title>Live-Shopping mit Virtual Beings</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2023/08/live-shopping-mit-virtual-beings/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 06:52:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In China spielen vor allem seit der Pandemie &#8222;live-Shopping&#8220;-Events im Netz eine große Rolle. Immer öfter übernehmen dabei &#8222;Virtual Beings&#8220;, insbesondere virtuelle Influencer, die Moderation oder andere wichtige Funktionen bei der Durchführung dieser Veranstaltungen. Vor allem mit dem Blick auf die Diskussion um die Entstehung eines &#8222;Metaverse&#8220;, dass physische und virtuelle Welt weiter verzahnt, könnte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2023/08/live-shopping-mit-virtual-beings/">Live-Shopping mit Virtual Beings</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In China spielen vor allem seit der Pandemie &#8222;live-Shopping&#8220;-Events im Netz eine große Rolle. Immer öfter übernehmen dabei &#8222;Virtual Beings&#8220;, insbesondere virtuelle Influencer, die Moderation oder andere wichtige Funktionen bei der Durchführung dieser Veranstaltungen. Vor allem mit dem Blick auf die Diskussion um die Entstehung eines &#8222;Metaverse&#8220;, dass physische und virtuelle Welt weiter verzahnt, könnte daraus ein Milliardenmarkt entstehen.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Covid-Pandemie hat sich insbesondere in China der Trend des “live-eCommerce“ verstärkt, der dort im Jahr 2022 auf ein Volumen von 43,2 Milliarden Yuan <a href="https://tinyurl.com/yc2zt4rt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">geschätzt wird</a> (etwa €6Mrd.)  Dieser lässt sich in etwa als „digitales Teleshopping“ umschreiben und umfasst oft eine intensive Interaktion mit dem Publikum. Zuschauer können „live“ Fragen zu präsentierten Produkten stellen. Grundsätzlich lässt sich dies auch in den virtuellen Welten realisieren, wie zum Beispiel der chinesische Handelsriese AliBaba mit seinem <a href="https://mp.weixin.qq.com/s/yMoQu2xwN-eIrV1BxCd8SA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ansatz</a> auf der Plattform TaoBao zeigt. Dort entstehen eigene dreidimensionale virtuelle Shopping-Umgebungen, die per Avatar besuchbar und „erlebbar“ sind. Die einzelnen Verkaufsabteilungen und Geschäfte sind mit – virtualisierten – Mitarbeitern besetzt, welche die Kunden in „Echtzeit“ beraten. Zu festen Terminen sollen zudem – analog zu dem bereits praktizierten „gewöhnlichen“ online-Live-Shopping – <a href="https://tinyurl.com/bdd48j5n" target="_blank" rel="noreferrer noopener">interaktive Verkaufsveranstaltungen und Produktpräsentation stattfinden</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings als Moderatoren von live-Events</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der live-eCommerce-Markt China wird stark durch Influencer geprägt, <a href="https://tinyurl.com/z5kt3j85" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die den Sprung vom reinen „Creator“ zum „Moderator“ bzw. „Host“ geschafft haben</a>. Grundsätzlich ist hier ein Einsatz von <a href="https://nerdwaerts.de/2022/11/virtual-beings-digital-humans-und-avatare-eine-begriffsabgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Beings</a> ebenfalls denkbar. In der Tat gibt es hierfür bereits erste Beispiele: Der reichweitenstarke (und inzwischen von der Bildfläche verschwundene) Live-Streamer und Influencer Li Jiaqi führte bereits 2020 gemeinsam mit dem „Virtual Idol“ Luo Tianyi, das fast 4,6 Millionen Follower auf Weibo (gewissermaßen das chinesische Twitter), aufweist, durch eine Verkaufsshow auf Taobao, vor fast 3 Mio. Zuschauern. Die ebenfalls zu Alibaba gehörende E-Commerce-Plattform Tmall führte im Anschluss daran ein weiteres Live-Streaming-Event durch, bei dem der „menschliche“ Part von Li Jiaqi durch die ebenfalls nur virtuell existierende Yuezheng Ling ersetzt wurde und somit die Moderation nunmehr <a href="https://tinyurl.com/4n7fmf5m" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vollständig in den Händen der Virtual Beings lag</a>. Während damals die Interaktion mit den Virtual Idols vorwiegend auf der Produktion vorgefertigter, „programmierter“ Dialoge beruhte, kommen für derartige Live-Shopping-Events in jüngster Zeit verstärkt eigenständige <a href="https://tinyurl.com/2s3ku6v5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">virtuelle „Hosts“ zum Einsatz</a>, die im einfachsten Falle auf dem technischen Niveau simpler Chatbots agieren, bei denen aber potenziell auch leistungsfähigere, selbstlernende Technologien zum Einsatz kommen können – wie etwa das Beispiel Dong Dong zeigt, das chinesische Virtual Being, das zur Bewerbung des Olympia-Merchandise <a href="https://tinyurl.com/yckw3ey8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">entwickelt wurde</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Austausch&#8220; von unliebsamen Influencern durch Virtual Beings?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter dieser Entwicklung dürfte, so wird vermutet, auch staatliches Kalkül liegen. Einige der menschlichen Live-Streamer und Influencer sind sehr schnell sehr reich und mächtig geworden, was den Machthabern in Peking wohl ein Dorn im Auge war. Zuletzt sind nicht wenige dieser chinesischen Internetstars – wie Li Jiaqi – <a href="https://tinyurl.com/yv4wj7xu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aus der Öffentlichkeit komplett verschwunden</a> – an ihre Stelle treten stattdessen <a href="https://tinyurl.com/2s3ku6v5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vermehrt Virtual Beings</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings mit Plattenvertrag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ebenso andernorts, außerhalb Chinas, werden virtuellen Wesen in der produktbezogenen Live-Kommunikation eingesetzt: Der koreanische Konzern LG Electronics entwickelte die virtuelle DJane und Songwriterin Reah Keem, die für das Unternehmen auf der Messe CES Electronics auftrat und dort dessen neues Laptop präsentierte. LG beschränkte sich aber nicht auf diese punktuelle Maßnahme, sondern arbeitete im Anschluss an den Event weiter kontinuierlich an der Etablierung der Kunstfigur und ließ sie etwa auf verschiedenen Social-Media-Präsenzen über ihren Alltag „berichten“. Inzwischen erhielt sie zudem medienwirksam einen eigenen <a href="https://tinyurl.com/2p8u3vxn" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plattenvertrag</a>. Marken können also auch eigene <a href="https://nerdwaerts.de/2022/11/virtual-beings-digital-humans-und-avatare-eine-begriffsabgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Beings</a> erschaffen, die je nach Bedarf für die Markenführung herangezogen werden, ansonsten aber ein unabhängiges Eigenleben führen können, womit Authentizität und Glaubwürdigkeit generiert werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings als virtuelle Influencer im Rahmen von konzertierten Social Media-Aktionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Samsung stellte dem englischsprachigen Publikum zum Jahresbeginn 2022 sein neues Smartphone Galaxy S22 <a href="https://tinyurl.com/43rkacxs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Rahmen eines Online-Live-Events vor</a>. Als Co-Host, neben dem TikTok Creator Liam Kalevi <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nr9cWQHp9Zs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">begrüßte der „virtuelle Influencer“ Zero die Zuschauer</a>. Er interagierte mit seinen menschlichen Kollegen, indem er „aus seinem Bunker im Metaverse“ mit einer virtuellen Version des neuen Samsung-Mobiltelefons ein Selfie mit diesen <a href="https://tinyurl.com/5xrcj45h" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aufnahm, was anschließend breit auf Social Media und in einschlägigen Pressekanälen geteilt wurde</a>. Selbst wenn es sich hier offensichtlich nicht um eine KI handelte – zu eloquent führte der im Manga-Stil entworfene Moderator durch die Veranstaltung –, sondern wohl eher um einen Avatar, der die Mimik des menschlichen Sprechers <a href="https://tinyurl.com/2p8ey7av" target="_blank" rel="noreferrer noopener">jedoch perfekt in Echtzeit auf das virtuelle Pendant übertrug</a>, zeigt dies doch, dass sich auch im westlichen Teil der Welt neue Einsatzbereiche für Virtual Beings im Live-Commerce eröffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings und das Metaverse</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://nerdwaerts.de/2022/11/virtual-beings-digital-humans-und-avatare-eine-begriffsabgrenzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Beings</a> werden auch angesichts der anhaltenden Diskussion um das <a href="https://nerdwaerts.de/2022/11/dimensionen-des-metaverse-eine-begriffsbestimmung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metaverse </a>zunehmend relevant &#8211; gerade auch im Marketing- und Commerce-Kontext. Der Trend zur weiteren &#8222;Virtualisierung&#8220; dürfte erst am Anfang stehen. Sicherlich kann man das Nutzerverhalten in Asien und insbesondere China nicht ohne weiteres mit der Situation hierzulande vergleichen. Aber es wäre fahrlässig, diese Entwicklungen nicht im Auge zu behalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema: Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Künstliche Intelligenz im Marketing: Künstliche Kreativität, VR &amp; DNA-Targeting.&#8220;:    </strong></p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen=""></iframe>
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Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Virtual Beings, Digital Humans und Avatare &#8211; eine Begriffsabgrenzung</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2022/11/virtual-beings-digital-humans-und-avatare-eine-begriffsabgrenzung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 07:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die technisch rasant fortschreitende Entwicklung der Computergrafik in Kombination mit KI und Deep Learning ermöglicht immer realistischere Simulationen der Realität in der digitalen und virtuellen Sphäre. Auch die Darstellung von &#8222;virtuellen Wesen&#8220; und digitalen Abbildern der Nutzer rücken dabei zunehmend in den Fokus &#8211; sowohl im spielerischen Alltag als auch im wirtschaftlichen Kontext. Dabei kursiert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die technisch rasant fortschreitende Entwicklung der Computergrafik in Kombination mit KI und Deep Learning ermöglicht immer realistischere Simulationen der Realität in der digitalen und virtuellen Sphäre. Auch die Darstellung von &#8222;virtuellen Wesen&#8220; und  digitalen Abbildern der Nutzer rücken dabei zunehmend in den Fokus &#8211; sowohl im spielerischen Alltag als auch im wirtschaftlichen Kontext. Dabei kursiert eine Vielzahl ähnlicher oder synonym verwendeter Begrifflichkeiten &#8211; Zeit für eine Abgrenzung.</strong></p>



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<span id="more-2089"></span>



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<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff der „<strong><a href="https://nerdwaerts.de/2021/01/virtual-beings-und-virtuelle-influencer-etablieren-sich-im-marketing/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Beings</a></strong>“ bezieht sich auf die Entstehung „digitaler Lebewesen“ mit eigenen „Persönlichkeiten“, die entsprechende Möglichkeiten der menschlichen Interaktion eröffnen und dabei verschiedene Ausprägungen haben können. Ein weiter gefasstes Verständnis bezieht dabei bereits intelligente <a href="https://nerdwaerts.de/2020/09/chatbots-sprachassistenten-im-kundenmanagement/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chatbots und Sprachassistenten</a>, aber auch interaktionsfähige Roboter &#8211; wie der berühmte &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pepper_(Roboter)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pepper</a>&#8220; &#8211; , mit ein. Diese Kategorie wird teilweise als „<strong>Virtual Companions</strong>“ <a href="https://tinyurl.com/yc8dcarv" target="_blank" rel="noreferrer noopener">umschrieben</a>, Begleiter im physischen Alltag, die auf digitalisierte Ressourcen zurückgreifen. In einer engeren Definition umfasst der Begriff hingegen nur Erscheinungsformen im virtuellen Raum. Manchmal findet hierfür auch die Bezeichnung „<strong>Digital Humans</strong>“ Verwendung, digitalisierte menschliche Abbilder, wobei hiervon der Terminus „<strong>Avatar</strong>“ nochmals abgegrenzt werden muss, der sich auf eine (meist) grafische Repräsentation des Nutzers in digitalen Umgebungen, etwa in Spielen und auch auf Metaverse-Plattformen, bezieht. Ein Avatar besitzt damit aber eben keine autonomen Persönlichkeitseigenschaften, ist also kein eigenständiges virtuelles Lebewesen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings vs. Digital Humans</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von „<a href="https://nerdwaerts.de/?s=Virtual+Beings&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Beings</a>“ ist der oft synonym verwendete Terminus der „Digital Humans“ noch in weiterer Hinsicht zu unterscheiden: Zum einen muss die digitale „menschliche“ Ausprägung nicht unbedingt auch ein reales menschliches Antlitz besitzen, ebenso sind comicartige oder gänzlich gesichtslose Darstellungen denkbar. Zum anderen können auch andere Lebewesen „virtualisiert“ werden. Inzwischen ist es etwa möglich, „individualisierte“ Haustiere im Metaverse zu besitzen. Das Unternehmen <a href="https://digitaldogs.ai/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Digital Pets Company</a>“ stellt beispielsweise entsprechende NFT-Hunde als virtuelle Begleiter zu Verfügung, die eigene, „unique“ Persönlichkeiten besitzen sollen und von ihren Haltern weiter trainiert werden können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings als virtuelle Influencer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon seit Längerem wird im Marketingkontext über „<strong><a href="https://nerdwaerts.de/?s=virtuelle+influencer&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">virtuelle Influencer</a></strong>“ diskutiert. Viel zitierte Vertreterin ist etwa das rein digital existierende „Supermodel“ Shudu, welches von der dahinter stehenden Agentur auf dem eigenen Instagram-Kanal mit mehr als 200.000 Followern höchst professionell in Szene gesetzt wird. Einen noch größeren Bekanntheitsgrad hat sich „Lil’Miquela“ erworben: Sie verfügt über ein Instagramprofil mit mehr als 3 Mio. Followern und einen eigenen Youtube-Kanal, dessen Videos teilweise mehrere Millionen Abrufe aufweisen. Quer über die verfügbaren Social Media Kanäle wird auf diese Weise der Alltag eines Influencers simuliert – Lil‘Miquela trifft sich mit Freunden, macht Selfies, teilt ihre Spotify-Playlist – und auf diese Weise „echtes“ Geld mit Product Placement verdient. Selbst wenn in den letzten Jahren immer mehr virtuelle Influencer in Europa und auch hierzulande auf der Bildfläche erscheinen, hinkt die Entwicklung deutlich hinter jener in Asien, in Japan, Korea und China hinterher. Das chinesische Marktforschungsunternehmen <a href="https://tinyurl.com/yc2zt4rt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">iiMedia bezifferte das Volumen des hier mit „Virtual Idol“ bezeichneten Marktes für 2021 mit 6,22 Mrd. Yuan</a> (etwa €900 Mio.).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings und der Einsatz von KI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beschriebenen Beispiele virtueller Influencer stellen zwar erfolgreiche Marktadaptionen dar, sind technisch recht gut gemachte, aber letztlich doch „händische“ Inszenierungen. Der Rückgriff auf <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI</a>, auf Methoden des maschinellen Lernens und insbesondere Deep-Learning-Verfahren, ermöglicht heute nicht nur deutlich ausgereiftere grafische Umsetzungen, sondern auch einen höheren Automatisierungsgrad der Interaktion. Eigenständig hinzulernende und dann autonom agierende Virtual Beings stellen gewissermaßen die „Krone der digitalen Schöpfung“ dar. Schon heute sind digitale Realitäten oft nicht mehr von der analogen Wirklichkeit zu unterscheiden: Eigenständig durch KI generierte Bilder „realer“ Menschen und Gegenstände lassen sich meist nur schwer von herkömmlichen Fotografien unterscheiden. Und „Deepfakes“ zeigen uns, dass dieser Aspekt gleichfalls auf Bewegtbild ausgeweitet werden kann. Auch die Entwicklungen in der Sprachverarbeitung, im „<a href="https://nerdwaerts.de/?s=Natural+Language+Processing&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Natural Language Processing</a>“ sind soweit fortgeschritten, <a href="https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/0E02E7E5A3934A243E84D4FD7E8A3502/S1351324922000146a.pdf/voice_synthesis_business_2022_update.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dass menschliche Originalstimmen synthetisch perfekt nachgebildet werden können</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings-1024x509.jpg" alt="" class="wp-image-2139" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings-1024x509.jpg 1024w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings-300x149.jpg 300w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings-768x381.jpg 768w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2022/11/Virtual-Beings.jpg 1508w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings im Metaverse &#8211; eine neue Entwicklungsstufe?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten derart äußerlich perfekt gestaltete virtuelle Lebewesen nun ebenso in ihrem Innern entsprechend angereichert werden, so dass über eigenständiges Hinzulernen auch eine Simulation von Persönlichkeit möglich ist, dürfte die Unterscheidung zwischen „analogen“ und digitalen Lebewesen zunehmend schwerer fallen. Es ist zu erwarten, dass in einer virtuellen Umgebung, wie in einem wie auch immer gearteten Metaverse, diesen – nicht zuletzt in Bezug auf Kommunikation und Marketing – womöglich eine Schlüsselrolle zukommen wird. Allein für China geht man von 60.000 neuen Unternehmen aus, die 2021 den Markt der Virtual Beings für sich entdeckt haben. Hinsichtlich des Marktvolumens wird ein Anstieg von aktuell ca. 90 Mio. Euro auf<a href="http://, 14. Mai). How are the virtual humans “living” in the Metaverse? Behind the skin you don’t know. https://tinyurl.com/2mfbzdaz." target="_blank" rel="noreferrer noopener"> bis zu 75 Mrd</a>. Euro im Jahr 2030 <a href="https://tinyurl.com/4hta359c" target="_blank" rel="noreferrer noopener">prognostiziert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema: Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Künstliche Intelligenz im Marketing: Künstliche Kreativität, VR &amp; DNA-Targeting.&#8220;:    </strong></p>



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Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



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		<title>CDR (Corporate Digital Responsibility) und KI-Bias</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2022/10/cdr-und-ki-bias/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CDR &#8211; Corporate Digital Responsibility &#8211; soll analog der CSR (Corporate Social Responsibility) die Verantwortung von Unternehmen bei der Digitalisierung betonen und entsprechende Strategien und Maßnahmen umfassen, die einen nachhaltigen und verantwortlichen Umgang mit digitalen Ressourcen bewirken. Damit stehen auch die negativen Nebeneffekte des Einsatzes von KI im Fokus, wie etwa der sogenannte &#8222;KI Bias&#8220;, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2022/10/cdr-und-ki-bias/">CDR (Corporate Digital Responsibility) und KI-Bias</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>CDR &#8211; Corporate Digital Responsibility &#8211; soll analog der CSR (Corporate Social Responsibility) die Verantwortung von Unternehmen bei der Digitalisierung betonen und entsprechende Strategien und Maßnahmen umfassen, die einen nachhaltigen und verantwortlichen Umgang mit digitalen Ressourcen bewirken. Damit stehen auch die negativen Nebeneffekte des Einsatzes von KI im Fokus, wie etwa der sogenannte &#8222;KI Bias&#8220;, die Diskriminierung durch automatisierte Datenauswertungen. Der Kampf gegen diese Auswüchse stellt Forschung wie auch die Unternehmenspraxis vor erhebliche Herausforderungen. </strong></p>



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<span id="more-1651"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Unter „Corporate Digital Responsibility“(CDR) wird allgemein die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung verstanden. In Anlehnung und als Weiterentwicklung des Begriffs der CSR („Corporate Social Responsibility“) richtet sich der – relativ <a href="https://www.bmj.de/DE/Themen/FokusThemen/CDR_Initiative/CDR_Initiative_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">junge</a>, aber aktuell <a href="https://www.bmuv.de/service/veranstaltungen/veranstaltung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">rapide an Relevanz gewinnende</a> – Terminus auf die Anwendung „digitaler“ Technologien und den Umgang mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft und den Einzelnen. Im Kern geht es dabei um die freiwillige Selbstverpflichtung, verantwortlich mit den digitalen Ressourcen umzugehen, was sowohl grundsätzliche Fragestellungen der <a href="https://www.bmj.de/DE/Themen/FokusThemen/CDR_Initiative/_downloads/cdr_nachhaltigkeitsziele.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmensethik als auch konkrete betriebswirtschaftliche Handlungsfelder im Tagesgeschäft berührt</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei stehen insbesondere folgende Themenbereiche im Mittelpunkt des Interesses:</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li>die Schonung von Ressourcen bei der Erschaffung digitaler Dienste und Produkte (insbes. Energie)</li>



<li>Sozialverträglichkeit und Ermöglichung einer „humanen“ Arbeitsumgebung beim Einsatz digitaler Technologie</li>



<li>die „Demokratisierung der Digitalisierung“: Zugangserleichterung durch Kompetenzaufbau beim Einzelnen und durch die Förderung allgemein zugänglicher digitaler Infrastruktur</li>



<li>Datensicherheit, Datenschutz und Verhinderung digitalen Machtmissbrauchs aufgrund erlangter „<a href="https://nerdwaerts.de/tag/algorithmusoekonomie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Datenmacht</a>“ (gegen „<a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1057/jit.2015.5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Überwachungskapitalismus</a>“, „<a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/nudging-99919" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nudging</a>“, <a href="https://nerdwaerts.de/2016/06/wie-man-mieter-anhand-ihres-social-media-verhaltens-einschaetzen-kann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„invasives“ Scoring/Profiling</a>, …)</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Und:</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. der verantwortungsvolle Umgang mit KI: Transparenz der Entscheidungsbildung durch KI, Vermeidung von „KI-Bias“ und von „Diskriminierung“ durch <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ansatzpunkt für CDR: KI-Bias in Unternehmensprozessen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Verarbeitung von Daten im Rahmen von KI-Anwendungen bzw. bei der Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens besteht die Gefahr, dass es aufgrund der Eigenschaften der dabei verwendeten Datenressourcen zu Verzerrungen kommen kann („KI Bias“). Ein Beispiel hierfür ist der Prozess der Vorqualifizierung von Bewerbungsdokumenten. Dabei hat sich herausgestellt, dass vorhandene Muster in der bisherigen Belegschaft von der KI erkannt und in den Auswahlprozess einbezogen werden können, was dazu führt, dass z.B. ein Unternehmen mit wenig Frauen in Führungspositionen oder geringem Anteil von Arbeitskräften mit Migrationshintergrund eine entsprechende Personalpolitik auch in die Zukunft festschreiben könnte, wie ein entsprechendes <a href="https://www.reuters.com/article/us-amazon-com-jobs-automation-insight-idUSKCN1MK08G" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projekt von Amazon zeigt (welches dann entsprechend auch nicht umgesetzt wurde</a>). Künstliche Neuronale Netze müssen im Wege maschineller Lernverfahren mit großen Mengen an Daten trainiert werden. Aber Daten sind eben zwangsläufig stets vergangenheitsbezogen und enthalten dann mitunter genau jene Vorurteile und mangelnde Diversität, denen mit CDR-Maßnahmen entgegnet werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDR und maschinelle Spracherkennung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich verhält es sich mit Verfahren in der Sprachverarbeitung, die unter anderem für den Betrieb von Chatbots und bei der automatisierten Texterstellung durch KI zur Anwendung kommen. Zur Erreichung eines weitreichenden „Sprachverständnisses“ müssen die Systeme mit großen Mengen an Sprachdaten trainiert werden kann. Um an diese zu gelangen, bestehen zwei Möglichkeiten, die jeweils eigene Probleme nach sich ziehen: Zum einen werden gemeinfreie Werke genutzt, welche aufgrund ihres Alters &#8211;&nbsp; In Deutschland endet die Schutzfrist 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers &#8211; meist in besonderer Weise überholte Sprachstile und auch nicht selten überkommene gesellschaftliche Vorstellungen und Motive beinhalten. Zum anderen werden allgemein verfügbare, aktuelle Inhalte aus dem Netz genutzt, wie Blogs und Forenbeiträge, welche keinerlei „manueller“ Qualitätssicherung unterliegen und damit potenziell auch extreme Positionen beinhalten können. Zwar lassen sich über automatisierte Prozesse bestimmte Inhalte – wie etwa Pornografie &#8211; herausfiltern. Diese Verfahren basieren aber meist auf vorab definierten oder identifizierten Sperrbegriffen und sind nicht in der Lage, subtiler gelagerte Probleme bei Duktus und Stilistik zu erfassen. Die „Antiquiertheit“ der Quellen führt unter anderem dazu, dass Sprachmodelle, deren Funktion in der Vervollständigung von Sätzen bzw. dem Weiterführen von Dialogen liegen, entsprechend auch heute als überkommen empfundene Geschlechterrollen reproduzieren. So werden Männer etwa standardmäßig mit Berufen wie Manager, Arzt oder Programmierer in Verbindung gebracht, Frauen hingegen eher als Hausfrau, Sekretärin oder Krankenschwester klassifiziert. Auch die <a href="https://www.ethikrat.org/fileadmin/PDF-Dateien/Veranstaltungen/anhoerung_25.02.2021_Luxburg.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hautfarbe </a>führt regelmäßig zu einer Vorprägung von KI, zum Beispiel hinsichtlich des Berufes, den eine Person womöglich ausüben oder auch welchen sozialen Status sie inne haben könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDR durch KI-Methoden sicherstellen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sinne eines wirkungsvollen CDR-Konzeptes müssen Unternehmen, die auf Verfahren des maschinellen Lernens zurückgreifen oder entsprechende Produkte einsetzen, sicherstellen, dass diese Verwerfungen eliminiert werden. Allerdings sind damit in der Praxis erhebliche Herausforderungen verbunden: Technisch gibt es bereits erste Ansätze, KI-Bias auch mit KI-Methoden zu bekämpfen, indem man beispielsweise – händisch, über Supervised Learning – entsprechende Texte identifiziert und als „unerwünschte“ Ergebnisse etikettiert. In einem iterativen Prozess, immer begleitet durch die menschliche Überprüfung, könnte man damit dann eine Trainingsgrundlage für die KI schaffen, die Sprachdaten und Texte auf ihren Bias-Gehalt überprüft und entsprechend anpasst. Die Forschungspraxis steht in diesem Bereich allerdings noch ganz am Anfang. Und gerade die enge Verwebung von Mensch und maschinellem Lernen birgt natürlich neue Bias-Problematiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDR als Verhandlungsproblem der öffentlichen Meinung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich erweist sich bereits die Identifizierung anwendbarer Wertmaßstäbe als schwierig: Nicht immer erscheint die Sachlage so eindeutig wie in den zuvor skizzierten Beispielen: Was allgemein akzeptabel oder wünschenswert erscheint und welche Entwicklungen zu kritisieren sind, ist schließlich Gegenstand permanenter „öffentlicher“ Verhandlung und einem steten Wandel unterworfen. Die viel beklagte gesellschaftliche Fragmentierung erschwert die Extraktion eines allgemein gültigen Wertmaßstabes zusätzlich. Politische Diskurse bilden sich damit automatisch auch in der konkreten Anwendung von KI ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berücksichtigung von CDR in diesem Kontext erfordert die Entwicklung eines entsprechenden Instrumentariums, das sowohl die technischen Belange als auch die organisationalen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen bedient. Eingebettet in ein zu ermittelndes ethisches Grundgerüst gilt es die Voraussetzungen für ein zielgerichtetes CDR-Management zu schaffen. Dabei müssen die Grenzen zwischen (gewinnorientiertem) Management und technischer Umsetzung sowie zwischen Unternehmertum und gesellschaftlichen Anliegen zwangsläufig verwischen. Wie kann es gelingen, Betriebswirtschaftliches mit dem Gesellschaftlichen zu vereinen? Welche – konkreten – technischen Ansätze sind dabei sinnvoll, um CDR exemplarisch im Kontext von KI-Bias und der Sprachverarbeitung sicherzustellen? Welche strukturellen Maßnahmen gilt es darüber hinaus zu ergreifen? Und wie kann dies alles in eine übergreifende CDR-Strategie eingebettet werden? All dies sind Fragen, welche die derzeitigen Überlegungen zu CDR flankieren müssen. Es ist eine Sache, allgemeine Ziele innerhalb dieses ohne Zweifel sinnvollen Klassifizierungsrahmens aufzustellen. Aber die praktische Umsetzung stellt Forschung, Unternehmen und Politik vor enorme Herausforderungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema: Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Wie der Staat mit Daten umgeht.&#8220;:    </strong></p>



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Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Chatbots &#038; Sprachassistenten im Kundenmanagement</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2020/09/chatbots-sprachassistenten-im-kundenmanagement/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 07:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufgabengebiete von Chatbots und Sprachassistenten sind vielfältig. Als „Kundeninterface“ ermöglichen sie die Kontaktaufnahme für Serviceanfragen und übernehmen im Anschluss den automatisierten Dialog mit den Gesprächspartnern entweder auf der Website des Unternehmens oder in dessen Social Media Profilen. Grundsätzlich können Chat- und Voicebots beim gesamten Prozess der Kundenbearbeitung zum Einsatz kommen, um eine gute „Customer [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Aufgabengebiete von Chatbots und Sprachassistenten sind vielfältig. Als „Kundeninterface“ ermöglichen sie die Kontaktaufnahme für Serviceanfragen und übernehmen im Anschluss den automatisierten Dialog mit den Gesprächspartnern entweder auf der Website des Unternehmens oder in dessen Social Media Profilen. </strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/5380f3d1d7ad4473b53da812b8e1f874" width="1" height="1" alt="">



<span id="more-1800"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können <a href="https://nerdwaerts.de/2020/07/wie-funktionieren-chatbots-und-sprachassistenten/">Chat- und Voicebots</a> beim gesamten Prozess der Kundenbearbeitung zum Einsatz kommen, um eine gute „<a href="https://nerdwaerts.de/2020/07/ki-im-customer-experience-management/">Customer Experience</a>“ systematisch und automatisiert zu gewährleisten und stetig zu verbessern. Als Vorteile gegenüber der klassischen Telefonhotline oder E-Mail-Anfragen gelten neben den Ressourcenersparnissen, die durch die Übertragung routinemäßiger Tätigkeiten von den menschlichen Mitarbeitern erwachsen, vor allem auch die niedrigere Hemmschwelle bei den Kunden zur Kontaktaufnahme. Zudem ermöglicht der hohe Automatisierungsgrad des Kundendialogs auch eine Verknüpfung mit den Backend-Systemen wie auch eine verlässliche Erfolgsmessung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arten von Chatbots im Kundenmanagement</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grob lassen sich die Bots ihrer Funktion im Kundendialog nach in folgende Kategorien gliedern:</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/5380f3d1d7ad4473b53da812b8e1f874" width="1" height="1" alt="">



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Content Bots: Bereitstellung, Platzierung und Distribution von Inhalten zur Kundenkommunikation</strong></li>



<li><strong>Product Information &amp; Recommendation Bots: Information über Produkte und Alternativen, Empfehlungen von Produkten und Angeboten entsprechend der Kundenpräferenz</strong></li>



<li><strong>Ordering Bots: Abwicklung des Bestellverfahrens im (Online-)Handel</strong></li>



<li><strong>Customer Service Bots: Bearbeitung von Anfragen im Customer Support und After-Sales-Service</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2020/02/Arten-von-Chatbots-Wagener-1024x574.jpg" alt="" class="wp-image-1807" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2020/02/Arten-von-Chatbots-Wagener-1024x574.jpg 1024w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2020/02/Arten-von-Chatbots-Wagener-300x168.jpg 300w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2020/02/Arten-von-Chatbots-Wagener-768x431.jpg 768w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2020/02/Arten-von-Chatbots-Wagener.jpg 1442w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Arten von Chatbots. Aus: Andreas Wagener, Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs, Haufe, 2019, CC BY-SA 4.0</strong></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots in der Praxis des Kundenmanagements</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis findet sich diese Aufteilung in Aufgabengebiete nicht mehr absolut trennscharf wieder. Dennoch wird versucht, die folgenden Anwendungsbeispiele entsprechend zu ordnen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Premier League Club AFC Bournemouth hat unter anderem mit der Unterstützung von Microsoft&nbsp; mit dem <a href="https://news.microsoft.com/en-gb/2018/01/12/afc-bournemouths-chatbot-changes-depending-on-whether-fans-are-happy-or-sad/">CherryBot</a> – der Fußballverein von der englischen Südküste wird auch als „The Cherries“ bezeichnet – einen Content Bot geschaffen, der die Facebook-Messenger-Plattform nutzt, um mit seinen Fans zu interagieren und einen „Kundendialog“ zu entfalten. Ziel ist es erklärtermaßen&nbsp; mit dem Bot einen virtuellen Vertreter des Vereins zu schaffen, der die Emotionalität der Anhänger aufnimmt und sich entsprechend der im Rahmen einer „Sentiment Analyse“  als vorherrschend identifizierten Stimmung zum Verein und direkt zum aktuellen Spielverlauf zu Wort meldet. Zudem soll er Fragen der Fans automatisiert beantworten können und stellt Informationen, Daten und Fakten zu den Spielen, wie auch Videohighlights zur Verfügung. Des Weiteren organisiert der „CherryBot“ Selfie-Wettbewerbe sowie eine Wahl des „Player of the Match“ durch die Teilnehmer. Die gesammelten Informationen werden für die Optimierung des weiterführenden Dialogs ausgewertet – etwa auch per Bilderkennung auf Personenfotos, <a href="https://news.microsoft.com/en-gb/2018/01/12/afc-bournemouths-chatbot-changes-depending-on-whether-fans-are-happy-or-sad/">um Emotionen daraus auszulesen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots als Shoppingassistenten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur allein online, auch im Offline-Geschäft können Bots zum Einsatz kommen. Die US-Modekette „Macy’s“ bietet ihren Kunden den digitalen Assistenten <a href="https://www.ibm.com/blogs/watson/2016/07/artificial-intelligence-transforms-store-shopping-experience-pilot-macys-call/">Macy’s On Call</a> an, der dabei helfen soll, sich im Laden vor Ort zurechtzufinden. Der Chatbot versteht auch „unstrukturierte“ Textanfragen, wie „Wo finde ich Schuhe?“, und liefert daraufhin die korrekte Antwort zu den entsprechenden Produktinformationen. Auch weiterführende Beratungen und Empfehlungen von Alternativen können auf diese Weise durchgeführt werden. Beispiele für solche klassischen Recommendation Bots finden sich vor allem im Modeumfeld, wie etwa bei „H&amp;M“, „Burberry“ oder „Tommy Hilfiker“. Diese unterbreiten, abgestimmt auf das zuvor angesehene oder bereits gekaufte Kleidungsstück, Angebote weiterer dazu passender Artikel – gewissermaßen als <a href="https://www.kik.com/bots/hm/">automatisierter Style-Berater</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Großbritannien setzt der deutsche Discounter „Lidl“ im stationären Handel auf einen Chatbot, der Kunden beim Kauf von Wein behilflich ist. „Margot“ geht auf die Preis- und Herkunftspräferenzen der Kunden ein und kann auch den passenden <a href="https://www.businessinsider.de/lidl-kunden-erhalten-beim-einkauf-jetzt-eine-innovative-beratung-2018-2">Wein zu einem Essen empfehlen</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die indische „HDFC Bank“ versucht die Vorabinformation der Nutzer über seine teilweise sehr komplexen und erklärungsbedürftigen Finanzprodukte über den hauseigenen<a href="https://www.hdfcbank.com/htdocs/common/eva/index.html"> Chatbot EVA</a> abzuwickeln. Anforderungen an die Kreditvergabe, Konditionen und Detailinformationen zu Wertpapieren werden durch den Bot bereitgestellt. Auch eine rudimentäre Beratung, etwa zu einer Darlehensaufnahme, führt „EVA“ eigenständig durch. Der Chatbot kann sowohl über die Unternehmenswebsite als auch über die <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Google+Home&amp;submit=Search">Sprachassistenzdienste von Google</a> und <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Alexa&amp;submit=Search">Amazons „Alexa“</a> aktiviert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots im Bestellprozess</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch den anschließenden Bestellprozess können Chatbots übernehmen. Ordering Bots übernehmen im Dialog mit dem Kunden die Aufnahme der Bestellung, leiten die erfassten Informationen an die nachverarbeitende Stelle weiter, versenden eine Bestellbestätigung und geben über den Status der Bestellung im Nachgang Auskunft. Zahlreiche Beispiele gibt es hierzu vor allem im Bereich der Food-Lieferservices, bei den großen US-amerikanischen Fastfood-Unternehmen wie „Subway“, „Burger King“, „Pizza Hut“ oder „Taco Bell“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches gilt für den Taxidienst und Uber-Konkurrenten „Lyft“, der seine Bots sowohl über den Facebook Messenger als auch akustisch via Amazon initiiert. Nutzer erhalten dort Auskunft über den aktuellen Ort eines Wagens und seines Fahrers sowie Informationen über den Fahrzeugtyp und das genaue Nummernschild. Gleichzeitig begreift &#8222;Lyft&#8220; den hier stattfindenden Kundendialog als wichtigen Beitrag zu einer optimierten „Customer Experience“. Dazu greift man nach Unternehmensangaben auf <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search">KI </a>zurück, auch um mögliche Kundenfragen, „vorherzusagen“ und dann den Bestell- und Abwicklungsprozess für den Passagier in Echtzeit zu <a href="https://venturebeat.com/2018/05/24/how-lyfts-using-ai-to-keep-customers-happy-vb-live/">personalisieren</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots im Kundenservice</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Augenfällig ist der Einsatz von Chatbots und autonomen Sprachassistenten zudem im Kundenservice oder Vertrieb. Customer Service Bots können herkömmliche Kundencenter ablösen, über eine Kontaktaufnahme per E-Mail an die Stelle der zeitversetzten Kommunikation treten oder auch klassische Callcenter-Aufgaben übernehmen. Dabei geht es nicht nur um die automatisierte Verarbeitung von Serviceanfragen, den klassischen Customer Support. Chatbot-Systematiken lassen sich auch als vertriebsunterstützende Systeme im Accountmanagement, dem CRM oder bei der Verarbeitung von Kontakten zu Interessenten und potenziellen Neukunden im Rahmen des <a href="https://nerdwaerts.de/2018/04/1295/">Leadmanagements </a>nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Chatbot „Edward“ der Hotelkette „Radisson Blue“ bearbeitet Textanfragen (via SMS) der Übernachtungsgäste und dient der Erfüllung der so geäußerten „Kundenwünsche“. Standardfragen („Wann muss ich auschecken?“) werden damit ebenso abgedeckt wie die Aufnahme von Beschwerden, Auskünfte über nahegelegene Restaurants oder Serviceleistungen wie die Bestellung zusätzlicher Handtücher auf das Zimmer. Wichtig ist, dass dann auch semantische Unterschiede je nach Kontext erkannt werden, der Bot muss so etwa zwischen dem Wunsch eines Gastes nach Schreibpapier wie auch der aktuellen Tageszeitung – beides im Englischen „paper“ – <a href="https://blogs.aspect.com/how-we-built-edward-an-artificially-intelligent-sms-virtual-host-for-radisson-blu-edwardian/">differenzieren </a>können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Customer Service Bots haben Zugriff auf die hinterlegten Kundendaten und können durch den Rückgriff auf diese – wie ein menschlicher Gesprächspartner – einen individualisierten Kundensupport liefern, in der Versicherungsbranche etwa, um Rechnungen erneut auszustellen oder Bestätigungen zukommen zu lassen. In komplexeren Situationen kann der Bot dann den Prozess an einen menschlichen Mitarbeiter weiterleiten. Aufgabe des <a href="https://mobilbranche.de/2018/05/interview-chatbot-lisa">Chatbots „Lisa“ des Telekommunikationsanbieters O“</a> ist es, die Mitarbeiter im Kundenservice zu entlasten und bestimmte automatisierte Tätigkeiten eigenständig auszuführen. Dazu zählen etwa die Unterstützung der Kunden bei der Navigation durch das unternehmenseigene Kundenportal, zum Beispiel um die Höhe des noch verfügbaren monatlichen Datenvolumens einzusehen. „Lisa“ beruht auf der Anwendung maschineller Lernverfahren und lernt laut Unternehmensangaben&nbsp;auch aus den Praxiseinsätzen kontinuierlich hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots &amp; Sprachassistenten im Vertrieb</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso in der Vertriebsarbeit kommen zunehmend Chatbots und Sprachassistenten zum Einsatz. Salesforce, Anbieter von CRM-Softwarelösungen, hat mit <a href="https://www.salesforce.com/eu/products/einstein/faq/">„Einstein“ ein „Conversational CRM“ genanntes System geschaffen</a>, das den Mitarbeitern im persönlichen und Keyaccount-Verkauf die oft als lästig empfundene schriftliche Berichtspflicht über den Inhalt und Verlauf der Kundengespräche erleichtern soll. Per „Natural Language Processing“ werden stattdessen akustische Sprachanweisungen und Äußerungen transkribiert und in das Berichtssystem übertragen. Auch Termine lassen sich auf diese Weise administrieren. Der Mitarbeiter kann sich dann regelmäßig per Voice-Nachricht über seinen Tagesplan und die Besonderheiten der zu bearbeitenden Kunden informieren lassen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots im Lead-Management</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Bereich des<a href="https://www.salesforce.com/eu/products/einstein/faq/"> Lead Nurturings</a> können Bots einen hohen Beitrag zur Automatisierung der Sales-Aktivitäten leisten. Als virtueller „Kontakter“ sind diese geeignet, den Dialog mit Interessenten oder bereits gewonnen Kunden zu vertiefen und entsprechende Cross- und Up-Selling-Maßnahmen durchzuführen oder die Kundenbeziehung an sich zu „veredeln“, indem Präferenzen ermittelt und entsprechend systemseitig verarbeitet werden. Das setzt voraus, dass der jeweilige Gesprächspartner entweder bereits identifiziert ist oder dies dann innerhalb des Anwendungskontextes geschieht – mit Name und Adresse oder über eine vorhandene Kundennummer. Chatbots auf einer „Coporate Website“ eines Unternehmens können auf entsprechende Trackingmaßnahmen aufsetzen, die über Cookies oder „Trackingpixel“ den bisherigen Kontaktverlauf speichern und mit der hinterlegten CRM-Datenbank abgleichen. Darauf aufbauend kann individuell ein Kundendialog entsponnen werden, um neue Leads zu generieren oder die bestehende Beziehung auszubauen. Der Bot übernimmt diesen Prozess idealerweise autonom, allein auf der Basis der vorliegenden Daten und übermittelt die an einer „Conversion-Wahrscheinlichkeit“ ausgerichteten Informationen und Nachrichten an den Nutzer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Derartige Anwendungen sind in dieser Leistungstiefe in der Praxis noch ganz am Anfang, gleichwohl gibt es hier erste Anbieter, die versuchen, dies perspektivisch als „Service von der Stange“ bereitzustellen, wie etwa <a href="https://landbot.io/">Landbot.io</a>.&nbsp; Gleichwohl ist die automatisierte Erfassung von Kontaktdaten zu potenziellen Kunden aus einem Bot-Dialog und damit die Umwandlung von unstrukturierten zu strukturierten Informationen damit durchaus bereits etabliert.&nbsp;Chatbots ersetzen in diesem Fall das klassische „Kontaktformular“ und können daraus, ähnlich wie beim E-Mailmarketing, nach bestimmten ermittelten „Verhaltenszusammenhängen“ entsprechend segmentierte oder personalisierte Ansprachen ableiten. Auch, wenn diese oft noch auf menschlich definierten Regeln basieren, sind hier grundsätzlich auch Rückgriffe auf Machine und Deep Learning denkbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots in der Verhandlungsführung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Versuche gibt es zudem damit, Bots auch in der Verhandlungsführung einzusetzen, wenngleich diese Bemühungen noch sehr am Anfang stehen. Die KI-Forschungsabteilung von Facebook („FAIR“) hat Bots dazu gebracht, miteinander zu „<a href="https://engineering.fb.com/ml-applications/deal-or-no-deal-training-ai-bots-to-negotiate/">feilschen</a>“. Trainiert wurde das System mit mehreren tausend menschlichen Verhandlungsdialogen, die man über die Crowdsourcing-Plattform <a href="https://www.mturk.com/">Amazon Mechanical Turk</a> erhob. Die Facebook-Forscher schufen eine Art Spiel, in dem verschiedenen Gegenständen ein Punktwert beimessen wurde, mit dem Ziel, die Bots darüber zu animieren, ergebnisorientiert über Bücher, Mützen, Basketbälle und ähnliches „zu verhandeln“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ein Bot den Wert eines Gegenstandes erfasst hatte, formulierte er daraus eine „Verhandlungsposition“ – beispielsweise „ich möchte alle Bücher“, weil diese den größten Wert im Vergleich mit den anderen Objekten aufwiesen. Basierend auf der Art und Weise, die das neuronale Netzwerk gelernt hatte, dass Menschen gewöhnlich verhandeln, gab es eine Kombination von Wörtern in einer bestimmten Reihenfolge aus, für die es die höchste „Belohnung“ prognostizierte. Danach generierte das System potenzielle Antworten des Handelspartners und berechnete die weiteren möglichen Optionen. Im Prinzip ähnelt diese Vorgehensweise stark dem Verfahren von Alpha Go.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots mit eigener Taktik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Indem das System seine Fähigkeiten anhand der Ausrichtung an Ergebnismaximierung verbesserte, lernte es nicht nur seine Forderungen entsprechend zu formulieren, sondern passte nach und nach auch seine Verhandlungstaktiken an. So täuschte die KI manchmal ein Interesse an einer Sache vor, nur um das Gegenüber auf die falsche Fährte zu locken und einen vermeintlichen „Kompromiss“ einzugehen, um mit dieser „Verschleierungstaktik“ aber ihr eigentliches Ziel günstiger&nbsp; erreichen zu können.&nbsp; Auch wenn für eine Anwendung in der praktischen Vertriebsarbeit&nbsp; noch hohe Hürden bestehen – zum Beispiel müsste ein Unternehmen nicht nur das Produktportfolio und die Preismodalitäten, sondern auch die Gepflogenheiten sowie die Verhandlungsziele in einem solchen System individuell abbilden –&nbsp; könnten solche Fähigkeiten perspektivisch den Einsatz von Bots im Kundendialog revolutionieren und auf eine ganze neue Basis stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">  </h2>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Artikel beruht auf dem Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/ueber-uns/">Andreas Wagener</a> <a href="https://nerdwaerts.de/neues-buch-kuenstliche-intelligenz-im-marketing/">Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs</a>, Haufe, Freiburg, 2019</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:</p>



<figure><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" allowfullscreen=""></iframe></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



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Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>



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		<title>KI im Customer Experience Management</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 06:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Customer Experience Management soll dafür sorgen, dass die Bindung des Kunden an den Anbieter verstärkt wird. Sämtliche Bereiche der Kundenbeziehung sollen auf ein &#8222;positives Erlebnis&#8220; ausgerichtet werden. Dem Einsatz von KI kommt dabei eine immer wichtigere Rolle zu. Aufgrund der Komplexität der Wechselbeziehungen zwischen individuellen Kundenerfahrungen, Kundeneinstellungen und -erwartungen sowie dem Zusammenspiel einer Vielzahl [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Customer Experience Management soll dafür sorgen, dass die Bindung des Kunden an den Anbieter verstärkt wird. Sämtliche Bereiche der Kundenbeziehung sollen auf ein &#8222;positives Erlebnis&#8220; ausgerichtet werden. Dem Einsatz von KI kommt dabei eine immer wichtigere Rolle zu.</strong></p>



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<span id="more-1803"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Komplexität der Wechselbeziehungen zwischen individuellen Kundenerfahrungen, Kundeneinstellungen und -erwartungen sowie dem Zusammenspiel einer Vielzahl von Berührungspunkten ist das Customer Experience Management für den Rückgriff auf Methoden der KI prädestiniert. Die Zusammenhänge zwischen diesen einzelnen Faktoren lassen sich kaum ausschließlich mit menschlichem Blick erfassen. Die Identifizierung von allgemeinen wie personalisierten Verhaltensmustern aus einer unüberschaubaren Masse von Daten wie auch die Vorhersage von Entwicklungen und die Ableitung geeigneter Maßnahmen dürfte daher in Zukunft ebenfalls verstärkt Aufgabe intelligenter Systeme sein.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Customer Experience Management &amp; Customer Journey</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Detail umfasst dies zum einen die Erkennung derjenigen Customer Journeys und Touchpoints, die erfolgsrelevant für die Erreichung der Unternehmensziele sind und die sich am ehesten für einen Eingriff anbieten. Dazu werden umfassend Informationen über die Zufriedenheit der Kontakte erhoben. Dies lässt sich nur zum Teil über klassische Analyse-Verfahren und Messgrößen wie Conversionraten erheben. Oft handelt es hierbei um unstrukturierte Daten, die es gilt, entsprechend maschinell lesbar aufzubereiten, wie etwa schriftlich oder mündlich vorgebrachte Kundenbeschwerden. Erste betriebliche Anwendungen, die dazu die einschlägige Kundenkommunikation innerhalb – etwa durch die Untersuchung des E-Mail-Verkehrs – oder außerhalb des Unternehmens – beispielsweise in den Sozialen Medien – durchforsten und nach Relevanz und Dringlichkeit ordnen, gibt es bereits.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf der Suche nach der idealen Customer Journey</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus leitet sich dann zum anderen die Aufgabe der Erstellung einer „idealen“ Customer Journey und der optimierten Gestaltung des Kontaktierungsprozesses ab – das eigentliche „Mapping“ –, welche die wahrscheinlichen Auswirkungen möglicher Maßnahmen berücksichtigt und entsprechende Priorisierungen erstellt. Mittels Regressionsmodellen lässt sich analysieren, welche Pfade und Maßnahmen den größten Einfluss auf die allgemeine Kundenzufriedenheit und die Unternehmensziele versprechen. Dazu werden Simulationen und „Trial and Error“-Experimente durchgeführt, um ein Bild der potenziellen Auswirkungen verschiedener Handlungsoptionen zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Customer Experience Management &amp; KI in der Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-amerikanische Unternehmen <a href="https://www.boxever.com/decisioning/">Boxever</a> greift auf Verfahren des maschinellen Lernens zurück, um seinen überwiegend aus der Reisebranche stammenden Kunden die Optimierung der Kundenerfahrung zu ermöglichen.&nbsp; Dazu werden Profile für jeden einzelnen Kunden anhand verhaltensorientierter und historischer Transaktionsdaten erstellt und daraus die individuelle Kaufneigung sowie die optimalen Zeitpunkte für Interaktionen, insbesondere aus dem Vergleich mit ähnlichen Profilen abgeleitet.&nbsp; Ziel ist es, perspektivisch sogenannte „Mikro-Momente“ zu schaffen, die für jedes Profil individuell und zielgenau „positive Erfahrungen“ auf der jeweiligen <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Customer+Journey&amp;submit=Search">Customer Journey</a> gewährleisten, also die Kundenkommunikation personalisiert mit dem Ziel der optimalen Kundenzufriedenheit auszusteuern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analyse &amp; Optimierung von Kundengesprächen &#8211; in Echtzeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der situativen Ansprache auf der Customer Journey, kann KI auch für die Echtzeitanalyse und -optimierung im Vertriebs- und Serviceprozess eingesetzt werden. Das Unternehmen <a href="https://www.cogitocorp.com/">Cogito</a> setzt bei der Optimierung der Kundenbetreuung im Telefonkontakt an. Dazu vergleicht die Ausgründung des <a href="http://www.mit.edu/">MITs </a>in Cambridge/Massachusetts die Eigenschaften und Merkmale eines aktuell geführten Gesprächs mit denen erfolgreicher historischer Anrufe. Anhand der Analyse von Faktoren wie Lautstärke, Länge und Anzahl von Gesprächspausen sowie der Geschwindigkeit und der Stimmhöhe gibt Cogito den Mitarbeitern in Echtzeit Hilfestellung und leitet Empfehlungen für die Gesprächsführung ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Customer Experience Management &amp; Natural Language Processing</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Unternehmensinformationen, die im Rahmen einer erfolgreichen Series B Finanzierungsrunde veröffentlicht wurden, gehören zahlreiche Fortune-500-Unternehmen zu den Nutzern des Systems.&nbsp; Technisch basiert dies auf einer Kreuzung verhaltenswissenschaftlicher Ansätze und des <a href="https://nerdwaerts.de/2020/07/wie-funktionieren-chatbots-und-sprachassistenten/">Natural Language Processings</a>. Dazu wurden im Rahmen maschineller Lernverfahren mehrere Millionen von Telefonaten erfasst und ausgewertet.&nbsp; Während eines Anrufs zerlegt das System die Konversation in Millisekunden in über 200 verschiedene vokale und nonverbale Signale. Diese werden dann analysiert und mit Mustern von Verläufen vergangener Telefonate in Bezug gesetzt. Aus den sich daraus ergebenen Korrelationen leitet das System autonom die Gesprächsempfehlungen ab, die der Mitarbeiter während seines Telefonates auf dem Bildschirm angezeigt bekommt.&nbsp; Das Unternehmen selbst spricht dabei von einer Unterstützung der „emotionalen Intelligenz“ im Telefonverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Artikel beruht auf dem Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/ueber-uns/">Andreas Wagener</a> <a href="https://nerdwaerts.de/neues-buch-kuenstliche-intelligenz-im-marketing/">Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs</a>, Haufe, Freiburg, 2019</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">  </h2>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:</p>



<figure><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" allowfullscreen=""></iframe></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



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		<title>Wie funktionieren Chatbots und Sprachassistenten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 09:16:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer öfter werden heute grundlegende Aufgaben des Kundendialogs auf sogenannte Chatbots und Sprachassistenten ausgelagert, digitale Dialogsysteme, über die sich in natürlicher Sprache kommunizieren lässt. Aber wie funktionieren diese Systeme? Auf Chatbots trifft man klassischerweise in Form eines herkömmlichen „Messengers“, wie WhatsApp oder der Chatversion von Facebook („Facebook Messenger“) und bestehen aus einer simplen Textmaske, die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Immer öfter werden heute grundlegende Aufgaben des Kundendialogs auf sogenannte Chatbots und Sprachassistenten ausgelagert, digitale Dialogsysteme, über die sich in natürlicher Sprache kommunizieren lässt. Aber wie funktionieren diese Systeme?</strong></p>



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<span id="more-1801"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Auf <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Chatbots&amp;submit=Search">Chatbots</a> trifft man klassischerweise in Form eines herkömmlichen „Messengers“, wie WhatsApp oder der Chatversion von Facebook („Facebook Messenger“) und bestehen aus einer simplen Textmaske, die für die Nutzereingaben und die systemseitigen, computergenerierten Antworten genutzt wird. Grundsätzlich sind aber auch Anwendungen für das gesprochene Wort denkbar, vergleichbar mit Apples Sprachsteuerungsfunktion „Siri“ oder den autonomen Haushaltslösungen <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Alexa&amp;submit=Search">Amazon Alexa</a> oder <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Google+Home&amp;submit=Search">Google Home</a>, mit denen dann tatsächlich nahezu „richtige Gespräche“ möglich sind. Diese „Sprachassistenten“ funktionieren im Prinzip genauso wie die Chatbots, müssen jedoch zunächst die Inhalte „dekodieren“, also maschinell verarbeitbar machen. Gewöhnlich werden dazu die akustischen Äußerungen in die Textform übertragen. Von da an verläuft das weitere Verfahren in aller Regel analog.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Künstliche Erstellung natürlicher Sprache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch können beide Anwendungsarten grundsätzlich auf „Natural Language Processing“ zurückgreifen, um den erfassten menschlichen und damit aus Sicht des Systems „unstrukturierten“ Inhalt für die Datenverarbeitung aufzubereiten. In einem als „Preprocessing“ bezeichnetem Verfahrensschritt werden zunächst im Abgleich mit vorhandenen „Sprachbibliotheken“ Schreibweisen (Groß- und Kleinschreibung, Umlaute, etc.) und Synonymverwendungen harmonisiert und Tippfehler ausgeglichen. Im Anschluss daran wird die Eingabe oder „Äußerung“ des Anwenders in einzelne eindeutig bestimmbare Textbestandteile zerlegt. Die weitere Verarbeitung erfolgt dann nach zuvor aufgestellten Regeln. Diese sind heute oft noch menschlich „programmiert“, können aber auch (zusätzlich) im Rahmen maschineller Lernfahren abgeleitet worden sein. Das System erstellt daraus dann die entsprechenden „Softwarebefehle“, um zielführend auf die hinterlegte Datenbank zuzugreifen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chatbots und Spracherkennung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Bestellung in einem Online Shop über einen Chatbot („Ich möchte Produkt XY kaufen…“) würde das System demgemäß erst den Eigennamen des Produktes („XY“) und die Intention des Nutzers („…kaufen…“) extrahieren und damit die bestehende Aufgabe identifizieren. Diese kann dann an das Backend-System übertragen werden, um dort mittels einer Schnittstelle zum CRM- und zum Warenwirtschaftssystem automatisiert und autonom die Bestellung zu bearbeiten.&nbsp;Die Güte der Inhaltserkennung steht und fällt mit der semantischen Tiefe der verwendeten Verfahren und der hinterlegten Sprachbibliotheken. Diese können von der bedeutungsfreien Keyword-Erkennung bis hin zum Rückgriff auf voll ausgereifte semantische Analysen reichen, die auch subjektive „Haltungs- und Einstellungselemente“ erfassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erster Schritt: Daten sammeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Chatbot diese Einordnung vornehmen und darauf situativ reagieren kann, muss zuvor eine entsprechende Datenbank aufgebaut werden, die die entsprechenden unternehmensrelevanten Informationen, wie Produktnamen und mögliche Kundenintentionen enthält. Während dies im genannten Beispiel entlang des Shop-Systems und des dort hinterlegten Sortiments sowie der bereits gesammelten Nutzerdaten möglich ist, greift man im Service-Bereich oft auf bereits existierende „FAQs“ („Frequently Asked Questions“) sowie auf die damit korrespondierenden und bereits ausformulierten Antworten zurück. Intelligentere Systeme indizieren eigenständig die Websiteinhalte und versuchen diese semantisch zu erfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das US-Start-Up <a href="https://www.getguestfriend.com/">Guestfriend</a> bietet seinen Kunden aus der Gastronomie an, Chatbots für Restaurants automatisch, direkt aus den verfügbaren Website-Informationen – wie Speisekarte, Öffnungszeiten sowie Zusatzstoffe und Allergene in den Gerichten – zu erstellen, ohne dass sich die Eigner dazu um einen zu implementierenden Konversationsverlauf kümmern müssten.&nbsp; Auch in diesen Kontexten setzt man inzwischen verstärkt auf selbstlernende Verfahren, die die „Customer Experience“ eigenständig optimieren, indem die Ergebnisse und die Zufriedenheit der Kunden mit dem Chatbot erhoben und bei der permanenten Justierung des Dialogs miteinbezogen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die künstliche Erstellung von Sprache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Verstehen von Useranfragen und deren Bedeutung („Language Understanding“) umfasst die Sprachverarbeitung auch die systemseitige Erstellung von Antworten und Dialogtexten („Language Generation“). Damit ist der Chatbot in der Lage, die Konversation „aktiv“ in „menschlicher“ Sprache zu betreiben. Dabei kann es sich um simple Bestätigungen („Ihre Bestellung ist unterwegs“), um präzisierende Nachfragen („Ist die Bestellung so in Ordnung?“, „Stimmt die folgende Adresse noch?“) oder weiterführende Dialoge (Cross-Selling/Up-Selling, …) handeln. Auch hier ist ein breites Leistungsspektrum denkbar – von vorformulierten Standardsätzen bis hin zu aus den Versatzstücken der Sprachdatenbank eigenständig, „intelligent“ geformten Textelementen. In der Praxis vorherrschend ist allerdings im Moment noch der Rückgriff auf „vorgefertigte Sprach-Templates“, die standardisierte Textbausteine enthalten und über entsprechende Variablen und Platzhalter auf die spezifische Situation angepasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Chatbot zum Sprachassistenten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sprachassistenten läuft die Dialogverarbeitung, wie erwähnt, grundsätzlich genauso. Der Unterschied besteht darin, dass zu Beginn und zum Ende des Prozesses der inhaltliche Transfer zwischen akustischer und geschriebener Sprache in die jeweilige Richtung erfolgt. Bei der „Eingabe“ eines Sprachbefehls wird zunächst das Tonsignal digitalisiert. Im Anschluss durchläuft dieser „Input“ ein mitunter mehrstufiges Verfahren, das zunächst zum Ziel hat, einzelne Laute beziehungsweise Silben zu identifizieren, um deren Zusammenhänge dann als Wörter zu erkennen, die dann schließlich wiederum im Satzbau-Kontext analysiert werden.&nbsp; Jede höhere Instanz wirkt dann als „Prüfstelle“ für die Sinnhaftigkeit der von der vorherigen Stufe übergebenen Ergebnisse – also etwa, ob ein Wort aus bestimmten Lauten/Silben in dieser Form existiert oder nicht – und passt dann den weiterzuverarbeitenden Inhalt gegebenenfalls – analog zu einer „Autokorrektur“ in einem Textverarbeitungsprogramm – an. Damit ist die Umwandlung in Schriftform schließlich vollzogen und es setzt der für die Chatbots beschriebene Prozess ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Simulation menschlicher Lautsprache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend gilt es an dessen Ende wieder bei den Sprachassistenten das geschriebene Wort in Tonsignale umzuwandeln. Dazu greift man auf „Sprachsynthese“ zurück, die entweder einzelne, zuvor gespeicherte Laute entsprechend der Textfolge zusammenfügt oder, in der „vollsynthetischen“ Ausprägung, versucht, die Funktionsweise des menschlichen Vokaltrakts softwareseitig abzubilden.&nbsp; In der Regel kommen hierbei auch künstliche neuronale Netzwerke zum Einsatz, die nach ermittelnden Mustern, Sprache „modulieren“ sollen.&nbsp; Ein gutes Beispiel für die vollsynthetische Spracherzeugung dürfte Googles „Duplex“ darstellen, das mit einer künstlichen generierten Stimme – die nicht mehr von einer natürlichen menschlichen zu unterscheiden war –, erfolgreich einen Frisörtermin vereinbaren konnte, <a href="https://youtu.be/I2fRxfZTJ2c">wie Google auf seiner „I/O Conference“ im Jahr 2018 demonstrierte</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erstellung von Sprachangeboten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen, die auf Chatbots im <a href="https://nerdwaerts.de/?s=Marketing&amp;submit=Search">Marketing</a> zurückgreifen möchten, müssen nicht zwingend selbst die komplette Entwicklung und Programmierung übernehmen, sondern können auf bereits existierende Chatbot-Frameworks zurückgreifen, <a href="https://cdn2.hubspot.net/hubfs/519820/muuuh-CCM/Whitepaper/Die%20Anatomie%20eines%20Chatbots.pdf">welche bestimmte Funktionen standardmäßig bereitstellen</a>. Auch Plattformen, welche die komplette technische Infrastruktur bereitstellen, gibt es.&nbsp;Nicht zu unterschätzen ist jedoch in beiden Fällen die Verknüpfung mit den zu übermittelnden Inhalten und die Konzeption der Dialoge. Die Qualität der Kundenkommunikation hängt schließlich ganz entscheidend von der Tiefe und der Güte der übermittelten Informationen sowie insbesondere auch von der Dialogfähigkeit des Systems ab. Diese Eigenschaften kommen nur dann zur Geltung, wenn nicht nur das technische Rahmenwerk funktioniert, sondern eben auch die entsprechenden Inhalte zielgerichtet aufbereitet und mit dem System verknüpft wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI: Sind Chatbots intelligent?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umstritten ist immer noch, ob es sich bei Chatbots um KI im eigentlichen Sinne handelt. In der Tat ist der Übergang vom programmierten System zur autonom agierenden Einheit fließend. Viele der derzeit existierenden Chatbots beruhen noch auf eher simplen „wenn – dann“-Verknüpfungen, die auf Basis mehr oder weniger händisch eingepflegter Inhalte einen Output zu einem menschlichen Input liefern. Gleichwohl hat sich hier, gerade bei den akustisch getriebenen Sprachassistenten der großen Technologieanbieter, wie Amazon oder Google, in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung vollzogen. Spracherkennung beruht heute in vielen Fällen auf der Erkennung von Mustern, die Systeme werden mittels Verfahren des maschinellen Lernens trainiert und sind in der Folge in der Lage „eigenständig“ hinzuzulernen, wenn die kontinuierliche Versorgung mit Daten nicht abreißt und es gelingt, eine entsprechende Feedback-Systematik zu etablieren. Das erklärt vermutlich auch gerade den Erfolg von Alexa, Google Home &amp; Co, die nun schon seit geraumer Zeit durch uns, die Vielzahl der Anwender, systematisch in „realer“ Umgebung mit einem steten Zufluss an Input versorgt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conversational AI?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang fällt heute des Öfteren der Begriff der „Conversational AI“, der sich auf die Fähigkeit der intelligenten Gesprächsführung weitgehend autonomer Systeme bezieht.&nbsp; Dies geht deutlich über simple „Frage-Antwort“-Spiele hinaus, sondern umfasst ein erheblich weiter gefasstes Konzept von Kommunikation, das auf einem tiefen Sprachverständnis basiert. Dazu gehört, dass das System den Gesprächskontext erkennt, Informationen aus vorausgegangenen Dialogen berücksichtigt, deren Relevanzunterschiede erfasst und die womöglich tiefere Bedeutung einzelner Formulierung versteht. Selbst Emotionen der menschlichen Gesprächspartner sollen in Zukunft entschlüsselt und bei der Gestaltung des Dialoges miteinbezogen werden. Die chinesische Firma „emotibot“ etwa verspricht Kundengespräche anhand von akustischen und textlichen „Emotionsmustern“ zu analysieren und daran in Echtzeit die Antworten ihrer Chatbots auszurichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Mustererkennung zu menschlichem Verhalten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich geht es darum, den zwischenmenschlichen Kommunikationsprozess so weitgehend wie möglich technisch zu simulieren.&nbsp; Auch wenn auf diesem Feld in den letzten Jahren in kurzer Zeit erhebliche Weiterentwicklungen zu verzeichnen waren, sind wir aktuell von einer gänzlich natürlichen Gesprächsführung mit intelligenten Systemen immer noch ein gutes Stück entfernt. Gleichwohl ist durchaus denkbar, dass einiges von dem, was wir heute als „originär menschlich“ in der Kommunikation betrachten, durch Mustererkennung und maschinelles Lernen für die Technik abbildbar wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Qualität der Customer Experience mit Chatbots und Sprachassistenten hängt maßgeblich von deren Sprachfähigkeiten und letztlich von deren „Intelligenz“ ab. Entscheidend ist hierbei, den optimalen Ausgleich zu finden, zwischen Automatisierung und Kundenzufriedenheit. Sofern die Systeme in ihrer Leistungsfähigkeit noch beschränkt sind, stellen sie keinen vollfunktionsfähigen Ersatz für ein menschliches Service- oder Sales-Team dar. Gleichwohl können sie bereits jetzt als Ergänzung in der Kundenbearbeitung und perspektivisch der Gestaltung eines reibungslosen Übergangs zu einem erhöhten Automatisierungsgrad dienen, bis hin zur Entwicklung einer letztlich vollständigen Autonomie des Kundendialogs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">:</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Artikel beruht auf dem Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/ueber-uns/">Andreas Wagener</a> <a href="https://nerdwaerts.de/neues-buch-kuenstliche-intelligenz-im-marketing/">Künstliche Intelligenz im Marketing – ein Crashkurs</a>, Haufe, Freiburg, 2019</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:</p>



<figure><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" allowfullscreen=""></iframe></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2020/07/wie-funktionieren-chatbots-und-sprachassistenten/">Wie funktionieren Chatbots und Sprachassistenten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vierte Staffel der öffentlichen Vortragsreihe Digitalisierung der Hochschule Hof ab Oktober</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2018/09/oeffentliche-vortragsreihe-digitalisierung-der-hochschule-hof-geht-in-eine-vierte-staffel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 08:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[eCommerce]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of Things]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Weird & Strange]]></category>
		<category><![CDATA[#profwag]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Hof University]]></category>
		<category><![CDATA[Ringvorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die hochschulöffentliche &#8211; also für alle Interessierten offene und kostenfreie &#8211; Veranstaltungsreihe &#8222;Digitalisierung, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge&#8220; der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Hof geht in eine &#8222;vierte Staffel&#8220;. Ab Oktober werden im Audimax der Hochschule wieder Themen aus dem Umfeld von Datenökonomie und Industrie 4.0 behandelt. Erneut stehen dabei Themen wie Blockchain, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die hochschulöffentliche &#8211; also für alle Interessierten offene und kostenfreie &#8211; Veranstaltungsreihe &#8222;Digitalisierung, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge&#8220; der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Hof geht in eine &#8222;vierte Staffel&#8220;. Ab Oktober werden im Audimax der Hochschule wieder Themen aus dem Umfeld von Datenökonomie und Industrie 4.0 behandelt. Erneut stehen dabei Themen wie Blockchain, Künstliche Intelligenz und Digitaler Vertrieb im Mittelpunkt, diesmal ergänzt durch die Themen &#8222;Gründung&#8220; und &#8222;Ethik.&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-1365"></span></p>
<p><div id="attachment_1372" style="width: 195px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2018/07/RVIV.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1372" class=" wp-image-1372" src="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2018/07/RVIV.jpg" alt="Vortragsreihe Digitale Wirtschaft Hochschule Hof 2018" width="185" height="231" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2018/07/RVIV.jpg 763w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2018/07/RVIV-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px" /></a><p id="caption-attachment-1372" class="wp-caption-text">Vortragsreihe Digitale Wirtschaft Hochschule Hof 2018</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits zum vierten Mal, nach <a href="https://nerdwaerts.de/2015/11/industrie40/" target="_blank" rel="noopener">2015</a>, <a href="https://nerdwaerts.de/2016/10/vortragsreihe-digitale-wirtschaft-industrie-4-0-und-das-internet-der-dinge/" target="_blank" rel="noopener">2016</a> und <a href="https://nerdwaerts.de/2018/06/dritte-runde-der-vortragsreihe-digitalisierung-industrie-4-0-und-das-internet-der-dinge/" target="_blank" rel="noopener">2017</a> geht es wieder um Digitalisierung, um Daten und die Erprobung dieser Themen in der Praxis. Ab 17.10. lädt die <a href="https://www.hof-university.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Wirtschaft</a> der <a href="http://www.hof-university.de/" target="_blank" rel="noopener">Hochschule Hof</a>, diesmal unterstützt durch den <a href="https://www.hof-university.de/studieninteressierte/studienangebot/wirtschaftsrecht-llb/alumni.html" target="_blank" rel="noopener">Alumniverein der Hochschule</a> sowie dem Hofer <a href="https://www.iisys.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Institut für Informationssysteme&#8220; (iisys)</a> und dem <a href="https://www.einstein1.net/" target="_blank" rel="noopener">Digitalen Gründerzentrum EINSTEIN1</a> , zur alljährlichen Vortragsreihe, etwa zu Themen wie Chatbots, Digitalem Vertrieb und der Gründung von (digitalen) Unternehmen. Neben den schon in den vergangenen Jahren diskutierten Themen, wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain, werden auch das Thema Daten grundsätzlich und  ökonomisch sowie der gesellschaftliche, rechtliche und ethische Umgang damit thematisiert. Letzteres erstmalig im Rahmen einer Podiumsdiskussion.</p>
<p><strong>Das komplette Programm als PDF finden Sie <a href="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2018/09/Plakat-Vortragsreihe-Digitalisierung_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong>.</p>
<p>Es ist geplant, alle Vorträge aufzuzeichnen, diese sollen dann anschließend über den Youtube-Kanal der Hochschule und diese Website zugänglich gemacht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zu den Vorträgen im Einzelnen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>17.10. 2018<br />
Prof. Dr. Andreas Wagener</strong></p>
<p><strong>Willkommen in der Matrix!</strong><br />
&#8211; Wie KI und Blockchain in der Industrie 4.0 zusammenwachsen.</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Die Kombination der beiden digitalen Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Blockchain könnte für eine neue Stufe der industriellen Entwicklung sorgen. Autonom entscheidende Systeme, die sich unabhängig von menschlicher Einflussnahme verständigen und eigenständig Transaktionen durchführen, würde eine weitere Phase der maschinellen Automation einläuten, gewissermaßen die „Industrie 5.0“. Damit entstünde womöglich nicht nur ein neuer Wirtschaftssektor, auch für uns Menschen hätte dies erhebliche Konsequenzen – Willkommen in der Matrix!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/ba155677c96849beac9e5a7e5dd3c36d" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>24.10.2018</strong><br />
<strong>Prof. Dr. Michael Seidel &amp; Herrmann Hohenberger</strong> (Geschäftsführung Einstein1)</p>
<p><strong>EINSTEIN1 – Aufbau eines digitalen Startup-Ecosystems im ländlichen Raum</strong></p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Trotz kontinuierlich sinkender Gründungsraten ist Deutschland auf einmal im Startup-Hype. Formate wie die Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ und zahllose Gründerevents machen Startup-Gründer zunehmend kultig und attraktiv. Noch ist offen, ob dies nur ein Phänomen der Metropolen ist. Das Digitale Gründerzentrum EINSTEIN1 baut derzeit ein Ökosystem für Tech-Gründer am Campus der Hochschule Hof auf. Dabei steht die Vernetzung von Startups mit regionalen mittelständischen Unternehmen im Fokus. Die Region Oberfranken verfügt mit einer der höchsten Industriedichten europaweit dafür über enormes Potenzial. Der Vortrag zeigt an Beispielen die Nutzenaspekte auf, geht aber auch auf die Herausforderungen ein, die sich aus solchen Corporate-Startup-Partnerships ergeben. Darüber hinaus beleuchtet er die Erfolgsfaktoren für die neue Generation bayerischer Gründerzentren am Beispiel Hochfranken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>07.11.2018<br />
Prof. Dr. Chris Schmiech &amp; Prof. Dr. Henning Schröder </strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 in der praktischen Umsetzung: Was funktioniert wo? Wo liegen Chancen und Herausforderungen?</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Double Feature &#8211; zweiteiliger Vortrag:<br />
Technologien die im Rahmen der Digitalisierung/KI grundsätzlich Verwendung finden haben in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungsfortschritte vorzuweisen. Was bedeutet das jedoch für den praktischen Einsatz in den Unternehmen? Was für den Mittelstand? In welchen Bereichen und Branchen finden wir bereits einen hohen Grad an Digitalisierung? Wo liegen zukünftige Potentiale und Herausforderungen?<br />
Prof. Dr. Chris Schmiech wird einen allgemeinen Überblick über den aktuellen Status, sowie über Chancen und Herausforderungen geben.<br />
Prof. Dr. Henning Schröder wird mit der Marktforschung eine Branche besonders beleuchten, für die die Erfassung und Bereitstellung von Daten und Informationen zum Kerngeschäft gehört.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>14.11.2018<br />
Prof. Dr. René Peinl</strong></p>
<p>Mit Dingen reden – Chatbots und digitale Sprachassistenten</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Vor 30 Jahren wurden Computermäuse als Spielerei belächelt, vor 15 Jahren erschien es absurd mit dem Finger auf dem Bildschirm zu tippen, heute wollen viele nicht mit dem Computer reden. Benutzerschnittstellen ändern sich im Laufe der Zeit und neue Eingabeformen ergänzen bestehende. Experten prophezeien, dass Alexa, Cortana und Co eine ähnliche Revolution auslösen werden, wie das iPhone 2007. Natürlichsprachige Eingabe ist das Ziel. Für einfache Fragen und Antworten funktioniert das schon heute. Die hohe Kunst ist das Conversational User Interface, in dem der Computer Kontext-spezifische Nachfragen stellt und man einen echten Dialog führt. Wie wird das in Zukunft funktionieren und was davon geht schon heute?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>05.12.2018<br />
Prof. Dr. Andreas Wagener &amp; Prof. Dr. iur. Martin Wachovius</strong><br />
<strong><br />
Wie der Staat mit unseren Daten umgeht – Was ist gesellschaftlich akzeptabel, was ist rechtlich zulässig?</strong></p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Double Feature &#8211; zweiteiliger Vortrag:<br />
Prof. Dr. Andreas Wagener spricht über die Relevanz von Daten aus gesellschaftlicher und bürgerlicher Perspektive. Wiegt der Wunsch nach Sicherheit Einschränkungen der bürgerlichen Selbstbestimmung auf? Oder gefährdet der Datenhunger der Politik die Demokratie?<br />
Prof. Dr. iur. Martin Wachovius widmet sich im Anschluss der rechtlichen Bewertung: Ist der Umgang des Staates mit Daten vereinbar mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>12.12.2018</strong><br />
<strong>Prof. Dr. Stefan Wengler</strong></p>
<p><strong>Market Intelligence im Vertrieb</strong></p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
Die Intensivierung des Wettbewerbs sowie die zunehmende Transparenz durch das Internet zwingen viel Unternehmen, näher an ihre Kunden heranzurücken &#8211; und vor allem mehr über ihre Kunden zu wissen. Über Möglichkeiten und Strategien, sich eine adäquate Market-Intelligence-Struktur im Vertrieb aufzubauen und zukünftig direkter &#8211; durchaus auch an den etablierten Vertriebsstufen vorbei &#8211; mit dem Kunden in Kontakt zu treten und Geschäft zu tätigen, spricht Prof. Dr. Wengler im Rahmen seines Vortrages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>23.01.2018<br />
Podiumsdiskussion:<br />
Kampf um Daten &#8211; wer hat künftig die Macht?</strong><br />
Verantwortung und Ethik in der digitalen Gesellschaft</p>
<p><strong>Beschreibung:</strong><br />
In dieser Diskussionsrunde werden namhafte Persönlichkeiten der Region das Thema „Daten-Ethik“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, um das Für und Wider in einem breiten Dialog zu diskutieren. Ziel ist es, über den aktuellen Stand zu informieren und zu sensibilisieren. Da das Thema einer sehr hohen Dynamik unterliegt, kann aktuell nur eine Momentaufnahme geboten werden. Ausgehend von gelungenen IT-Projekten, bei denen die Daten verantwortungsbewusst verwendet werden, wird der Bogen gespannt von Maschinenanweisungen für Menschen über „Predictive Policing“ bis hin zum Konzept des „ehrbaren Informatikers“.</p>
<p>(Die Organisatoren behalten sich kurzfristige Änderungen im Programm vor. Der aktuelle Stand ist der Website der Hochschule Hof zu entnehmen.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die aufgezeichneten Vorträge des vergangenen Jahres finden Sie <a href="https://nerdwaerts.de/2018/06/dritte-runde-der-vortragsreihe-digitalisierung-industrie-4-0-und-das-internet-der-dinge/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Marketing Automation &#038; Lead Generation</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2018/04/1295/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 10:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbots]]></category>
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		<category><![CDATA[Customer Relationship Management]]></category>
		<category><![CDATA[Datenökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Lead Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Lead Management]]></category>
		<category><![CDATA[Lead Nurturing]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing Automation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verwendung von Daten in Marketing und Vertrieb ist nicht nur auf Tracking- und Targetingmaßnahmen beschränkt. Mit der zunehmenden Digitalisierung geht auch in diesem Feld eine Automatisierung der Verfahren einher. Der Begriff „Marketing Automation“ umschreibt allgemein die automatisierte Ausführung von wiederkehrenden Marketingmaßnahmen, vor allem im Bereich der Online- bzw. „digitalen“ Kommunikation. Drei Kernbereiche der Marketing [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2018/04/1295/">Marketing Automation &#038; Lead Generation</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Verwendung von Daten in Marketing und Vertrieb ist nicht nur auf Tracking- und Targetingmaßnahmen beschränkt. Mit der zunehmenden Digitalisierung geht auch in diesem Feld eine Automatisierung der Verfahren einher. Der Begriff „Marketing Automation“ umschreibt allgemein die automatisierte Ausführung von wiederkehrenden Marketingmaßnahmen, vor allem im Bereich der Online- bzw. „digitalen“ Kommunikation.</strong><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c23cfa42eea44a489d1bdafee01ab4bd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span id="more-1295"></span></p>
<h2>Drei Kernbereiche der Marketing Automation</h2>
<p>Grundsätzlich ist es möglich, Marketing Automation in drei einzelne Segmente zu unterteilen:</p>
<ul>
<li><strong>Marketing Workflow Management,</strong></li>
<li><strong>Marketing Intelligence</strong> und – der vielleicht wichtigste Teil –</li>
<li><strong>Marketing Dialogue Processing</strong><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c23cfa42eea44a489d1bdafee01ab4bd" alt="" width="1" height="1" /></li>
</ul>
<h2>Marketing Workflow Management</h2>
<p>Marketing Workflow Management bezieht sich auf die Automatisierung der internen Marketingprozesse. Dazu gehört beispielsweise die Projektsteuerung im Marketing- und Vertriebsumfeld, also das zuweisen von Arbeitspaketen, die automatisierte Erinnerung und die Überprüfung von zu erreichenden „Milestones“ u.ä. Ebenso zählen dazu die autonome Überwachung der Budgettreue sowie der entsprechende Abgleich mit der Erfolgskontrolle auf Grundlage entsprechender Datensysteme. Auch das Management der Werbemittel und -formate („Advertising Assets“) erfolgt im Rahmen mechanisierter Workflows. Das spielt insbesondere beim Programmatic Advertising eine entscheidende Rolle. Die Steuerung der Auslieferung von Werbemitteln erfolgt heute in aller Regel über einen sogenannten „Adserver“, womit sowohl die entsprechende Hardware als auch die Software umschrieben wird, die für das Management der Werbeausspielung verantwortlich ist. Der Adserver stellt die exakte Auslieferung der vereinbarten „Kontingente“ an Ad-Impressions sicher und bildet dabei auch die Nutzer-spezifische Aussteuerung der Ansprache ab. Ein menschliches Eingreifen bei der Platzierung der Werbeformate ist damit, wenn einmal die Parameter festgelegt wurden, nicht mehr notwendig.</p>
<h2>Marketing Intelligence</h2>
<p>Marketing Intelligence beschreibt das automatisierte Sammeln und die Auswertung von Userdaten. Darunter fallen sämtliche „im Hintergrund“ ablaufende Tracking- und Targetingmaßnahmen, die Auswertung der Surfhistorie von Nutzern, die Erfassung und Aufbereitung von Öffnungsraten, die Analyse von Stamm- und Kundendaten sowie letztlich die Verknüpfung aller dieser Informationen zu aussagekräftigen Kennzahlen und Reportings im Sinne eines Big- oder Smart-Data-Ansatzes.</p>
<h2>Marketing Dialogue Processing</h2>
<p>Marketing Dialogue Processing erfasst hingegen das automatisiertes Abwickeln und/oder Steuern des Kundendialogs. Dieser Bereich kann also als eine Automatisierung des Kundenbeziehungsmanagements („Customer Relationship Management“, CRM) verstanden werden. Dazu gehört etwa auch das Sicherstellen eines funktionierenden „Closed Loop Marketings“, bei dem das operative mit dem analytischen CRM verbunden wird: Auf Basis zuvor gesammelter Daten zu aktuellen und potenziellen Kunden sowie zu den von diesen verwendeten Kommunikationskanälen gilt es dabei, die Kundenbedürfnisse sowie Muster im Kundenverhalten zu erkennen und daraus die notwendigen Marketingmaßnahmen abzuleiten, deren Einfluss und Wirkung im Anschluss wiederum untersucht und optimiert werden.</p>
<h3>Closed Loop &amp; CRM</h3>
<p>Durch diese fortwährende Verknüpfung von analytischer und operativer Tätigkeit entsteht ein geschlossener Regelkreis, dessen inhaltliche Bestandteile Modulcharakter aufweisen und dessen Abläufe sich automatisieren lassen. Im eMail-Marketing ist es zum Beispiel möglich, aufgrund der zuvor bekundeten Themeninteressen eines Nutzers – etwa weil sich dieser bestimmte Inhalte oder Produkte angesehen hat – individualisierte eMail-Newsletter automatisiert, also ohne, dass dabei noch das Eingreifen eines menschlichen Redakteurs vonnöten wäre, zu erstellen.</p>
<h3>Messbarkeit der Resonanz</h3>
<p>Die Reaktionen der jeweiligen Nutzer auf diese Aussendung lassen sich wiederum messen. Dabei werden unter anderem Antworten auf folgende Fragen gesucht: „Wurde die zugestellte eMail durch den Empfänger geöffnet?“, „Wenn ja, auf welche Inhalte wurde geklickt?“, „Was hat ihn also besonders interessiert?“ und „Wie ist der Adressat dann weiter verfahren?“. Die daraus ableitbaren Maßnahmen lassen sich im Vorfeld „programmieren“. So ist es möglich, allen Empfängern, die die eMail nicht geöffnet haben, automatisiert nach einer gewissen Karenzzeit die Nachricht erneut zuzustellen. Erfolgt dann immer noch keine Reaktion, so muss ggf. eine neue inhaltliche Ausrichtung erfolgen. Die „Öffner“ hingegen werden hinsichtlich ihres Nutzungsverhaltens unter die Lupe genommen: Ziel ist es, hier möglichst wenig Anschlussverluste zu erleiden, also die Nutzer dazu zu bewegen, den weiterführenden Klick auf die dargebotenen Inhalte zu tätigen. Auch diese Verhaltensweise fließt mechanisiert in die Ausgestaltung der kommenden Aussendungen ein.</p>
<h3>Vernetzung der Einzelsysteme</h3>
<p>Wurden in der eMail zum Beispiel Produkte eines Onlineshops angepriesen, so ist dann entscheidend, ob es in der Folge zu einem Abschluss kam. Ist dies der Fall, so kann eine Verknüpfung der Kommunikationsdaten mit den Sales- und Adressdaten stattfinden, die sich IT-seitig in einer Verknüpfung von eMail-Marketingsystem, CRM-System sowie der Buchhaltungs- und ERP-Software widerspiegelt. In einem intelligenten, geschlossenen Marketing-Loop werden in einer nächsten Runde dem Kunden dazu passende, womöglich komplementäre Angebote zu seiner letzten Transaktion automatisiert unterbreitet, deren Erfolg wieder entsprechend überprüft wird. Im Idealfall entsteht somit ein Kreislauf, der sich selbst optimiert und steuert.</p>
<h2>Lead Generation &amp; Lead Management mit Marketing Automation</h2>
<p>Anwendung findet dieses Prinzip auch im „Lead Management“, dem Management von Verkaufs- und Kundenkontakten. Der Begriff „Lead“ (zu Deutsch „Spur“) steht dabei für einen qualifizierten Datensatz zu potenziellen Kunden, die sich aufgrund eines an spezifischen Themen gezeigten Interesses als vielversprechender Verkaufskontakt identifiziert haben. Klassischerweise erfolgt die Generierung von Leads über sogenannte „Whitepaper“, qualitativ hochwertige „Fachartikel“, die sich der Lösung eines spezifischen Einkäuferproblems widmen, jedoch nicht von einer entsprechenden Redaktion eines unabhängigen Mediums, sondern von den Anbietern derartiger Lösungen bereitgestellt werden.</p>
<h3>Köder für Registrierung, verschiedene Leadlevel</h3>
<p>Diese Inhalte platziert man im Netz, um sie gewissermaßen als „Köder“ auszulegen. Der Zugriff ist meist nur nach vorheriger Registrierung möglich, so dass die Anbieter auf diese Weise an die Kontaktdaten der Interessenten gelangen. Statt eines Whitepapers werden auch Webinare, Gruppenzugänge in Social Media oder traditionelle Messen für Lead Generierung genutzt. Lead Management umfasst dabei den gesamten Prozess der Lead Generierung und des „Lead Nurturings“, der Pflege und Weiterentwicklung von Leads zu qualifizierten Kontakten, je nach Qualifizierungsgrad und daraus abgeleiteter Abschlusswahrscheinlichkeit zu „Marketing Qualified“, „Sales Qualified“ und „Sales Accepted“ Leads.</p>
<h3>Mechanisierung der Kundengewinnung mit Marketing Automation</h3>
<p>Auch dieser Prozess lässt sich bis zur Übergabe (und nicht selten auch darüber hinaus) der zu Kunden umgewandelten Kontakte an das CRM-System fast vollständig automatisieren. Dabei wird stets auf Basis des Status‘ des jeweiligen Interessenten, seiner aufgezeichneten Reaktionen zu den jeweiligen Stufen der Kontaktanbahnung und seiner ermittelten Budgetausstattung und -befugnis der nächste, „maßgeschneiderte“ Kommunikationsschritt festgelegt. Nicht nur die Wahl der Kommunikationsmaßnahmen, auch konkrete – und nicht selten automatisierte – Handlungsanweisungen zu Art und Intensität der Betreuung durch den Vertrieb bemessen sich hieran. Auf diese Weise ließe sich letztlich die gesamte Steuerung der Kundengewinnung sowie von Marketing und Vertrieb in diesem Bereich mechanisieren.</p>
<h3>Chat Bots als neues Form der Marketing Automation</h3>
<p>Die fortschreitende Entwicklung in der Digitalisierung und die damit steigende Kompetenz im Umgang mit Daten führt zu zunehmend intelligenteren Kommunikationsautomatismen. Immer öfter werden heute grundlegende Aufgaben des Kundendialogs auf sogenannte „<a href="http://nerdwaerts.de/2017/11/chatbot/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chat Bots</a>“ ausgelagert, digitale Dialogsysteme, über die sich in natürlicher Sprache kommunizieren lässt. Meist erscheinen diese in Form eines klassischen „Messengers“ wie WhatsApp oder der Chatversion von Facebook („Facebook Messenger“) und bestehen aus einer simplen Textmaske, die für die Nutzereingaben und die systemseitigen, computergenerierten Antworten genutzt wird. Grundsätzlich sind aber auch Anwendungen für das gesprochene Wort denkbar, vergleichbar mit Apples Sprachsteuerungsfunktion „Siri“ oder den autonomen Haushaltslösungen „Amazon Alexa“ oder „Google Home“, mit denen man tatsächlich schon nahezu „richtige Gespräche“ führen kann.</p>
<h3>Digitale Assistenten im Kundenkontakt</h3>
<p>Die US-Modekette „Macy’s“ bietet ihren Kunden den digitalen Assistenten „Macy’s On Call“ an, der dabei helfen soll, sich im Laden vor Ort zurechtzufinden. Der Bot versteht auch „unstrukturierte“ Textanfragen, wie „Wo finde ich Schuhe?“, und liefert daraufhin die korrekte Antwort. Ein anderes Anwendungsbeispiel stellt „Lisa“, der „Learning Intelligent Sales Agent“, des deutschen Unternehmens „The Saas Co.“ dar. Dieser soll die Arbeit im Vertrieb intelligent unterstützen, indem bestimmte wiederkehrende Sales-Tätigkeiten automatisiert abgebildet werden. Wird ein Kunde durch einen Verkäufer kontaktiert, setzt dieser den Bot als Nebenempfänger in seiner Antwortmail auf „cc:“. Die dahinterliegende Software analysiert dann im Hintergrund die daraufhin eingehenden eMails und ordnet diese automatisch nach positiven und negativen Antworten oder Abwesenheiten. Des Weiteren soll „Lisa“ adäquate Antworten im Kundendialog vorformulieren und eigenständig relevante Informationen für den Gesprächspartner zusammenstellen können.</p>
<h3>Chatbots als Vorläufer Künstlicher Intelligenz</h3>
<p>Immer öfter sind diese Bots in der Lage, aus vorausgegangenen Aktionen sowie aus den damit verknüpften Daten zu „lernen“ und dürfen damit getrost als Vorläufer „<a href="http://nerdwaerts.de/2016/11/industrie-4-0-datenoekonomie-und-kuenstliche-intelligenz-wie-daten-und-algorithmen-wirtschaft-und-gesellschaft-veraendern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Künstlicher Intelligenz</a>“ beschrieben werden. Gerade diesem Feld wird heutzutage eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, so dass hier in den nächsten Jahren von erheblichen Entwicklungssprüngen in der Marketing Automation ausgegangen werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag ist ein Exzerpt aus:<br />
<em>Wagener, Andreas (2018): Marketing 4.0 In: Wolff, Dietmar / Göbel, Richard (Hrsg.). Digitalisierung: Segen oder Fluch. Wie die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert,</em> <a href="http://www.springer.com/de/book/9783662548400" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.springer.com/de/book/9783662548400</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz &amp; Chatbots hier:</p>
<p><strong>Prof. Dr. Andreas Wagener.</strong> Professur für Digitales Marketing: eCommerce &amp; Social Media, Hochschule Hof</p>
<p><strong>Industrie 4.0, Datenökonomie und Künstliche Intelligenz: Wie Daten und Algorithmen Wirtschaft und Gesellschaft verändern:</strong></p>
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		<title>Künstliche Intelligenz &#038; Blockchain: Chance für die Medienbranche?</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2018/01/kuenstliche-intelligenz-blockchain-ein-chance-fuer-die-medienbranche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2018 07:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blockchain und Künstliche Intelligenz sind derzeit die &#8222;Buzzwords&#8220; schlechthin, wenn es um Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung geht. Das Zusammenspiel dieser beiden Technologien dürfte jedoch für eine völlig neue Qualität in der Digitalen Transformation sorgen &#8211; zum Beispiel in der Medienbranche. Künstliche Intelligenz in aller Munde Kaum eine Diskussion um die Zukunft der Digitalisierung kommt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blockchain und Künstliche Intelligenz sind derzeit die &#8222;Buzzwords&#8220; schlechthin, wenn es um Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung geht. Das Zusammenspiel dieser beiden Technologien dürfte jedoch für eine völlig neue Qualität in der Digitalen Transformation sorgen &#8211; zum Beispiel in der Medienbranche.</strong><br />
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<span id="more-1267"></span></p>
<h2>Künstliche Intelligenz in aller Munde</h2>
<p>Kaum eine Diskussion um die Zukunft der Digitalisierung kommt in jüngster Zeit ohne den Begriff der „<a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&amp;v=_kfXmqJevFs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Künstlichen Intelligenz</a>“ („KI“) aus. Dahinter verbirgt sich in der Regel die Fähigkeit autonomer digitaler Systeme, Muster und Logiken zu erkennen (etwa in Texten oder Bildern), auf dieser Basis eigenständig Entscheidungen zu treffen und aus den daraus resultierenden Aktionen selbsttätig Verbesserungen abzuleiten, also de facto – zu lernen.<br />
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<h2>Medienunternehmen und Künstliche Intelligenz</h2>
<p>Gerade auch für Medienunternehmen ergeben sich daraus neue Szenarien: sei es, dass Inhalte per lernendem Algorithmus personalisiert und maßgeschneidert an den Nutzer ausgeliefert werden oder dass <a href="http://nerdwaerts.de/2017/12/amazon-als-hueter-des-datenschutzes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chatbots </a>&#8211; oder deren Hardware-gewordene Version in Form von Amazons „Echo“ und dem Sprachassistenten „Google Home“ – die bisherige meist eher einseitige mediale Informationsvermittlung in einen Dialog wandeln. Die branchenspezifischen Spielregeln könnten sich jedenfalls – wieder mal – nachhaltig ändern. In erster Linie dürfte es dabei um eine Verbesserung oder Erweiterung des medialen Angebots gehen. Aber Künstliche Intelligenz wird auch zunehmend die Prozesse in Herstellung und Vertrieb beeinflussen, indem entsprechende Systeme immer mehr Tätigkeiten automatisiert übernehmen. Auch bei der Preisgestaltung – Stichwort „Dynamic Pricing“ – kommt KI zunehmend zum Einsatz und reduziert damit den menschlichen Anteil an der Entscheidungsfindung.</p>
<h2>&#8222;Buzzword-Hochzeit&#8220;? Blockchain &amp; Künstliche Intelligenz</h2>
<p>Besonders spannend wird es jedoch, wenn Künstliche Intelligenz mit einem anderen „Buzzword-Thema“ zusammenwächst – der <a href="http://nerdwaerts.de/2017/11/1248/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blockchain</a>. Der Technologie, die der lückenfreien Abbildung der Transaktionen etwa bei der Kryptowährung Bitcoin dient, wird ja nun seit geraumer Zeit ein erhebliches „Disruptionspotenzial“ zugesprochen. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Datenbank, die Informationen an einer zentralen Stelle verwaltet, werden die Daten über die <a href="http://nerdwaerts.de/2017/11/1248/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blockchain </a>„distribuiert“, also das Abbild der vorgenommenen Transaktionen an alle Netzwerkteilnehmer verteilt. Damit sind sämtliche Vorgänge lückenlos gespeichert und für jeden einsehbar.</p>
<h2>Blockchain im Programmatic Advertising</h2>
<p>In den USA findet dies bereits im Daten getriebenen Marketing, beim „Programmatic Advertising“, Anwendung. Hier versuchen erste Anbieter dezentral und automatisiert Werbeflächen zu vermarkten. Damit ist es grundsätzlich möglich, das bisher zentralistisch organisierte Marktsystem aufzubrechen: Die Transaktionsinformationen werden in einer Blockchain gespeichert und Pricing und Bietverhalten autonom über lernende digitale Systeme abgewickelt.</p>
<h2>Digitale Medien und Blockchain</h2>
<p>Analog lässt sich dieses Prinzip auf „Paid Content“-Strategien übertragen. Vorreiter ist hier aktuell die Musikbranche. Einzelne Musikdateien oder sogar bloß Teile davon, etwa ein Gitarren-Riff oder eine „bassline“, werden dezentral für verschiedene Zielgruppen – Endverbraucher, Rechteverwerter, kommerzielle Nutzer – feilgeboten. Die Blockchain ermöglicht auch hier die Transaktionsdokumentation und erlaubt sogar ein dezentrales Rechtemanagement. Über lernende Algorithmen kann man die Angebotsanalyse und den Marktmechanismus abbilden. Diese Prinzipien ließen sich sicherlich auch auf weitere Segmente der Medienbranche übertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Thema im Detail: Blockchain in der Musik- und Medienindustrie</strong><br />
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<h2></h2>
<h2>Blockchain, Smart Contracts und Künstliche Intelligenz als &#8222;Game Changer&#8220;</h2>
<p>Die Blockchain und die damit verbundene automatische Exekutierung von Verträgen via &#8222;Smart Contracts&#8220; &#8211; könnte im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz tatsächlich zum &#8222;Game Changer&#8220; werden &#8211; nicht nur im Bereich der Medien. Vielleicht bedarf es gerade dieser Kombination, um den einzelnen Technologie tatsächlich im ökonomischen Alltag zu verankern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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