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	<title>Medien Archive - Nerdwärts.de</title>
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	<description>Digitaler Wandel &#38; Digitale Bildung</description>
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	<title>Medien Archive - Nerdwärts.de</title>
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		<title>Künstliche Intelligenz &#038; Blockchain: Chance für die Medienbranche?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2018 07:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blockchain und Künstliche Intelligenz sind derzeit die &#8222;Buzzwords&#8220; schlechthin, wenn es um Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung geht. Das Zusammenspiel dieser beiden Technologien dürfte jedoch für eine völlig neue Qualität in der Digitalen Transformation sorgen &#8211; zum Beispiel in der Medienbranche. Künstliche Intelligenz in aller Munde Kaum eine Diskussion um die Zukunft der Digitalisierung kommt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2018/01/kuenstliche-intelligenz-blockchain-ein-chance-fuer-die-medienbranche/">Künstliche Intelligenz &#038; Blockchain: Chance für die Medienbranche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blockchain und Künstliche Intelligenz sind derzeit die &#8222;Buzzwords&#8220; schlechthin, wenn es um Gegenwart und Zukunft der Digitalisierung geht. Das Zusammenspiel dieser beiden Technologien dürfte jedoch für eine völlig neue Qualität in der Digitalen Transformation sorgen &#8211; zum Beispiel in der Medienbranche.</strong><br />
<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c23cfa42eea44a489d1bdafee01ab4bd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<span id="more-1267"></span></p>
<h2>Künstliche Intelligenz in aller Munde</h2>
<p>Kaum eine Diskussion um die Zukunft der Digitalisierung kommt in jüngster Zeit ohne den Begriff der „<a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&amp;v=_kfXmqJevFs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Künstlichen Intelligenz</a>“ („KI“) aus. Dahinter verbirgt sich in der Regel die Fähigkeit autonomer digitaler Systeme, Muster und Logiken zu erkennen (etwa in Texten oder Bildern), auf dieser Basis eigenständig Entscheidungen zu treffen und aus den daraus resultierenden Aktionen selbsttätig Verbesserungen abzuleiten, also de facto – zu lernen.<br />
<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c23cfa42eea44a489d1bdafee01ab4bd" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h2>Medienunternehmen und Künstliche Intelligenz</h2>
<p>Gerade auch für Medienunternehmen ergeben sich daraus neue Szenarien: sei es, dass Inhalte per lernendem Algorithmus personalisiert und maßgeschneidert an den Nutzer ausgeliefert werden oder dass <a href="http://nerdwaerts.de/2017/12/amazon-als-hueter-des-datenschutzes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chatbots </a>&#8211; oder deren Hardware-gewordene Version in Form von Amazons „Echo“ und dem Sprachassistenten „Google Home“ – die bisherige meist eher einseitige mediale Informationsvermittlung in einen Dialog wandeln. Die branchenspezifischen Spielregeln könnten sich jedenfalls – wieder mal – nachhaltig ändern. In erster Linie dürfte es dabei um eine Verbesserung oder Erweiterung des medialen Angebots gehen. Aber Künstliche Intelligenz wird auch zunehmend die Prozesse in Herstellung und Vertrieb beeinflussen, indem entsprechende Systeme immer mehr Tätigkeiten automatisiert übernehmen. Auch bei der Preisgestaltung – Stichwort „Dynamic Pricing“ – kommt KI zunehmend zum Einsatz und reduziert damit den menschlichen Anteil an der Entscheidungsfindung.</p>
<h2>&#8222;Buzzword-Hochzeit&#8220;? Blockchain &amp; Künstliche Intelligenz</h2>
<p>Besonders spannend wird es jedoch, wenn Künstliche Intelligenz mit einem anderen „Buzzword-Thema“ zusammenwächst – der <a href="http://nerdwaerts.de/2017/11/1248/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blockchain</a>. Der Technologie, die der lückenfreien Abbildung der Transaktionen etwa bei der Kryptowährung Bitcoin dient, wird ja nun seit geraumer Zeit ein erhebliches „Disruptionspotenzial“ zugesprochen. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Datenbank, die Informationen an einer zentralen Stelle verwaltet, werden die Daten über die <a href="http://nerdwaerts.de/2017/11/1248/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blockchain </a>„distribuiert“, also das Abbild der vorgenommenen Transaktionen an alle Netzwerkteilnehmer verteilt. Damit sind sämtliche Vorgänge lückenlos gespeichert und für jeden einsehbar.</p>
<h2>Blockchain im Programmatic Advertising</h2>
<p>In den USA findet dies bereits im Daten getriebenen Marketing, beim „Programmatic Advertising“, Anwendung. Hier versuchen erste Anbieter dezentral und automatisiert Werbeflächen zu vermarkten. Damit ist es grundsätzlich möglich, das bisher zentralistisch organisierte Marktsystem aufzubrechen: Die Transaktionsinformationen werden in einer Blockchain gespeichert und Pricing und Bietverhalten autonom über lernende digitale Systeme abgewickelt.</p>
<h2>Digitale Medien und Blockchain</h2>
<p>Analog lässt sich dieses Prinzip auf „Paid Content“-Strategien übertragen. Vorreiter ist hier aktuell die Musikbranche. Einzelne Musikdateien oder sogar bloß Teile davon, etwa ein Gitarren-Riff oder eine „bassline“, werden dezentral für verschiedene Zielgruppen – Endverbraucher, Rechteverwerter, kommerzielle Nutzer – feilgeboten. Die Blockchain ermöglicht auch hier die Transaktionsdokumentation und erlaubt sogar ein dezentrales Rechtemanagement. Über lernende Algorithmen kann man die Angebotsanalyse und den Marktmechanismus abbilden. Diese Prinzipien ließen sich sicherlich auch auf weitere Segmente der Medienbranche übertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Thema im Detail: Blockchain in der Musik- und Medienindustrie</strong><br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/wMZ3bw4eKeE?start=2346" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2></h2>
<h2>Blockchain, Smart Contracts und Künstliche Intelligenz als &#8222;Game Changer&#8220;</h2>
<p>Die Blockchain und die damit verbundene automatische Exekutierung von Verträgen via &#8222;Smart Contracts&#8220; &#8211; könnte im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz tatsächlich zum &#8222;Game Changer&#8220; werden &#8211; nicht nur im Bereich der Medien. Vielleicht bedarf es gerade dieser Kombination, um den einzelnen Technologie tatsächlich im ökonomischen Alltag zu verankern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Geschäftsmodell &#8222;get paid per read&#8220; &#8211; die eigenen Leser bezahlen</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/08/geschaeftsmodell-get-paid-per-read-die-eigenen-leser-bezahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 05:45:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klingt wie ein Paradies für den zahlungsresistenten Content-Nutzer: in Indien werden Medienkonsumenten finanzielle Vorteile gewährt, wenn sie Artikel lesen. Auch wenn es für viele Medienunternehmen hierzulande absurd erscheinen mag, anstatt klassischerweise die hauseigenen Inhalte gegen Geld an den Mann zu bringen, hingegen die Leser dafür zu bezahlen, dass sie Content konsumieren &#8211; mit der indischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klingt wie ein Paradies für den zahlungsresistenten Content-Nutzer: in Indien werden Medienkonsumenten finanzielle Vorteile gewährt, wenn sie Artikel lesen.</strong><br />
<span id="more-948"></span><br />
Auch wenn es für viele Medienunternehmen hierzulande absurd erscheinen mag, anstatt klassischerweise die hauseigenen Inhalte gegen Geld an den Mann zu bringen, hingegen die Leser dafür zu bezahlen, dass sie Content konsumieren &#8211; mit der indischen Smartphone-App <a href="http://planetgogo.com/" target="_blank">GoGo</a> ist genau das möglich. Nutzer, die sich für die App registriert haben, erhalten personalisierten Content aufs Handy, genauer gesagt direkt auf den &#8222;Lock-Screen&#8220;. Die Personalisierung erfolgt im ersten Schritt über eine Themenauswahl in der App. Wann immer das Smartphone in den Sperrmodus schaltet und entriegelt werden muss, wird dem Nutzer die entsprechende Inhaltsauswahl ausgegeben. Stößt diese auf Interesse, kann nach links &#8222;geswiped&#8220; werden, um den Content entsprechend zu konsumieren &#8211; oder nach rechts, um die Auswahl zu verwerfen.</p>
<h2>&#8222;Get paid per read&#8220; &#8211; der &#8222;Crowdsourcing-Clickbot&#8220;</h2>
<p>Für jede dieser Aktionen erhalten die Nutzer &#8222;Credits&#8220;, mit denen Gutschriften im Rahmen des Mobilfunkvertrages verbunden sind. Das können sowohl freie &#8222;Sprechzeiten&#8220; als auch Datenkontingente sein. Man wird also für Inhaltekonsum bezahlt, anstatt selbst dafür bezahlen zu müssen. Das Geschäftsmodell von GoGo liegt trotz dieses kuriosen Ansatzes auf der Hand: es geht um Datensammlung und Werbeausspielung. Zumindest kurzfristig &#8211; solange Werbekunden sich mit der Funktionsweise der App nicht im Detail auseinandersetzen &#8211; generiert man somit aber auch einen menschlichen, &#8222;Crowdsourcing&#8220;-betriebenen Clickbot, der den Traffic und damit auch den Werbeumsatz bei den kooperierenden Contentanbietern in die Höhe schraubt.</p>
<h2>Bisher nur den indischen Markt im Fokus</h2>
<p>Bis auf weiteres hat GoGo nur den indischen Markt im Visier, neben Englisch ist die App daher auch in Hindi und Telugu und bald auch in Tamil und Gujarati verfügbar. 7 Mitarbeiter kuratieren etwa 800 Artikel pro Tag. zu Bislang sind knapp 70.000 Downloads zu verzeichnen, als Ziel bis zum Jahresende sind jedoch 10 Mio. Installationen ausgegeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hier geht es zum Herstellervideo:</strong></p>
<p>https://youtu.be/g7_unp4d9Bo</p>
<p><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/8382e2b412cf4ecaaf199b753b78bc17" alt="" width="1" height="1" /><br />
Mehr Beiträge wie diesen finden Sie auch auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316" target="_blank">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank">Facebook</a>.</p>
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		<title>Die nationale Filter Bubble sichtbar machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 22:01:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Nachrichten sind unterrepräsentiert? Worüber wird im internationalen Vergleich eher wenig berichtet? Diese Frage beantwortet ein neues Tool zur Datenvisualisierung. Nicht erst seit Pegida und deren unsäglichen &#8222;Lügenpresse&#8220;-Mantra diskutieren wir über die vermeintliche Einseitigkeit der journalistischen Berichterstattung. Durch das jeweilige Tagesgeschehen rücken andere Themen unweigerlich immer wieder in den Hintergrund &#8211; oder haben Sie nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/04/unfiltered-news/">Die nationale Filter Bubble sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Nachrichten sind unterrepräsentiert? Worüber wird im internationalen Vergleich eher wenig berichtet? Diese Frage beantwortet ein neues Tool zur Datenvisualisierung.</strong><br />
<span id="more-749"></span><br />
Nicht erst seit Pegida und deren unsäglichen &#8222;Lügenpresse&#8220;-Mantra diskutieren wir über die vermeintliche Einseitigkeit der journalistischen Berichterstattung. Durch das jeweilige Tagesgeschehen rücken andere Themen unweigerlich immer wieder in den Hintergrund &#8211; oder haben Sie nicht etwa auch den Eindruck, dass die Griechenlandkrise überwunden scheint, so wenig wie wir darüber zuletzt, wohl aufgrund der Überlagerung durch Flüchtlingsströme, Landtagswahlen und AfD, gehört haben?</p>
<h2>&#8222;Lügenpresse&#8220; oder &#8222;Filter Bubble&#8220;?</h2>
<p>Aber auch das nutzerseitige Ausblenden von Informationen mittels der selbst geschaffenen Filterbubble, die entsteht, weil wir nur jene Medien lesen, die uns selbst genehm sind oder weil uns diese Auswahlarbeit von einem Algorithmus wie dem von Facebook abgenommen wird, führt dazu, dass Themen, zumindest in der subjektiven Wahrnehmung, unterrepräsentiert sind.</p>
<p>Mit <a href="http://unfiltered.news/" target="_blank">unfiltered.news</a> steht nun ein neues Instrument bereit, um zumindest jene Lücken in der nationalen Berichterstattung sichtbar zu machen, die auf redaktionelle Versäumnisse oder anderweitige Schwerpunktsetzung der Medien beruhen. Die sich noch im Beta-Status befindende experimentelle Website wurde von Jigsaw gelauncht, einer weiteren Tochterfirma der Google-Mutter Alphabet.</p>
<h2>Visualierung aktueller und unterrepräsentierter Themen</h2>
<p>Zunächst zeigt die Website, tagesaktuell, die &#8222;heißen&#8220; Themen, also diejenigen über die sehr ausführlich berichtet wird, je Land an. Dabei wird die Nachrichtenintensität insgesamt mit unterschiedlichen Kreisgrößen dargestellt. Interessant ist aber vor allem auch die umgekehrte Vorgehensweise, die Anzeige der aktuell eher &#8222;stiefmütterlich&#8220; behandelten Themen, denen sich die rechte Spalte des Layouts widmet.</p>
<p><a href="http://unfiltered.news/#/2016/03/19/de" target="_blank">So zeigt sich etwa</a>, dass aktuell (Screenshot vom 19.03.) in Deutschland im Vergleich zum Rest der Welt deutlich weniger über das Thema Schule berichtet wird. Auch einige Überraschung halten die Auswertungen parat: Offensichtlich arbeiten sich ausländische Medien noch (!) intensiver am Thema &#8222;<a href="http://nerdwaerts.de/2016/03/der-trump-bot-auf-twitter/" target="_blank">Donald Trump</a>&#8220; ab, als diejenigen hierzulande.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/1836df64791e4b93bc00840ba4e43be6" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="attachment_750" style="width: 968px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://unfiltered.news/#/2016/03/19/de" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-750" class=" wp-image-750" src="http://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/unfiltered-news.jpg" alt="Welche News sind wo unterrepräsentiert?" width="958" height="610" srcset="https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/unfiltered-news.jpg 1104w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/unfiltered-news-300x191.jpg 300w, https://nerdwaerts.de/wp-content/uploads/2016/03/unfiltered-news-1024x652.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 958px) 100vw, 958px" /></a><p id="caption-attachment-750" class="wp-caption-text">Welche News sind wo unterrepräsentiert?</p></div>
<p>Quelle: <a href="http://unfiltered.news/" target="_blank">unfiltered.news</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/04/unfiltered-news/">Die nationale Filter Bubble sichtbar machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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		<title>Neujustierung des medienunternehmerischen Selbstbildnisses als Antwort auf die Fragmentierung der Zielgruppen: Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter (6/7)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2016 16:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Problem der Fragmentierung berührt den Kern des Selbstverständnisses von Medienunternehmen. Wenn Rezipienten einfach „überall“ Information konsumieren und dieser Mediengebrauch somit keineswegs nur an das eigene Medium gebunden ist, so stellt sich die Frage, ob es nicht eines grundlegend anderen Verständnisses medialer Wertschöpfung bedarf. Im sechsten Teil der Reihe &#8222;Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter&#8220; beschäftigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/02/neujustierung-des-medienunternehmerischen-selbstbildnisses-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-67/">Neujustierung des medienunternehmerischen Selbstbildnisses als Antwort auf die Fragmentierung der Zielgruppen: Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter (6/7)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Problem der Fragmentierung berührt den Kern des Selbstverständnisses von Medienunternehmen. Wenn Rezipienten einfach „überall“ Information konsumieren und dieser Mediengebrauch somit keineswegs nur an das eigene Medium gebunden ist, so stellt sich die Frage, ob es nicht eines grundlegend anderen Verständnisses medialer Wertschöpfung bedarf.</strong><br />
<span id="more-466"></span><em><br />
Im sechsten Teil der Reihe &#8222;<a href="http://nerdwaerts.de/2015/11/zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-17/" target="_blank">Zielgruppenfragmentierung</a> und Mediaplanung im digitalen Zeitalter&#8220; beschäftigen wir uns mit der Notwendigkeit zur  Neuausrichtung des unternehmerischen Selbstbildes von Medienunternehmen. </em></p>
<h2>Auswirkung der Zielgruppenfragmentierung: Neujustierung des unternehmerischen Selbstbildes und der medialen Wertschöpfung?</h2>
<p>Jedes Geschäftsmodell sollte sich an den Bedürfnissen potenzieller Kunden ausrichten. Im (mindestens) „dualen“ Medienmarkt heißt dies auf der einen Seite: Rezipienten helfen, entsprechend ihrer Nutzungssituation an Informationen und andere Inhalte zu gelangen. Auf der anderen Seite gilt es, für Werbekunden den Kontakt zu den Adressaten ihrer Botschaften herzustellen, wobei hier auch immer öfter der Erfolg belegt werden muss, was bedeutet, dem Kunden auf „seiner“ Wertkette viel weiter entgegen zu kommen, als dies früher der Fall war. Nicht mehr nur die „Chance eines Kontaktes“ ist Abrechnungsgröße, sondern auch die entsprechende Abschlusswahrscheinlichkeit, die „Konversion“ des Kontaktes in einen Kunden und Käufer. Entsprechend verschieben sich auch die Abrechnungsmodalitäten zwischen Werbungtreibenden und Medien immer mehr in Richtung Erfolgswirksamkeit, so dass eine Entlohnung des Medienanbieters inzwischen nicht selten nur noch auf Grundlage von Interaktion oder sogar als Provision aus dem schließlich generierten Verkaufsumsatz erfolgt (etwa bei Affiliatewerbung).</p>
<h2>Werden Medienprodukte noch gebraucht?</h2>
<p>Wenn die Beziehung zwischen Medienanbieter und Werbungtreibenden aber schließlich nur noch in der Zuführung und Gewinnung von Kunden für die Letzteren besteht, verändert sich damit auch das mediale Geschäftsmodell in seinen Grundfesten. Vor allem im digitalen Umfeld, wo „Paid Content“ bei weitem nicht flächendeckend, sondern nur dann funktioniert, wenn eindeutige, festumrissene, oft „unique“ Leistungen damit verbunden sind, führen diese erschwerten Bedingungen auf der einen Seite des dualen Marktes dazu, dass auf der anderen Seite auf diese Weise potenziell „jedes Mittel recht“ wird, das der Schöpfung von qualitativ hochwertigen Kontakten dient. Wenn aber darin, der Qualifizierung dieser Kontakte sowie in deren Verkauf, die Kernaufgabe eines Medienanbieters besteht, führt dies in letzter Konsequenz zu der Frage, ob überhaupt noch ein physisches oder digitales Medium notwendig ist, um den Geschäftszweck zu erfüllen. Wenn sich die Zielgruppen entlang der oben beschriebenen Dimensionen fragmentieren, ist es nicht nur egal, woher qualifizierte Kontakte stammen, sondern für Medienunternehmen auch essentiell überlebensnotwendig, dass sich das „Kontaktschürfen“ nicht auf die eigenen grundsätzlich quantitativ und qualitativ beschränkten Medienangebote reduziert.</p>
<h2>ROI Statt Medienmarke</h2>
<p>Die Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden bedeutet, dass Medienunternehmen sich nicht mehr über ihr Angebot an Medien oder Medienmarken definieren, sondern über die tatsächlich erbrachte Leistung für ihre Kunden. Dort wo dies über reine Reichweitenbeschaffung hinausgeht und die direkte Verkaufswirksamkeit von Werbung und Kommunikation im Fokus steht, muss die „Kontaktschürfung“ abgestimmt auf die <a href="http://nerdwaerts.de/2015/11/dimensionen-der-zielgruppenfragmentierung-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-47/" target="_blank">bereits beschriebenen Fragmentierungsdimensionen</a> erfolgen: Um tatsächlich die für die Beantwortung einer Kommunikationsfrage relevanten Zielkontakte zu erreichen und anzusprechen sollte die Kontaktanbahnung zu den Rezipienten plattformübergreifend erfolgen, dabei gibt nicht allein das Umfeld den Ausschlag, sondern auch die Inhalte und deren Aufbereitung, die genutzten unterschiedliche Formate, sowie das spezifische Nutzungsverhalten der Zielpersonen und peer groups.</p>
<h2>Individueller Medien-Long Tail</h2>
<p>Gewissermaßen geht es dabei um einen ganz eigenen „Medien“-Long Tail: Die Chance für Medienunternehmen liegt abseits des Mainstreams, in der Aggregation der Splittergruppen und ihrer singulären Motive, wobei paradoxerweise in der fragmentierten digitalen Umwelt diese „Splittergruppen“ in der Summe die überwältigende Mehrheit der Rezipienten ausmachen. Medienanbieter müssen daher ihre Köder auf allen Ebenen auslegen: im Facebookprofil, im Youtube Channel, via Twitter-Account, bei Instagram und über andere, auch nicht-digitale Kanäle. Das eigene Medium, die eigene Website oder das eigene Printprodukt, sind dabei, wenn überhaupt, nur ein Kanal von vielen. In Anbetracht der Fragmentierung ist allerdings fraglich, ob sich dann der Betrieb eines eigenen Mediums noch lohnt oder ob diese Leistungserbringung überhaupt eines eigenen Mediums bedarf.</p>
<p><a href="http://nerdwaerts.de/2016/03/influencer-marketing-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-77/" target="_blank">Der nächste Teil der Reihe (7/7) beschäftigt sich mit der &#8222;Tribalisierung der Zielgruppen&#8220; und dem &#8222;Influencer-Marketing&#8220; als mögliche Antwort darauf.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/02/neujustierung-des-medienunternehmerischen-selbstbildnisses-als-antwort-auf-die-fragmentierung-der-zielgruppen-zielgruppenfragmentierung-und-mediaplanung-im-digitalen-zeitalter-67/">Neujustierung des medienunternehmerischen Selbstbildnisses als Antwort auf die Fragmentierung der Zielgruppen: Zielgruppenfragmentierung und Mediaplanung im digitalen Zeitalter (6/7)</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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