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	<title>Social Media Marketing Archive - Nerdwärts.de</title>
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	<title>Social Media Marketing Archive - Nerdwärts.de</title>
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	<item>
		<title>Virtual Beings und Virtuelle Influencer etablieren sich im Marketing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 14:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Virtual Beings – virtuelle Lebewesen – die durch den Einsatz von KI und ausgefeilter Computergrafik entstehen, erobern das Netz. Sie interagieren überzeugend mit den menschlichen Nutzern und sind am Bildschirm optisch von diesen kaum zu unterscheiden. Gerade im Marketing, bei virtuellen Influencern, ist die Entwicklung besonders weit vorangeschritten. Die technisch rasant fortschreitende Entwicklung der Computergrafik [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2021/01/virtual-beings-und-virtuelle-influencer-etablieren-sich-im-marketing/">Virtual Beings und Virtuelle Influencer etablieren sich im Marketing</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Virtual Beings – virtuelle Lebewesen – die durch den Einsatz von KI und ausgefeilter Computergrafik entstehen, erobern das Netz. Sie interagieren überzeugend mit den menschlichen Nutzern und sind am Bildschirm optisch von diesen kaum zu unterscheiden. Gerade im Marketing, bei virtuellen Influencern, ist die Entwicklung besonders weit vorangeschritten.</strong></p>



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<span id="more-1641"></span>



<p>Die technisch rasant fortschreitende Entwicklung der Computergrafik in Kombination mit KI und Deep Learning ermöglicht immer realistischere Abbildungen der Realität in der digitalen und virtuellen Sphäre – und zwar auch abseits von „<a href="https://nerdwaerts.de/?s=Deepfakes&amp;submit=Search">Deepfakes</a>“ und künstlich erzeugten Fotos (von Dingen, die nicht existieren).</p>



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<p>Tatsächlich
sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von virtuellen Realitäten, sondern auch
von virtuellen Lebewesen, sogenannten „Virtual Beings“, die dort existieren
können. Diese besitzen die Fähigkeit
zur Interaktion mit dem menschlichen Nutzer und sind in der Regel ausgestattet mit einem
“realistischen” Antlitz – all das basierend auf KI und hochentwickelter
3D-Grafik. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtual Beings als virtuelle Influencer</h2>



<p>Die Einsatzbereiche derartiger Virtual Beings sind vielfältig. Naheliegend ist ihre Einbindung in Computerspielen, als Spielpartner oder Avatar. Denkbar wäre auch eine „virtuelle Assistenz“, zur Unterstützung bei täglichen Arbeitsabläufen, oder in der Bildung, als virtueller Lehrer. Am weitesten vorangeschritten ist die Entwicklung jedoch im Social Media Umfeld, wo sich immer mehr “Virtuelle Influencer” etablieren. </p>



<p>Ein Beispiel hierfür ist das virtuelle „Supermodel“ Shudu: Shudu präsentiert sich auf <a href="https://www.instagram.com/shudu.gram/?hl=en">ihrem Instagram-Kanal</a> meist in Haute-Couture und ist auch ansonsten höchst professionell in Szene gesetzt. Mehr als 200.000 folgen den regelmäßigen Foto-Updates. Im <a href="https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/magazin/kunst-figur-shudu-gram-ist-das-perfekte-supermodel-doch-sie-existiert-nur-digital/">Gegenzug fließen Werbegelder</a> von den Mode- und Kosmetikfirmen an ihren Schöpfer, den britischen Fotografen und Multimedia Designer <a href="https://www.elle.com/uk/fashion/a28394357/man-behind-worlds-first-digital-supermodel/">Cameron James Wilson</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Shitstorms&#8220; wie &#8222;echte&#8220; Influencer</h2>



<p>Prominentester Vertreter dieser digitalen Spezies ist derzeit wohl Miquela Sousa, genannt„Lil’Miquela“. mehr als 1,8 Mio. Follower verzeichnet ihr <a href="https://www.instagram.com/lilmiquela/">Instagram-Profil</a>, sie verfügt über einen Youtube-Kanal auf dem sie in regelmäßigen Abständen ihre Songs, die teilweise mehrere Millionen Abrufe aufweisen, präsentiert. Und ansonsten tut sie das, was ein Influencer gemeinhin eben so tut: Sie trifft sich mit Freunden, macht Selfies, teilt ihre Spotify-Playlist – und verdient Geld mit Product Placement. Allein: Lil’Miquela existiert nur in der virtuellen Welt. Zwar führt sie auf ihren Kanälen Interviews mit echten, natürlichen Menschen, ihre Freunde auf den Fotos existieren – im Gegensatz zu ihr selbst &#8211; auch in der analogen Wirklichkeit. Vor einiger Zeit sorgte sie für einen kleineren Shitstorm in der LGBTQ-Community als sie medienwirksam zu Werbezwecken (die real existierende) Bella Hadid intensiv auf den Mund küsste, die, ebensowenig wie Lil’Miquela selbst, bis dato als besonders queer in Erscheinung getreten war. Beiden – wie auch Auftraggeber Calvin Klein – brachte dies den Vorwurf der „<a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/may/21/bella-hadid-lil-miquela-terrifying-glimpse-calvin-klein">lezploitation</a>“  oder zumindest des allzu plumpen „<a href="https://www.adweek.com/creativity/bella-hadid-lil-miquela/">queerbaitings</a>“  ein.</p>



<p>Hinter Lil’Miquela steckt eine
Agentur, die deren ausschließliche digitale Existenz in den ersten beiden
Jahren im Verborgenen hielt. Auch wenn zu Beginn die grafische Umsetzung noch
nicht dem heutigen Stand der Technik entsprach, war vielen Fans lange nicht
bewusst, dass es sich bei ihr nicht um ein menschliches Wesen aus Fleisch und
Blut handelte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch große Unternehmen wie KFC setzen auf virtuelle Influencer</h2>



<p>Auch die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken setzt auf Virtual Beings. Deren kommunikatorische Leitfigur, der Gründer „Colonel Sanders“, erfuhr eine digitale Rundumerneuerung zum Geflügel-Hipster, inklusive Tatoos und Waschbrettbauch. Als virtueller Markenrepräsentant jettet er um den Globus, lässt sich photogeshopped bei den (analogen) <a href="https://www.instagram.com/p/B0JOmuToCRx/">Eröffnungen neuer Restaurants</a> ablichten und postet Selfies auf den eigenen Social Media Kanälen. Eine ganze Markenwelt entsteht somit um den virtuellen Unternehmensgründer herum. Ständig gefüttert mit neuen Aktivitäten und angefeuert durch die Interaktion mit seinen natürlichen Followern und Fans.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verfügen virtuelle Influencer über Authentizität?</h2>



<p>Natürlich stellt sich in diesem
Kontext immer wieder die Frage nach der Authentizität, die ja das rein
menschliche Influencer Marketing so besonders machen soll. Bislang scheint dies
hier nur eine begrenzte Rolle zu spielen. Obwohl den meisten die Künstlichkeit
der Protagonisten inzwischen klar sein dürfte, erfreuen sich die Profile der
virtuellen Influencer einer ungebrochenen Attraktivität und Aufmerksamkeit. 

Die Grenze zwischen virtueller und natürlicher Welt verwischt
damit zunehmend. Was echt und was künstlich ist, verliert offenbar immer mehr
an Bedeutung. vielleicht spiegelt sich darin auch der gesellschaftliche Rahmen
wider, in dem wir uns derzeit bewegen: Wo Fakenews und Filterblasen zumindest
als Gegenstand der öffentlichen Diskussion an Einfluss gewinnen, stellen
„Echtheit“ und Unverfälschtheit vielleicht nicht mehr notwendigerweise einen
Maßstab dar – auch nicht im Influencer Marketing.



</p>



<h2 class="wp-block-heading">  </h2>



<p><strong>Mehr zum Thema virtuelle Influencer hier:</strong></p>



<p><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:   </p>



<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen=""></iframe>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">     </h2>
</div></div>



<p></p>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Facebook bei US-Teenagern unpopulär im Social Media Vergleich</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2018/06/facebook-bei-us-teenagern-unpopulaer-im-social-media-vergleich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 14:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit längerem wird Facebook ein deutlich abnehmende Relevanz insbesondere bei den jungen Internet-Nutzern attestiert. Eine aktuelle Studie aus den USA bestätigt diese Entwicklung. Facebook wird ja immer wieder totgesagt, aber ein Trend, der sich nicht wegdiskutieren lässt, und nun wiederum bestätigt wird, ist die abnehmende Popularität bei der Gruppe der Teenager. Die Nutzung von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2018/06/facebook-bei-us-teenagern-unpopulaer-im-social-media-vergleich/">Facebook bei US-Teenagern unpopulär im Social Media Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon seit längerem wird Facebook ein deutlich abnehmende Relevanz insbesondere bei den jungen Internet-Nutzern attestiert. Eine aktuelle Studie aus den USA bestätigt diese Entwicklung. </strong><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/e216683f974346538a96d8b364a00c41" width="1" height="1" alt=""><br />
<span id="more-1343"></span><br />
Facebook wird ja immer wieder totgesagt, aber ein Trend, der sich nicht wegdiskutieren lässt, und nun wiederum bestätigt wird, ist die abnehmende Popularität bei der Gruppe der Teenager. Die Nutzung von Facebook nimmt zu Gunsten von Netzwerken wie dem &#8222;hauseigenen&#8220; Instagram, aber eben auch dem Konkurrenten Snapchat ab. Dies stützt auch die Studie des Pew Research Centers aus dem April:</p>
<p>Demnach sind Youtube, Snapchat und Instagram in der Zielgruppe deutlich verbreiteter. Bei der Intensität der Nutzung liegt Snapchat unangefochten an der Spitze.</p>
<p><a href="http://www.pewinternet.org/2018/05/31/teens-social-media-technology-2018/pi_2018-05-31_teenstech_0-01/"><img loading="lazy" decoding="async" width="417" height="430" src="http://assets.pewresearch.org/wp-content/uploads/sites/14/2018/05/29153514/PI_2018.05.31_TeensTech_0-01.png" class="attachment-large size-large" alt="YouTube, Instagram and Snapchat are the most popular online platforms among teens" /></a></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/e216683f974346538a96d8b364a00c41" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2018/06/facebook-bei-us-teenagern-unpopulaer-im-social-media-vergleich/">Facebook bei US-Teenagern unpopulär im Social Media Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sympathischer Knochenbrecher? &#8211; der Sparkassen-Chatbot</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2017/11/chatbot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 09:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Werbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Chatbots]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sparkasse nutzt für die Kundenkommunikation im Facebook Messenger einen Chatbot &#8211; und der hat seinen ganz eigenen Charme&#8230; Aktuell wird viel über Künstliche Intelligenz und Chatbots im Marketing gesprochen. Darüber, ob letztere wirklich als intelligent bezeichnet werden dürfen, kann sicherlich diskutiert werden. Anwendungsgebiete von Chatbots werden vor allem im Kundenservice gesehen, um einfache Dialogvorgänge zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2017/11/chatbot/">Sympathischer Knochenbrecher? &#8211; der Sparkassen-Chatbot</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Sparkasse nutzt für die Kundenkommunikation im Facebook Messenger einen Chatbot &#8211; und der hat seinen ganz eigenen Charme&#8230;</strong><br />
<span id="more-1168"></span></p>
<p>Aktuell wird viel über <a href="http://nerdwaerts.de/2016/11/industrie-4-0-datenoekonomie-und-kuenstliche-intelligenz-wie-daten-und-algorithmen-wirtschaft-und-gesellschaft-veraendern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Künstliche Intelligenz und Chatbots</a> im Marketing gesprochen. Darüber, ob letztere wirklich als intelligent bezeichnet werden dürfen, kann sicherlich diskutiert werden. Anwendungsgebiete von Chatbots werden vor allem im Kundenservice gesehen, um einfache Dialogvorgänge zu automatisieren.</p>
<h2>Der Sparkassen Chatbot als sympathischer Knochenbrecher</h2>
<p>Mit einer unterhaltsamen Chatbot-Variante wartet nun die Sparkasse mit Ihrem &#8222;<a href="https://www.messenger.com/t/wirsindkwitt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boten</a>&#8220; auf. Dieser wird über den Facebook-Messenger mit einem einfachen Klick initiiert und bietet dann in Form eines schwer-tätowierten, muskelbepackten und kahlköpfigen Sympathieträgers diverse kostenfreie Dienste feil. So können damit etwa auf subtile Weise Freunde an ihre ausstehenden Schulden und deren überfällige Begleichung erinnert werden. Auch den Versand von Grüßen oder Einladungen übernimmt der Bot nach kurzer Abklärung der Details. Ferner ist es möglich &#8211; und damit bewirbt die Sparkasse ihre Bezahl-App &#8222;<a href="https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/bezahlverfahren/kwitt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kwitt</a>&#8222;, in Gruppen Gelder, beispielsweise für Geburtstage oder gemeinsame Unternehmungen, einzusammeln.</p>
<p><div id="attachment_1185" style="width: 207px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/17203796_1261720260590118_313923075_n.gif"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1185" class=" wp-image-1185" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/17203796_1261720260590118_313923075_n.gif" alt="Der Sparkassen-Bot fällt gleich mit der Tür ins Haus" width="197" height="197" /></a><p id="caption-attachment-1185" class="wp-caption-text">Der Sparkassen-Bot fällt gleich mit der Tür ins Haus</p></div></p>
<p><div id="attachment_1181" style="width: 205px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/17974366_1299360530159424_763605329_n.gif"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1181" class=" wp-image-1181" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/17974366_1299360530159424_763605329_n.gif" alt="Herzig: der Sparkassen-Bot" width="195" height="195" /></a><p id="caption-attachment-1181" class="wp-caption-text">Herzig: der Sparkassen-Bot</p></div></p>
<p><div id="attachment_1184" style="width: 206px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/20859644_1431010153661127_5408769469675732992_n.gif"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1184" class=" wp-image-1184" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/20859644_1431010153661127_5408769469675732992_n.gif" alt="Sparkassen-Bot: darauf erstmal einen Kaffee" width="196" height="196" /></a><p id="caption-attachment-1184" class="wp-caption-text">Sparkassen-Bot: darauf erstmal einen Kaffee</p></div></p>
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<p>Ich habe mal versucht, den Boten für eine Geld-Sammelaktion &#8211; Motto: &#8222;Kuchen für Andi&#8220; &#8211; auf meine Freunde zu hetzen. Offensichtlich ist der Bot derzeit überlastet, es hat mehrere Tage gedauert bis der versprochene Videoaufruf fertig war. Hier ist das Ergebnis:</p>
<p>&#8222;Kuchen für Andi&#8220;</p>
<p><a href="https://kwitt-app.sparkasse.de/video/02-2d6c9622c6ff70346ed7dd709cf40890"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-1225" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/SparkassenBot-Zahlung.jpg" alt="" width="572" height="345" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/SparkassenBot-Zahlung.jpg 1494w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/SparkassenBot-Zahlung-300x181.jpg 300w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/SparkassenBot-Zahlung-768x463.jpg 768w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/SparkassenBot-Zahlung-1024x618.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 572px) 100vw, 572px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alternativ, falls der Link oben nicht funktioniert, bitte diesen Weg benutzen:</p>
<p><div style="width: 625px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-1168-1" width="625" height="469" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/Kuchen-für-Andi_Sparkassenbot.mp4?_=1" /><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/Kuchen-für-Andi_Sparkassenbot.mp4">http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2017/11/Kuchen-für-Andi_Sparkassenbot.mp4</a></video></div></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Sparkasse: <a href="https://www.messenger.com/t/wirsindkwitt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.messenger.com/t/wirsindkwitt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz und Chatbots:<br />
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Emotionale Werbung auf einem neuen Level &#8211; &#8222;Evan&#8220;</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/12/emotionale-werbung-auf-einem-neuen-level-evan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 10:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal gibt es Werbeperlen, die so ziemlich alles vereinen &#8211; Emotion, Twists, A-ha-Effekte und dabei einen echten bleibenden Eindruck hinterlassen, dieses grandioses Werbevideo von BBDO gehört zweifelsohne dazu &#8211; die Wirkung entfaltet sich beim unvoreingenommenen Zusehen, daher hier keine weiteren Spoiler &#8211; einfach anschauen. &#8222;Evan&#8220;: Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal gibt es Werbeperlen, die so ziemlich alles vereinen &#8211; Emotion, Twists, A-ha-Effekte und dabei einen echten bleibenden Eindruck hinterlassen, dieses grandioses Werbevideo von BBDO gehört zweifelsohne dazu &#8211; die Wirkung entfaltet sich beim unvoreingenommenen Zusehen, daher hier keine weiteren Spoiler &#8211; einfach anschauen.</strong><br />
<span id="more-1082"></span></p>
<p>&#8222;Evan&#8220;:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/bb5740f489b945d0a04d3c224bf9926f" alt="" width="1" height="1" /><br />
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		<title>Influencer-Marketing als Antwort auf die Fragmentierung der Zielgruppen: Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter (7/7)</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/03/influencer-marketing-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-77/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2016 20:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der heutige Medienkonsum ist geprägt von einer Zersplitterung in kleinste Zielgruppenfragmente, sogenannte &#8222;Tribes&#8220; &#8211; mediale Stammesgesellschaften, deren Verbreitung vor allem auch durch soziale Medien begünstigt wird. Doch wie will man diese in solch abgelegenen Gefilden noch erreichen? Im siebten und letzten Teil der Reihe &#8222;Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter&#8220; beschäftigen wir uns mit der Zersplitterung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der heutige Medienkonsum ist geprägt von einer Zersplitterung in kleinste Zielgruppenfragmente, sogenannte &#8222;Tribes&#8220; &#8211; mediale Stammesgesellschaften, deren Verbreitung vor allem auch durch soziale Medien begünstigt wird. Doch wie will man diese in solch abgelegenen Gefilden noch erreichen?</strong><br />
<span id="more-470"></span><em>Im siebten und letzten Teil der Reihe &#8222;<a href="http://nerdwaerts.de/2015/11/zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-17/" target="_blank">Zielgruppenfragmentierung</a> und Mediaplanung im digitalen Zeitalter&#8220; beschäftigen wir uns mit der Zersplitterung der Zielgruppen in Stammesgesellschaften und der Möglichkeit diesem Phänomen mit den Instrumenten des &#8222;Influencer Marketing&#8220; zu begegnen.</em></p>
<h2>&#8222;Stämme&#8220; in der Informationsgesellschaft</h2>
<p>Die Soziologie vergleicht die Entwicklungen in der Informationsgesellschaft nicht selten mit der Bildung von „Stämmen“ oder „Clans“. Als Stämme werden soziale Gruppen verstanden, die sich nicht nur aus privaten oder familiären Gründen zusammenschließen, sondern vor allem auch, weil sie gemeinsame Ziele und Interessen verfolgen. Diese Stammesbildung wird tagtäglich sichtbar in der digitalen Welt, sie findet vor allem in Sozialen Netzwerken und digitalen Foren statt. Die Entwicklung von Social Media hat es ermöglicht, sehr schnell und einfach „peer groups“ zu errichten, die Stammesgesellschaften in vielen Punkten sehr ähnlich sind. Aufgrund des hohen Individualisierungsgrades in der heutigen Informationsgesellschaft hat sich im Internet eine Vielzahl solcher Stammesgesellschaften gebildet, die sich durch einen hohen Spezialisierungsgrad, aber auch durch einen Konsens innerhalb des Stammens hinsichtlich gemeinsamer Interessen, Werte und Ziele auszeichnen. Letztlich aber gilt: „A group needs only two things to be a tribe: a shared interest and a way to communicate.”</p>
<p>Stammesmitglieder erscheinen in dieser Welt als „Community Mitglieder“, „Freunde“, „Follower“ und „Abonnenten“ / „Likers“ – indem sie die gleichen Interessen und Werte teilen. Früher wurden Stämme durch geographische Begebenheiten begrenzt, heute eliminiert die digitale Vernetzung diese Beschränkungen. Die Stämme werden dadurch potenziell größer, aber auch die Vielfalt an Stämmen nimmt zu. Auch gibt es, anders als in herkömmlichen Stammesgesellschaften, in der „Sozialen Netzwerkgesellschaft“ keinen Hinderungsgrund gleichzeitig Mitglied mehrerer Stämme zu sein.</p>
<h2>Stämme und Werte</h2>
<p>Die Digitalisierung hat zwar zu einer Erleichterung bei der Koordinierung und Vernetzung von Kommunikation geführt, aber auch das ist angesichts der Dimensionenvielfalt der Fragmentierung nicht ausreichend, um diese Gruppen zu erreichen: Stämme unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander und vergleichbare Stämme sind nicht immer an vergleichbaren Orten anzutreffen. Auch mögen bestimmte „Grundwerte“ – gemeinsame Interessen, Auffassungen, Überzeugungen, Tonalitäten – stammesübergreifend existieren, das bedeutet aber noch lange nicht, dass die einzelnen „Stammesmitglieder“ nicht in anderen Umgebungen davon abweichende „Werte“ vertreten können. Auch Stammeszugehörigkeiten klaffen an den Dimensionen der Fragmentierung auseinander. Es ist daher kaum möglich, mit allen Stämmen gleichzeitig und gleichartig zu kommunizieren.</p>
<h2>&#8222;Häuptlinge&#8220; sind gefragt: Tribalismus und Influencer-Marketing</h2>
<p>Stattdessen bedarf es, um Aufmerksamkeit in Stammesgesellschaften zu erzielen, „Häuptlingen“, denen zugehört wird. Es geht dabei um die Identifizierung von Meinungsführern und Meinungsbildnern, den „Influencern“, die Teil dieser Stämme sind, aber aufgrund ihrer Reputation und ihrer Vernetzung, innerhalb und auch außerhalb des Stammes, eine Sonderstellung gegenüber den anderen Mitgliedern innehaben. Gelingt es Werbungtreibenden, diese Influencer für sich zu gewinnen, so erlangen sie damit Zugriff auf diese „entlegenen“ Zielgruppenstrukturen. Kommunikation erfolgt dabei indirekt, über die Influencer, die ihrerseits dann autonom die Distribution der Botschaften innerhalb des Stammes übernehmen. Durch die Integration der Influencer in das Stammesgefüge lässt sich dabei die Fragmentierung überwinden, da diese ja selbst die Stammesmerkmale aufweisen. Die Aufgabe der Werbungtreibenden besteht somit darin, diese Meinungsbildner und -führer zu ermitteln, sie für sich zu gewinnen und sie mit entsprechend adäquaten Instrumenten auszustatten.</p>
<h2>Identifizierung von Influencern</h2>
<p>Die Identifizierung von zum Leistungsportfolio passenden Stämmen und geeigneten Influencern kann mittels einschlägiger Social Monitoring Software erfolgen, wobei sich hier zunächst entsprechende Themen und Haltungen, etwa zu den Produkten eines Werbungtreibenden, über Opinion Mining / Sentiment Analysis ermitteln ließen. In einem zweiten Schritt würden die einflussreichen Personen identifiziert – anhand ihrer Zentralität, Betweenness sowie ihres Impacts –, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Anschließend müsste deren spezifische Netzwerkstellung innerhalb relevanter Stämme, also beispielsweise entsprechender Communities oder Untergruppen sowie auch innerhalb nur über Interessen und Werte verbundener „Gruppen“, bestimmt werden. Bei entsprechender Granulierung führt dies zu einer praktikablen Fokussierung auf die relevanten Kommunikationspartner. An die Stelle einer unüberschaubaren Zahl von Einzelpersonen würde eine handhabbare Größe von Influencern treten. Dadurch ließe sich dann eine „Defragmentierung“ der Zielgruppenkommunikation einleiten.</p>
<h2>Neujustierung der Instrumente erforderlich</h2>
<p>Erfolgreiche Kommunikationsplanung bedarf heute einer breiten Ausrichtung. Dies betrifft sowohl akademische Betrachtungen als auch die Sphäre der angewandten Kommunikation. Wenn herkömmliche Zielgruppenverständnisse nicht mehr greifen, vor allem, wenn sie aufgrund mangelnder Operationalisierbarkeit irrelevant erscheinen, sind Justierungen der verwendeten Instrumente vonnöten. Diese Konsequenz ist das Ergebnis einer Entwicklung, die aus dem Informationsüberfluss des digitalen Medienzeitalters, der daraus resultierenden Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Adressaten und einer schier unendliche Vielfalt an Kanälen herrührt und mit einer fragmentarischen Individualisierung des medialen Konsums einhergeht. Wo sich früher Rezipienten auf fest umrissene Medienkanäle aufteilten, versickern nun die Zugänge in einer absorbierenden kommunikativen Diaspora.</p>
<h2>Fazit zur Beitragsreihe</h2>
<p>Die Beitragsreihe die hier nun ihren Abschluss findet hat versucht, diese Fragmentierung entlang von <a href="http://nerdwaerts.de/2015/11/dimensionen-der-zielgruppenfragmentierung-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-47/" target="_blank">fünf Dimensionen zu beschreiben</a> &#8211; peer groups, content, channels, formats, behaviour – an denen moderne Instrumente der Kommunikationsplanung und -durchführung anzusetzen haben. Wichtig erscheint dabei, dass der ursprüngliche Mechanismus – „suche passendes Werbeumfeld für die anvisierte Zielgruppe“ – heute auf den Kopf gestellt wird. Auswahl und Nutzung von Medien verläuft nicht mehr linear, sondern &#8211; im klassischen Sinne des Wortes &#8211; disruptiv. Gleichwohl ermöglichen die technischen Gegebenheiten heute immer stärker eine Berücksichtigung dieser Situation. Als Beispiel mag das<a href="http://nerdwaerts.de/2016/01/targeting-big-data-programmatic-advertising-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-57/" target="_blank"> hier angeführte Targeting bzw. Real Time Bidding / Programmatic Advertising</a> gelten, andere Ansätze wie die Ausrichtung an individuellen Nutzerpräferenzen und Netzwerkbeziehungen, wie durch Facebook praktiziert, können ebenfalls in diesem Licht betrachtet werden. Keiner der vorgestellten Ansätze zur operativen Nutzung kann alle fünf Dimensionen bedienen. Vielmehr bedarf es einer Kombination und Austarierung verschiedenster Maßnahmen um kommunikativ in der veränderten Umwelt bestehen zu können.</p>
<p>Die Rückschlüsse aus diesem Phänomen sind jedoch nicht nur technischer Art. Auch das mediale Geschäftsmodell verändert sich grundlegend, wenn individuelle Nutzerinteressen und -verhaltensweisen sich nicht mehr über ein einzelnes Medium bündeln lassen. An die Stelle der herkömmlichen „Medieneigner“ als Gatekeeper treten schon jetzt „Influencer“, in ihrem Mikrosegment einflussreiche Meinungsmacher, die es aus Sicht der Werbungtreibenden zu identifizieren gilt. Daraus sollte auch ein gewandeltes Verständnis des „Redakteurs“ im Medienunternehmen resultieren. Es reicht schon seit längerem nicht mehr aus, bloß „Content“ zu kreieren oder zu kuratieren. Stattdessen rücken Kompetenzen wie Moderations- und Netzwerkfähigkeit in den Vordergrund. Extrovertiertes Selbstmarketing muss viel deutlicher an die Stelle stiller Schreibtischarbeit treten, will man innerhalb dieser Netzkultur bestehen.</p>
<p>Die Entwicklung wird damit nicht abgeschlossen sein, die Individualisierung der Nutzer und die Fragmen-tierung der Zielgruppen wird sich mit zusätzlichen Medienkanälen wie den Wearables oder auch Datenimplantaten noch deutlich ausweiten. Diese Zusammenhänge mit den herkömmlichen Mitteln aus dem letzten Jahrhundert zu erfassen, zu beschreiben und nutzbar zu machen erscheint kaum möglich. Für eine sinnvolle praktische Kommunikationsplanung und ihre akademische Rezeption brauchen wir Alternativen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen:</h2>
<p>Godin, Seth (2008): Tribes. We need you to lead us. London (eBook)<br />
McLuhan, Marshall (2003): Understanding Media: the extensions of man. Corte Madera</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/influencer-marketing-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-77/">Influencer-Marketing als Antwort auf die Fragmentierung der Zielgruppen: Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter (7/7)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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		<title>Flashmob-Marketing im internationalen Kontext</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/03/flashmob-marketing-im-internationalen-kontext/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 08:12:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine sich scheinbar plötzlich wie aus dem Nichts versammelnde Menschenmasse, die sich zu einer vermeintlich spontanen Massenkissenschlacht zusammenfindet oder Nicht-Eingeweihte verwirrt zurück lässt, weil man sich an öffentlichen Orten &#8222;wie eingefroren&#8220;, nicht mehr vom Fleck rührt. Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren derartige &#8222;Flash Mobs&#8220; inszeniert, teilweise als purer Spaß am Spektakel, regelmäßig aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/flashmob-marketing-im-internationalen-kontext/">Flashmob-Marketing im internationalen Kontext</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/6d7d5cc986254616b1d5dcf7189f18a6" alt="" width="1" height="1" /><strong>Eine sich scheinbar plötzlich wie aus dem Nichts versammelnde Menschenmasse, die sich zu einer vermeintlich <a href="http://www.ksta.de/koeln/archiv-2009-kissenschlacht-auf-der-domplatte,15187530,12902966.html" target="_blank">spontanen Massenkissenschlacht</a> zusammenfindet oder Nicht-Eingeweihte verwirrt zurück lässt, weil man sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jwMj3PJDxuo" target="_blank">an öffentlichen Orten &#8222;wie eingefroren&#8220;, nicht mehr vom Fleck rührt</a>. Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren derartige &#8222;Flash Mobs&#8220; inszeniert, teilweise als purer Spaß am Spektakel, regelmäßig aber auch, um dieses Phänomen für das Marketing zu nutzen. Gerade auch international tätige Unternehmen bedienen sich dieses Instruments. Kein leichtes Unterfangen, kann sich doch die Rezeption dieser Maßnahmen aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe erheblich unterscheiden. Worauf ist bei der Durchführung von Flashmobs im internationalen Kontext also zu achten?</strong><br />
<span id="more-495"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/6d7d5cc986254616b1d5dcf7189f18a6" alt="" width="1" height="1" />Wie beeinflussen kulturelle und länderspezifische Unterschiede den Erfolg von Flashmob-Marketingkampagnen? Dieser Frage geht eine Studie der Hochschule Hof nach, die im kürzlich vergangenen Jahr publiziert wurde. Insgesamt 351 Personen aus Deutschland, Mexiko und Indonesien wurden online zu ihren Einstellungen gegenüber Flashmobs und deren (potenziellen) Einsatzszenarien befragt. Den Probanden wurden jeweils Videos verschiedener durchgeführter &#8222;branded&#8220; Flashmobs gezeigt, um hierzu ihre Haltung und Rezeption zu ermitteln:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1.) Nivea Flashmob.</strong> Dieses Beispiel wurde gewählt, um die Offenheit der Befragten gegenüber suggestiven und erotischen Elementen in Erfahrung zu bringen:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Guerrilla marketing - NIVEA Flash mob" width="625" height="352" src="https://www.youtube.com/embed/4N22-SsJtAg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.) BMW Driftmob.</strong> Mit diesem Flashmobbeispiel sollte die Reaktion auf vermeintliche Statussymbole und die Relevanz von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten ermittelt werden:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Epic Driftmob feat. BMW M235i" width="625" height="352" src="https://www.youtube.com/embed/vz2rAgXjkCA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel der Konfrontation mit den beiden Videos zu den <strong>T-Mobile Flashmobs</strong>, war es, herauszufinden, ob und inwiefern musikalische Effekte die Emotionalität der Befragten beeinflusst.</p>
<p><strong>3.) T-Mobile Welcome-Home.</strong><br />
https://youtu.be/NB3NPNM4xgo</p>
<p><strong>4.) T-Mobile Sing-Along</strong><br />
https://www.youtube.com/watch?v=orukqxeWmM0</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der relativ kleinen Fallzahlen sind Rückschlüsse auf die Repräsentativität der Erhebung nur bedingt zulässig, aber es lassen sich daraus einige interessante Hinweise ablesen:</p>
<ul>
<li>den <strong>Nivea Flashmob</strong> empfanden deutsche Befragte polarisierend als &#8222;unterhaltsam&#8220; oder &#8222;verärgernd&#8220;. Indonesische und mexikanische Befragte, die in der Umfrage als Repräsentanten stark muslimisch oder christlich/katholisch geprägter kultureller Hintergründe fungierten, reagierten insgesamt deutlich positiv auf den Clip. Dies zeigte sich auch in einer erhöhten Kaufbereitschaft aufgrund des Flashmobs.</li>
<li>der <strong>BMW Driftmob</strong> löste vor allem bei den deutschen Befragten sehr negative Reaktionen aus. Die Bereitschaft einen BMW fahren zu wollen, sank um beinahe 30%, bei den Männern (-34%) sogar stärker als bei den Frauen (-26%). Bei den Indonesiern fiel dieses Ergebnis noch drastischer aus. Der Einfluss des Spots auf Mexikaner war insgesamt deutlich geringer als bei den Vergleichsgruppen, auch wenn die Tendenz identisch war.</li>
<li>die <strong>T-Mobile Flash-Mobs</strong> erfuhren durchweg eine deutlich positive Resonanz, über alle Gruppen hinweg blieb der ablehnende Teil unter 15%. Der zustimmende Anteil war mit 73% in Indonesien am höchsten und mit 60% in Deutschland am niedrigsten.</li>
</ul>
<p>Die Studie im Detail, mit weiteren, tiefer gehenden Ergebnissen, etwa auch zur Bereitschaft, selbst an einem Flashmob teilzunehmen, findet sich <a href="https://opus4.kobv.de/opus4-hof/frontdoor/index/index/docId/63" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><em>Quelle: Sarah Stadelhofer (2015): Flash Mob Marketing in an International Context. In: Wagener, Andreas (Hrsg.): Hofer Akademische Schriften zur Digitalen Ökonomie, Bd. 2, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof,<br />
<a href="https://opus4.kobv.de/opus4-hof/frontdoor/index/index/docId/63" target="_blank">https://opus4.kobv.de/opus4-hof/frontdoor/index/index/docId/63</a> </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/flashmob-marketing-im-internationalen-kontext/">Flashmob-Marketing im internationalen Kontext</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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		<title>Der Trump-Bot auf Twitter</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/03/der-trump-bot-auf-twitter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2016 16:38:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Weird & Strange]]></category>
		<category><![CDATA[#profwag]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[artifzielle Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Drumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Singularität]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DeepDrumpf &#8211; der Bot, der twittert, was uns Donald Trump wirklich sagen will. Artifizielle Intelligenz (AI) ist derzeit in aller Munde. Während die Diskussion sich oft sehr schnell auf die mitunter grauen Zukunftsszenarien (Skynet/Terminator/Matrix/Maschinenherrschaft) stürzt oder, als zwangsläufige Konsequenz aus der dann nicht mehr notwendigen menschlichen Arbeit, in Richtung &#8222;Bedingungsloses Grundeinkommen&#8220; abdriftet, gibt es immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/der-trump-bot-auf-twitter/">Der Trump-Bot auf Twitter</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DeepDrumpf &#8211; der Bot, der twittert, was uns Donald Trump wirklich sagen will. Artifizielle Intelligenz (AI) ist derzeit in aller Munde. Während die Diskussion sich oft sehr schnell auf die mitunter grauen Zukunftsszenarien (Skynet/Terminator/Matrix/Maschinenherrschaft) stürzt oder, als zwangsläufige Konsequenz aus der dann nicht mehr notwendigen menschlichen Arbeit, in Richtung &#8222;Bedingungsloses Grundeinkommen&#8220; abdriftet, gibt es immer wieder auch aktuelle, ganz greifbare tatsächliche Anwendungsbeispiele, wie etwa nun den Twitter-Trump-Bot @DeepDrumpf.</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/4c1b4fc9954d4f458294e2976ae05d2a" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span id="more-676"></span>Der britische Comedian John Oliver hatte kürzlich in seiner Show &#8222;Last Week Tonight&#8220; auf dem US-Fernsehsender HBO &#8222;<a href="https://youtu.be/DnpO_RTSNmQ" target="_blank">enthüllt</a>&#8220; , dass Trumps Vorfahren ursprünglich den Namen &#8222;Drumpf&#8220; benutzt hatten.</p>
<h2>Trump klingt nach Erfolg, Drumpf nach&#8230;?</h2>
<p>Angesichts der ja nun durchaus in entgegengesetzte Richtungen weisenden Phonetik der beiden Familiennamen (&#8222;<em>Trump </em>klingt wie ein aus der Flasche ploppender Champagnerkorken, <em>Drumpf</em> wie eine im Flug gegen ein Fenster klatschende Taube&#8220;) leitete Oliver in Anlehnung an Donald Trumps Kampagnenslogan &#8222;Make America Great Again&#8220; eine eigene Gegen-Kampagne mit dem Hashtag #MakeDonaldDrumpfAgain ab &#8211; inklusive eigens angemeldeter Marke, eigener <a href="http://donaldjdrumpf.com/" target="_blank">Website</a> und einer <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/drumpfinator/hcimhbfpiofdihhdnofbdlhjcmjopilp" target="_blank">Drumpfinator-Browser-App</a>, mit der sich auf Textseiten automatisiert sämtliche &#8222;Trumps&#8220; in &#8222;Drumpfs&#8220; umwandeln lassen.</p>
<h2>Bot als Beitrag zu #MakeDonaldDrumpfAgain</h2>
<p>Offensichtlich dadurch inspiriert entwickelt der MIT-Forscher Bradley Hayes seinen <a href="https://twitter.com/DeepDrumpf" target="_blank">Twitter-Bot @DeepDrumpf</a>, der auf Basis von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Deep_learning" target="_blank">Deep Learning</a>-Technologien Datenmuster in Trumps Wortschatz zu automatisierten Tweets verwertet.</p>
<p>&#8222;Sie glauben Donald Trump sagt verrückte Sachen? Warten Sie nur bis Sie seinen Twitterbot hören&#8220; bewirbt Hayes&#8216; <a href="https://www.csail.mit.edu/deepdrumpf" target="_blank">Institutsblog</a> die Schöpfung. Trump sei ein naheliegendes Opfer, steht dort. So zeichne sich seine Sprache durch eine gewisse &#8222;Simplizität&#8220; aus, und auch wenn potenziell ebenso andere Kandidaten im US-Präsidentschaftswahlkampf für die Entwicklung eines Bots in Frage gekommen wären, so sei Trump eben derjenige gewesen, mit dem ein erster Feldversuch am Erfolg versprechendsten gewesen sei, <a href="https://www.csail.mit.edu/deepdrumpf" target="_blank">lässt Hayes verlautbaren</a>.</p>
<p><a href="https://twitter.com/DeepDrumpf" target="_blank">@DeepDrumpf</a>:</p>
<p><div id="attachment_678" style="width: 674px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/DeepDrumpf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-678" class=" wp-image-678" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/DeepDrumpf.jpg" alt="DeepDrumpf " width="664" height="394" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/DeepDrumpf.jpg 887w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/DeepDrumpf-300x178.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /></a><p id="caption-attachment-678" class="wp-caption-text">DeepDrumpf</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>John Oliver entwickelt #MakeDonaldDrumpfAgain<br />
<iframe loading="lazy" title="Donald Trump: Last Week Tonight with John Oliver (HBO)" width="625" height="352" src="https://www.youtube.com/embed/DnpO_RTSNmQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Snapchat in Deutschland intensiver genutzt als Twitter</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/02/snapchat-in-deutschland-haeufiger-genutzt-als-twitter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 15:32:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Twitter führt in Deutschland &#8211; etwa im Vergleich zu den USA &#8211; schon lange ein Nischendasein. Nun ist Snapchat bei der Nutzeraktivität an Twitter vorbeigezogen. Wie das Portal TheInformation.com berichtet, wird der ursprünglich eher für Sexting unter Teenager verschrieene Social Media Dienst in Deutschland deutlich intensiver genutzt als das Microblogging-Netzwerk Twitter. Schon seit geraumer Zeit hat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Twitter führt in Deutschland &#8211; etwa im Vergleich zu den USA &#8211; schon lange ein Nischendasein. Nun ist Snapchat bei der Nutzeraktivität an Twitter vorbeigezogen.</strong><br />
<span id="more-630"></span><br />
Wie das Portal <a href="https://www.theinformation.com/" target="_blank">TheInformation.com</a> <a href="https://www.theinformation.com/snapchat-makes-international-gains" target="_blank">berichtet</a>, wird der ursprünglich eher für Sexting unter Teenager verschrieene Social Media Dienst in Deutschland deutlich intensiver genutzt als das Microblogging-Netzwerk Twitter. Schon seit geraumer Zeit hat Snapchat etwa Live-Reportagen den Medien-Mainstream erobert &#8211; vor allem bei den unter 25jährigen. Vor einigen Jahren hatte Snapchat ein Übernahmeangebot von vermutlich mehr als $3Mrd. abgelehnt. Vielleicht die richtige Entscheidung&#8230;</p>
<p><div id="attachment_633" style="width: 822px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/02/Snapchat1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-633" class="size-full wp-image-633" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/02/Snapchat1.jpg" alt="Nutzungsverhalten der Nutzer sozialer Netzwerke in Deutschland: Snapchat-User aktiver als Twitter-USer" width="812" height="564" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/02/Snapchat1.jpg 812w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/02/Snapchat1-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px" /></a><p id="caption-attachment-633" class="wp-caption-text">Nutzungsverhalten der Nutzer sozialer Netzwerke in Deutschland: Snapchat-User aktiver als Twitter-User</p></div></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/b245ee7275ca4e62b2b26fcbf79ffd72" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><em>Quelle: theinformation.com</em></p>
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		<title>Virales Marketing: Langzeitwirkung am Beispiel der ALS Ice Bucket-Challenge</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/02/virales-marketing-langzeitwirkung-beispiel-der-als-ice-bucket-challenge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 08:35:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2014 wurden die Facebook Timelines und andere Newsstreams sozialer Medien weltweit von Videos geflutet, die Menschen zeigten, die mit Eiswasser gefüllte Eimer über ihren Köpfen leerten. Den Hintergrund dieses Phänomens bildete die sogenannte „ALS Ice Bucket Challenge“ (ALSIBC). Damit sollte auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam gemacht werden. So plötzlich wie das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/02/virales-marketing-langzeitwirkung-beispiel-der-als-ice-bucket-challenge/">Virales Marketing: Langzeitwirkung am Beispiel der ALS Ice Bucket-Challenge</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommer 2014 wurden die Facebook Timelines und andere Newsstreams sozialer Medien weltweit von Videos geflutet, die Menschen zeigten, die mit Eiswasser gefüllte Eimer über ihren Köpfen leerten. Den Hintergrund dieses Phänomens bildete die sogenannte „ALS Ice Bucket Challenge“ (ALSIBC). Damit sollte auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam gemacht werden. So plötzlich wie das Phänomen erschien, so schnell war es jedoch auch wieder verschwunden. Mitte September ebbte die Welle schon spürbar ab. Spätestens im Oktober 2014 war in den sozialen Netzwerken nichts mehr davon zu sehen. Im Nachgang stellt sich nun die Frage – was blieb? Kann die ALSIBC als kommunikativer Erfolg betrachtet werden? Wurden die ursprünglichen Ziele erreicht? Sind die Botschaften, die ursprünglich übermittelt werden sollten, aufgenommen und verstanden worden? Blieben sie haften? Welche Rückschlüsse lassen sich daraus für virales Marketing ziehen?</strong><br />
<span id="more-532"></span></p>
<h2>Massenphänomen ALS Ice Bucket Challenge</h2>
<p>Die ALSIBC entwickelte sich zum weltweiten viralen Massenphänomen. Laut Facebook wurden im Kernzeitraum des Hypes, von Juni bis Anfang September 2014, mehr als 17 Mio. Videos mit Bezug zur ALSIBC geteilt, die angeblich insgesamt mehr als 10 Milliarden mal angesehen wurden und <a href="http://newsroom.fb.com/news/2014/08/the-ice-bucket-challenge-on-facebook/" target="_blank">damit 440 Mio. Nutzer erreichten</a>. Befeuert wurde dies auch durch die aktive Teilnahme zahlreicher prominenter Protagonisten aus Sport, Unterhaltung und Politik. Die ALSA verzeichnete im Zuge dessen ein <a href="http://www.alsa.org/news/media/press-releases/ice-bucket-challenge-082114.html" target="_blank">deutlich gewachsenes Spendenaufkommen</a> von €41,8 Mio. vom 29.07. bis 21.08.2014 gegenüber von €2,1 Mio. im Vorjahreszeitraum. Auch in Deutschland stieß die ALSIBC auf große Resonanz. Von Sigmar Gabriel, über Manuel Neuer und Schauspielern wie Matthias Schweighöfer beteiligte sich auch viel politische, sportliche und pop-kulturelle Prominenz.</p>
<h2>Virales Marketing: Wie kann virale Kommunikation langfristig wirken?</h2>
<p>Anhand dieses viralen Phänomens der ALSBIC untersucht eine Studie der Hochschule Hof, wie virale Kommunikation und virales Marketing auch langfristig wirken kann und wo spezifische Grenzen liegen. Dabei wurde keine Untersuchung im Rahmen der Sozialen Netzwerkanalyse durchgeführt, mit der die Verbreitungswege und Einflüsse einzelner Netzwerkteilnehmer nachvollzogen werden. Hierfür lieferte wie sooft Facebook für sein eigenes Netzwerk <a href="ttp://newsroom.fb.com/news/2014/08/the-ice-bucket-challenge-on-facebook/" target="_blank">bereits fundierte Erkenntnisse</a>. Stattdessen stand hier die kommunikative Wirkung, die Perzeption durch die Adressaten der viralen Maßnahme, im Zentrum. Der Fokus bei den Probanden lag auf der Zielgruppe der unter 30jährigen.</p>
<h2> Kein &#8222;Mitmach&#8220;-Thema, sondern eher &#8222;Voyeur&#8220;-Thema</h2>
<p>Die Ergebnisse der Untersuchung, die im wissenschaftlichen Fachmagazin &#8222;transfer&#8220; veröffentlicht wurden, zeigen unter anderem, dass es sich bei der ALS-Challenge nicht um ein „Mitmach“-Thema, sondern eher um ein „Voyeur“-Thema handelte. Trotz ihrer überaus großen Bekanntheit nahmen letztlich weniger als 10% aktiv an der ALSIBC teil. Damit haben auch nur maximal – da nicht jeder aktive Teilnehmer auch tatsächlich nominiert war – die Hälfte der Nominierten sich in Form von eigenen Videos, Spenden oder anderen Aktionen beteiligt. „Virale Streuverluste“ mussten zudem durch die „passive Aktivität“ etwa eines Drittels dieser Nominierten hingenommen werden, die ihrerseits die Nominierungen nicht fortführten.</p>
<h2>Treiber war nicht die &#8222;Crowd&#8220;, sondern Influencer</h2>
<p>Die Durchbrechung dieser erwünschten Kettenreaktion stellt ein grundsätzliches Problem bei der Verbreitung viraler Botschaften dar. Die andauernde, perpetuierende Aktivierung der Rezipienten erscheint als wichtigster kritischer Erfolgsfaktor im viralen Marketing. Gleichwohl weist diese Analyse der ALSIBC auf eine Widerlegung dieser Annahme, zumindest in Teilen, hin. Trotz der sehr begrenzten Aktivierung der Masse, hat die ALSIBC erheblich zum Bekanntwerden von ALS beigetragen. Der Treiber war aber offensichtlich nicht, wie womöglich angenommen, die Crowd, sondern ist viel eher bei der zahlreich beteiligten Prominenz zu suchen, die dem Thema den notwendigen Nährboden verschaffte. Aus diesen Ergebnissen ließe sich somit die Hypothese ableiten, dass zukünftige derartige Kampagnen weniger durch aktives Einbringen der Nutzer schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen könnten, sondern möglicherweise die Verbreitung über Multiplikatoren wie prominente Persönlichkeiten und Influencern zielführender ist.</p>
<p>Die detaillierte Studie finden Sie in der Ausgabe Nr. 4/2015 der Zeitschrift &#8222;<a href="http://www.transfer-zeitschrift.net/home/" target="_blank">transfer</a>&#8220;</p>
<p><em>Quelle: Andreas Wagener, Kristin Thoma (2015): Analyse viraler Kampagnen am Beispiel der ALS Ice Bucket Challenge. In: transfer. Werbeforschung und Praxis, Nr. 04 Dezember 2015, S. 29 &#8211; 33</em></p>
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		<title>Dorito&#8217;s Super Bowl Werbespots</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 16:17:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>https://youtu.be/WdINIF4uiho</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/84238dd99d6248789e4423f77fa15ab8" width="1" height="1" alt=""><br />
<span id="more-540"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/84238dd99d6248789e4423f77fa15ab8" width="1" height="1" alt=""><br />
https://youtu.be/WdINIF4uiho</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/01/doritos-super-bowl-werbespots/">Dorito&#8217;s Super Bowl Werbespots</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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