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	<title>Daten Archive - Nerdwärts.de</title>
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	<description>Digitaler Wandel &#38; Digitale Bildung</description>
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	<title>Daten Archive - Nerdwärts.de</title>
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		<title>KI und praktische Politik: Einsatz von KI in staatlichen Entscheidungsprozessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 09:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während wir hierzulande noch über eine etwas diffus als „eGovernance“ umschriebene „Digitalisierung der Verwaltung“ sinnieren, bei der wir auch im europäischen Vergleich gegenüber Ländern wie Estland deutlich hinterherhinken, wird andernorts bereits der Einsatz intelligenter Datenauswertungsverfahren und der Rückgriff auf Algorithmen bei der Findung und Exekutive staatlicher Entscheidungen erprobt. In der internationalen akademischen Diskussion hat sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2022/04/ki-und-praktische-politik-einsatz-von-ki-in-staatlichen-entscheidungsprozessen/">KI und praktische Politik: Einsatz von KI in staatlichen Entscheidungsprozessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Während wir hierzulande noch über eine etwas diffus als „eGovernance“ umschriebene „Digitalisierung der Verwaltung“ sinnieren, bei der wir auch im europäischen Vergleich gegenüber Ländern wie Estland deutlich hinterherhinken, wird andernorts bereits der Einsatz intelligenter Datenauswertungsverfahren und der Rückgriff auf Algorithmen bei der Findung und Exekutive staatlicher Entscheidungen erprobt. In der internationalen akademischen Diskussion hat sich inzwischen das Forschungsfeld der „Algorithmic Governance“ etabliert, welches sich vor allem mit dem Aspekt der Ergänzung oder des vollständigen Ersatzes menschlicher politischer Entscheidungen durch datenbasierte Technologie, wie vor allem auch KI, befasst.</strong></p>



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<span id="more-2043"></span>



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<p><a href="https://nerdwaerts.de/?s=Algorithmic+Governance&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Algorithmic Governance</a> kann allgemein als die automatisierte Entscheidungsfindung und -ausführung von institutionellem Handeln, vor allem der Politik, auf Basis von Datenauswertungen und Algorithmen begriffen werden. Zunehmend machen Staat und Verwaltung dabei von Verfahren des maschinellen Lernens und <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI</a> Gebrauch. Dies setzt entsprechend eine fortschreitende Digitalisierung politischer Abläufe und Strukturen voraus.</p>



<p>Als plakatives Beispiel lässt sich hier natürlich China als Vorreiter anführen. Die Vernetzung digitaler Prozesse, insbesondere auch gesellschaftlicher Art, nimmt hier ein Ausmaß an, das sonst wohl nirgends seinesgleichen findet. Durch die enge Anbindung der marktwirtschaftlich geführten Technologiekonzerne, wie Tencent oder AliBaba, an das als autoritär einzustufende politische System entstehen „Datensynergien“, die in pluralistisch-demokratischen Systemen derzeit undenkbar wären. Weitverbreitete Social-Media-Anwendungen, wie der Messenger WeChat, der auch eine vielgenutzte Zahlungsfunktion umfasst, kooperieren eng mit den staatlichen Stellen, die auf diesem Wege <a href=",%20http:/www.wired.co.uk/article/chinese-government-social-credit-score-privacy-invasion">eine umfassende Datensammlung über alle gesellschaftlichen Teilbereiche hinweg verfolgen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ki-in-der-politik-china-als-massstab">KI in der Politik: China als Maßstab?</h2>



<p>Genutzt werden sollen diese Daten einerseits im Rahmen des berüchtigten <a href="https://youtu.be/HCrHE-fSLx0?t=1106">chinesischen Social-Scoring-Systems</a>, welches, basierend auf einem an Gamification erinnernden Prinzip, zum Ziel hat, gesellschaftlich konformes und gewünschtes Verhalten der Bürger durch die Schaffung von positiven Anreizen wie auch von Sanktionierungen zu bewirken. Überwacht und „gemessen“ werden können die Verhaltensweisen jedes Einzelnen durch die Auswertungen der Daten aus den zur Verfügung stehenden Quellen der chinesischen Digitalkonzerne. Wer etwa seine Rechnungen immer pünktlich bezahlt, sich positiv über die gesellschaftliche Entwicklung äußert oder ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten an den Tag legt – zum Beispiel indem er durch den Kauf von Windeln bekundet, dass er offenbar als Elternteil mehr Leistung für die Gemeinschaft erbringt –, hat Vorteile gegenüber jenen, die sich eher als „Individualisten“ hervortun, etwa weil ihre Zahlungshistorie entsprechende Positionen für die Ausgaben von Online-Games belegt. Dieser Social Score kann dann über die Vergabe von Privilegien, etwa hinsichtlich der bevorzugten Ausspielung des eigenen Profils bei Dating-Apps bis hin zur Reisefreiheit, <a href="http://www.wired.co.uk/article/chinese-government-social-credit-score-privacy-invasion">entscheiden</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bussgeld-in-echtzeit">Bußgeld in Echtzeit</h2>



<p>Andererseits werden die geschaffenen digitalen Strukturen aber auch für die direkte staatliche Umsetzung bestehender Regeln und Gesetze genutzt. Der Fortschritt im Bereich der KI und der digitalen Gesichtserkennung ermöglicht es, Normenverstöße „ad hoc“ zu sanktionieren. Ein Überqueren der Straße bei roter Ampel kann über den flächendeckend ausgebreiteten Überwachungsapparat sofort erfasst werden, installierte Kameras mit verknüpfter Gesichtserkennung erlauben es, „Gesetzesbrecher“ umgehend zu identifizieren und die entsprechende Strafe <a href="https://www.scmp.com/tech/china-tech/article/2138960/jaywalkers-under-surveillance-shenzhen-soon-be-punished-text">automatisiert zu verhängen</a>. Exekutive und Judikative agieren somit wahrhaft algorithmisch, in einer strikten binären „wenn-dann“-Verknüpfung, ohne dass eine menschliche Beteiligung zur Durchsetzung der gesellschaftlichen Normen noch notwendig wäre.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="algorithmic-governance-in-demokratien">Algorithmic Governance in Demokratien</h2>



<p>Aber auch in pluralistischen, demokratischen Systemen gibt es Überlegungen, KI und Datenökonomie für die Erfüllung staatlicher Aufgaben heranzuziehen. Estland, wie erwähnt, ein Vorreiter im Bereich der eGovernance, versucht in einem 2019 begonnenen Projekt zu eruieren, ob es, mit dem Ziel, Staatsapparat und politische Prozesse zu verschlanken, sinnvoll ist, spezifische staatliche Funktionen auf eine KI und algorithmische Verfahren auszulagern. Im Fokus steht dabei unter anderem auch die Einrichtung eines „Robo-Richters“, einer rein digitalen Anwendung, die kleinere privatrechtliche Rechtssachen mit einem Streitwert von bis zu €7.000,00 in erster Instanz <a href="https://www.wired.com/story/can-ai-be-fair-judge-court-estonia-thinks-so">autonom bearbeiten soll</a>.</p>



<p>Unterstützend wird derartige Technologie auch in den USA genutzt, wenn Richter über die vorzeitige Entlassung verurteilter Straftäter auf Bewährung entscheiden sollen. Die Software COMPAS errechnet dazu aus 137 erhobenen Merkmalen die individuelle „Rückfall-Wahrscheinlichkeit“. Zwar ist der Richter immer noch frei in seiner Entscheidung, weicht er jedoch von der Empfehlung des Programms ab, so muss er dies gesondert begründen. Das Verfahren ist hochumstritten und gilt als anfällig für den sogenannten „KI-Bias“, bei dem Fehler im <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search">KI</a>-Training – wie etwa die Verwendung einseitiger Trainingsdaten – zur Verfestigung faktischer „Vorurteile“ oder zu Verzerrungen führen. Eine Untersuchung des Nachrichtenmediums „Pro Publica“ belegt eine deutliche Diskriminierung schwarzer Amerikaner durch das System: Weiße, deren Rückfallrisiko COMPAS als niedrig einschätzte, wurden tatsächlich <a href="https://www.propublica.org/article/machine-bias-risk-assessments-in-criminal-sentencing">viel häufiger wieder straffällig als Schwarze mit niedrigem Risikowert</a>. Eine weitere <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aao5580">Studie des Dartmouth College</a> belegte zudem, dass zufällig ausgewählte juristische Laien mit weniger Informationen bei einer Prognose in etwa genauso gut wie der Algorithmus lagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gerechtere-entscheidungen-mit-ki-in-der-politik">Gerechtere Entscheidungen mit KI in der Politik?</h2>



<p>Jedoch verstummt der Ruf nach einem verstärkten Einsatz von KI und verwandter Technologien bei der Ausübung staatlicher Autoritätsfunktionen deswegen nicht. Begründet wird dies etwa mit der Vermeidung menschlicher Voreingenommenheit und der rigorosen Sachlichkeit, die digitale Systeme von vornherein mit sich bringen. Damit verknüpft sich die <a href="https://www.opendemocracy.net/transformation/ziyaad-bhorat/do-we-still-need-human-judges-in-age-of-artificial-intelligence">Hoffnung</a>, dass der Fortschritt derartige technische „Kinderkrankheiten“ mit der Zeit eliminiert, während hingegen ein auf jeden Fall immer bestehender „menschlicher Bias“ damit umgangen werden könne.</p>



<p>Angewandter KI werden aber auch in der praktischen Politik erhebliche Kompetenzen zugesprochen. Gemäß einer <a href="https://docs.ie.edu/cgc/European-Tech-Insights-2019.pdf">Studie des spanischen Center of the Governance of Change</a> würde ein Viertel der Befragten es bevorzugen, dass politische Entscheidungen eher von einer KI als von Politikern aus Fleisch und Blut getroffen werden würden. Darin mag einerseits eine allgemeine und derzeit weit verbreitete Ernüchterung gegenüber der Demokratie und ihrer traditionellen Institutionen zum Ausdruck kommen. Andererseits weist dieses Ergebnis auch auf ein sich wandelndes, zunehmend „technozentrisches“ Weltbild hin, welches jedoch zugleich eine Paradoxie enthüllt, erhoffen sich heute doch viele von der Politik gerade auch einen Schutz vor Technisierung und Disruption.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="tech-unternehmen-und-ki-als-gesellschaftliches-steuerungsinstrument">Tech-Unternehmen und KI als gesellschaftliches Steuerungsinstrument</h2>



<p>Wille und Bereitschaft, intelligente Technologie für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einzusetzen sind weit verbreitet. <a href="https://ai.google/social-good">Google will KI gezielt für „gesellschaftliche Herausforderungen“nutzen</a>, konkret etwa auch in der Arbeitsmarktpolitik, im Natur- und Landschaftsschutz oder anderen klassischerweise staatlichen Domänen. Auch in der Wirtschaftspolitik ist eine aktive Einbindung von KI Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Durch deren immer besser werdende Prognosefähigkeit können Vorhersagen perspektivisch immer weiter, bis hin zur absoluten Verlässlichkeit perfektioniert werden, <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-KI-die-Kuenstlichen-Idioten-des-digitalen-Kapitalismus-4324653.html">so die Argumentation</a>. Jack Ma, Gründer von Alibaba, geht sogar so weit zu sagen, dass die Übertragung derartiger Kompetenzen an eine KI dazu führen würde, dass Marktunsicherheiten generell überwunden werden könnten und dies letztlich erlauben würde, „<a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/technischer-fortschritt-wo-kuenstliche-intelligenz-zur-religion-wird-15214599.html">die Planwirtschaft zu verwirklichen</a>“. Andrew Ng, oft <a href="https://www.theverge.com/2017/8/8/16107744/deep-learning-ai-online-course-coursera-andrew-ng">als „KI-Pionier“ titulierter</a>, ehemaliger führender Mitarbeiter der KI-Forschungsabteilungen von Google und Baidu und heute einer der maßgeblichen Tech-Investoren auf diesem Gebiet, gibt das Bildungsziel einer „KI-betriebenen Gesellschaft“ aus, die maßgeblich durch intelligente Technologie geprägt wird. Selbst von KI als einer „Friedensmaschine“ ist bei manchem, wie dem renommierten finnischen KI-Forscher Timo Holenka, die Rede sowie von dem <a href="http://www.aljazeera.com/indepth/features/2017/05/scientist-race-build-peace-machine-170509112307430.html">Ziel, Demokratie durch deren Einsatz „besser zu machen“</a>. Statt wichtige gesellschaftliche und politische Entscheidungen einigen wenigen zu überlassen, selbst wenn diese ihr Mandat aus freien und unabhängigen Wahlen beziehen, sollte der Einsatz von KI demnach die „Weisheit der Vielen“ aggregieren, wovon man sich eine höhere Stabilität der demokratischen Systeme verspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="mahnende-stimmen-gegen-den-einsatz-von-ki-in-der-politik">Mahnende Stimmen gegen den Einsatz von KI in der Politik</h2>



<p>Demgegenüber stehen mahnende Stimmen, wie die des französischen Präsidenten Emanuel Macron. Dieser erkennt gleichfalls an, dass die gerade <a href="https://www.wired.com/story/emmanuel-macron-talks-to-wired-about-frances-ai-strategy/">stattfindende technologische Revolution in Wahrheit vor allem auch eine politische ist</a>, weist aber auf die Bedrohungen für die Demokratie durch schlecht im System verankerte KI und deren Beteiligung an der politischen Entscheidungsfindung hin. Noch deutlicher wird der selten um visionäre Ansätze verlegene Tesla-, SpaceX- und Neuralink-Gründer Elon Musk, demzufolge der Rückgriff auf <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search">KI</a> oder gar die Übertragung politischer Kompetenzen an diese einen „<a href="ttps://www.livescience.com/62239-elon-musk-immortal-artificial-intelligence-dictator.html">unsterblichen digitalen Diktator</a>“ erschaffen könnte.</p>



<p>Tatsache ist, dass die Einbindung von <a href="https://nerdwaerts.de/?s=KI&amp;submit=Search">KI</a> als unterstützendes Instrument, aber auch als maßgebliche Instanz der politischen Entscheidungsfindung keine Phantasterei, sondern vielmehr eine sich bereits etablierende Realität darstellt. Der „staatliche Organismus“ wird somit auch innerhalb seines „zentralen Nervensystems“ zunehmend technologisch herausgefordert. Die immer weiter fortschreitende Entwicklung hat bereits eine gesamtgesellschaftliche technologische Transformation eingeleitet. Eine entsprechende breite Diskussion über die Folgen für das Handeln des Staates, die praktische Politik, wäre daher dringend geboten – und zwar jenseits aktueller Diskurse und Weissagungen, die aufgeregt zwischen positiven ökonomischen Zukunftsversprechungen einerseits und düsteren dystopischen Schreckensszenarien andererseits oszillieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ki-in-der-politik-als-disruptive-innovation">KI in der Politik als &#8222;Disruptive Innovation&#8220;</h2>



<p><a href="https://nerdwaerts.de/2018/11/die-blockchain-als-disruptive-innovation-in-der-politik/">Disruptive Innovationen</a> wie der Einsatz von KI in der (politischen) Entscheidungsfindung stellen unzweifelhaft Herausforderungen für Kernfunktionen des nationalen wie auch des internationalen politischen Systems dar. Die Grundlagen der herrschenden Ordnung, Regeln, Institutionen, und damit die Machtpositionen verändern sich tiefgreifend. Digitale Technologien wie KI und maschinelles Lernen versetzen Individuen und Gruppen, die diese zu nutzen wissen, potenziell in die Lage, Dinge zu tun, die bisher Staaten und staatlichen Organisationen vorbehalten waren. <a href="https://brill.com/view/journals/hjd/12/1/article-p90_5.xml?language=en">Diese „digital Ermächtigten“ sind nicht im klassischen Sinne gesellschaftlich legitimiert oder prinzipiell „moralisch gebunden“</a>. Damit stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Existenzberechtigung des Staates. Eine ganz neue, eigene gesellschaftliche <a href="https://nerdwaerts.de/?s=politische+disruption&amp;submit=Search">disruptive Qualität</a> ist somit entstanden. Die Aufgabe, diesen mit einer humanen Prägung zu versehen, liegt bei uns.</p>



<p>Das Thema der „<a href="https://nerdwaerts.de/?s=Algorithmic+Governance&amp;submit=Search">Algoritmic Governance</a>“ ist Bestandteil einer 3 teiligen Reihe auf diesem Blog: <a href="https://nerdwaerts.de/2022/01/algorithmic-governance-ki-und-algorithmen-in-der-politik/">zu Teil 1 – hier entlang</a>.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Wie der Staat mit Daten umgeht.</strong> <strong>Was ist gesellschaftlich akzeptabel?&#8220;:   </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



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<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>&#8222;Mögen Sie Mayonnaise?&#8220; &#8211; 5 Fragen, deren Antworten darauf ein User-Profil zu 80% abbilden</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2021/07/moegen-sie-mayonnaise-5-fragen-deren-antworten-darauf-ein-user-profil-zu-80-abbilden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 07:21:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit nur wenigen Informationen lassen sich schon recht gute Rückschlüsse auf unser Profil, unsere Vorlieben und Einstellungen ziehen: Was die Vorliebe für Mayonnaise und die Haltung gegenüber Marihuana über uns aussagen. Wir reden viel über &#8222;Big Data&#8220; und Deep Learning Netzwerke, die Unmengen an Daten benötigen. Dabei kann es so einfach sein &#8211; jedenfalls im [&#8230;]</p>
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<p><strong>Mit nur wenigen Informationen lassen sich schon recht gute Rückschlüsse auf unser Profil, unsere Vorlieben und Einstellungen ziehen: Was die Vorliebe für Mayonnaise und die Haltung gegenüber Marihuana über uns aussagen.</strong></p>



<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



<span id="more-1776"></span>



<p>Wir reden viel über &#8222;Big Data&#8220; und Deep Learning Netzwerke, die Unmengen an Daten benötigen. Dabei kann es so einfach sein &#8211; jedenfalls im Marketing. Um Kundenprofile zu erstellen bedarf es nur weniger Informationen:</p>



<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



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<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:</p>



<figure><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" allowfullscreen=""></iframe></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



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		<title>Kunden, die Alexander Gaulands Krawatte gekauft haben, haben auch&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 10:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amazon&#8217;s &#8222;Kunden, die &#8230; gekauft haben, haben auch gekauft&#8230;&#8220; ist ein Klassiker der datengetriebenen Personalisierung. Was lässt sich über die Interessenten und Käufer der Krawatte Alexander Gaulands bei Amazon aussagen? Ein Blick in die Abgründe politisch motivierten Shoppings&#8230; Erkennungszeichen Alexander Gaulands (AfD) ist die grüne Krawatte mit Jagdhundmuster. Dieses Modell &#8222;Alexander&#8220; gibt es bei Amazon [&#8230;]</p>
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<p><strong>Amazon&#8217;s &#8222;Kunden, die &#8230; gekauft haben, haben auch gekauft&#8230;&#8220; ist ein Klassiker der datengetriebenen Personalisierung. Was lässt sich über die Interessenten und Käufer der Krawatte Alexander Gaulands bei Amazon aussagen? Ein Blick in die Abgründe politisch motivierten Shoppings&#8230;</strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



<span id="more-1769"></span>



<p>Erkennungszeichen Alexander Gaulands (AfD) ist die grüne Krawatte mit Jagdhundmuster. Dieses Modell &#8222;Alexander&#8220; gibt es bei Amazon zu kaufen. Interessant ist, wer sich dafür interessiert und was Kunden gekauft haben, die auch Gaulands Krawatte kauften&#8230;</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/qAr20rFrse4" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen=""></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: Wie der Staat mit Daten umgeht.</strong></p>



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/HCrHE-fSLx0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen=""></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Wie man mit nur fünf Fragen bereits ein aussagekräftiges Profil eines Menschen erstellen kann</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2020/11/wie-man-mit-nur-fuenf-fragen-bereits-ein-aussagekraeftiges-profil-eines-menschen-erstellen-kann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 09:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenprofile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir reden heute viel über Künstliche Intelligenz und Big Data und wie wichtig hierfür große Datenvolumen und die komplexe Vernetzung der Datenbestände ist. Dabei kann schon mit sehr einfachen Mitteln ein Menge über uns ausgesagt werden. Mit nur 5 Fragen und den Antworten darauf lässt sich schon recht gutes Profil eines Menschen erstellen. Oder was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wir reden heute viel über Künstliche Intelligenz und Big Data und wie wichtig hierfür große Datenvolumen und die komplexe Vernetzung der Datenbestände ist. Dabei kann schon mit sehr einfachen Mitteln ein Menge über uns ausgesagt werden. Mit nur 5 Fragen und den Antworten darauf lässt sich schon recht gutes Profil eines Menschen erstellen. Oder was die Vorliebe für Mayonnaise über mich aussagt.</strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



<span id="more-1770"></span>



<p>Man braucht nicht unbedingt Deep Learning und Big Data, um aus Daten Ableitungen für das Marketing zu gewinnen. Was die Vorliebe für Mayonnaise oder die Haltung zur Legalisierung von Marihuana über einen Menschen aussagt:</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cee9b51320ec4834a94b7fb85963e54f" width="1" height="1" alt="">



<iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/3rUJw6ZJL-w" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen=""></iframe>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><strong>Mehr zum Thema hier:</strong></p>



<p><strong>Vortrag/Keynote von Prof. Dr. Andreas Wagener: &#8222;Ein neues Zeitalter im Marketing: Künstliche Intelligenz, maschinelle Kreativität, virtuelle Realitäten &amp; DNA-Targeting</strong>&#8222;:</p>



<figure><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/SSeDo6Lt85c?start=2608" allowfullscreen=""></iframe></figure>



<h2 class="wp-block-heading">    </h2>



<p></p>



<p><em>
Mehr Informationen zum Thema KI im Marketing finden Sie im Buch von <a href="https://nerdwaerts.de/keynotes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Wagener</a> <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BCnstliche-Intelligenz-Marketing-verbirgt-profitieren/dp/3648169572?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=3LEYA68C1IHK9&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.F0DFVjJXx3RDUq5AFGWmW72IYdQUzCcPngROcCJNE8MrT5C61IF2XaAkWPd_le2b5NPhi5td5gIJMn6bRqSJciSKGXyMa6Rl2rf8dzSbVR6sTRH9Exy9GurFiPKH0yYGAZsFgvQG6NeyubdeZNaRWEVcjwmhJmc_nJl4oafIWLlMbBn9e6hu_Jy3DVmk4iAv3Lg4OEXfVaJm88L9Q4G9iDM7nArvced8A0fx9Qj9qe0.nP-dKqYU-gE_d5W1Xtmrr8y7DR5pgrkPbPFkThWYiuY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Wagener+KI+im+Marketing&#038;qid=1728994048&#038;sprefix=wagener+ki+im+marketing%2Caps%2C94&#038;sr=8-1&#038;linkCode=ll1&#038;tag=nerdwaerts-21&#038;linkId=e5074a981472dec11b04d62f77503207&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl">Künstliche Intelligenz im Marketing</a>, Haufe, Freiburg, 2023</em></p>



<p>Mehr zu Themen wie Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Digital Commerce und Digitaler Ökonomie finden Sie auf unserer <a href="https://www.xing.com/news/pages/nerdwarts-de-316?sc_o=da980_e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsseite auf XING</a> sowie auf <a href="https://www.facebook.com/nerdwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>.</p>
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		<title>Big Data: Wie man Daten zum Klingen bringt &#8211; und warum</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/04/698/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 09:18:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann man Daten hören? Was klingt wie die erste, noch orientierungslose Frage nach einem üblen LSD-Trip, hat durchaus auch einen rationalen Kern: Tatsächlich ist es nicht nur möglich, Daten und Datenmuster akustisch darzustellen, es existieren auch einige sinnvolle Anwendungsfälle für derartige Vorhaben &#8211; und zwar durchaus auch bei Menschen mit uneingeschränkter Sehfähigkeit. Die Nutzbarmachung weiterer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/04/698/">Big Data: Wie man Daten zum Klingen bringt &#8211; und warum</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kann man Daten hören? Was klingt wie die erste, noch orientierungslose Frage nach einem üblen LSD-Trip, hat durchaus auch einen rationalen Kern: Tatsächlich ist es nicht nur möglich, Daten und Datenmuster akustisch darzustellen, es existieren auch einige sinnvolle Anwendungsfälle für derartige Vorhaben &#8211; und zwar durchaus auch bei Menschen mit uneingeschränkter Sehfähigkeit. Die Nutzbarmachung weiterer Sinne bei der Informationsverarbeitung kann erhebliche Auswirkungen auf unseren Medienkonsum  haben.</strong><br />
<span id="more-698"></span></p>
<p>Die Älteren unter uns, die noch in der Lage sind, den süßen Klang des Einwahlprozesses eines 14.4er Modems pfeifend zu simulieren, mögen diesem Sujet vermutlich mehr Verständnis entgegenbringen. Unsere Generation hat frühzeitig gelernt, dass Töne immer auch stellvertretend für spezifische Informationen stehen können. Aber kein Generation-Y-Bashing an dieser Stelle: rohe, ungezähmte Technik, außerhalb der sicheren Grenzen selbsterklärender Nutzeroberflächen, war nun auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Es geht hierbei allerdings auch nicht um die schnöde &#8222;Sounderkennung&#8220; à la Shazaam, der App, mit der man dem Namen nach unbekannte Ohrwürmer im Radio per Analyse des Klangmusters bestimmen kann, sondern um die klangliche Darstellung sowie die darauffolgende kognitive Dekodierung von &#8211; aufbereiteten &#8211; Daten wie Diagrammen und Infografiken.</p>
<h2>Big Data, Smart Data &#8211; und Acoustic Data?</h2>
<p>Was auf den ersten, äh, Blick seltsam scheint, hat durchaus Potenzial unsere Mediennutzungsgewohnheiten zu verändern &#8211; sofern die akustische Aufbereitung einen zusätzlichen Wert liefert. Dieser kann in erhöhter Usability bzw. dem &#8222;Ease of Use&#8220; von Informationsangeboten, verbesserter Didaktik &#8211; Erzeugung von &#8222;A-Ha-Effekten&#8220; &#8211; oder auch in weiterführenden Verarbeitungsprozessen auf akustischer Basis &#8211; dort wo es sinnvoller ist, mit Klangsignalen statt mit reinen Binärdaten, zu arbeiten &#8211; begründet sein.</p>
<p><strong>In der Folge möchten wir hierzu drei Praxisbeispiele vorstellen:</strong></p>
<h2>1. Immobilienindex als Arie</h2>
<p>Der Case-Shiller Home Price Index gilt in den USA als einer der führenden Immobilien-Indizes. Als die Nachrichtenredaktion von <a href="http://www.npr.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">npr</a> (&#8222;National Private Radio&#8220;), ein Zusammenschluss der nicht-kommerziellen US-Hörfunksender, über die neuen Monatszahlen auf dem Immobilienmarkt berichten wollte, sah sie sich wie so oft mit dem &#8222;Sinnes-Problem&#8220; der Radioarbeit konfrontiert: Was prima in seiner visuellen Darreichungsform funktioniert &#8211; die Darstellung der Entwicklung in einem Diagramm oder einer Grafik &#8211; stellt die Berichterstattung auf rein akustischem Wege vor erhebliche Probleme. Kompensieren lässt sich dieser Nachteil gewöhnlich nur durch umfassende Verbalisierung, die einen womöglich simplen Sachverhalt durch wortreiches Beschreiben plötzlich übermäßig komplex erscheinen lässt. Bei <a href="http://www.npr.org/sections/money/2011/04/27/135737940/the-case-shiller-index-sung-as-opera" target="_blank" rel="noopener noreferrer">npr behalf man sich mit einer ungewöhnlichen Vorgehensweise</a> &#8211; die Intonation des Diagramms in der Kunstform des Operngesangs. Die Tonlage bildete dabei den Kurvenverlauf der Indexzahlen ab. Die Höhenflüge in den Jahren 2006/2007 werden damit genauso &#8222;erhörbar&#8220; wie die darauffolgende Immobilienkrise und der damit einhergehende Preisverfall.</p>
<p>Ein Jahrzehnt Preisentwicklung auf dem US-Eigenheimmarkt &#8211; gesungen als Oper:<br />
<iframe loading="lazy" title="NPR embedded audio player" src="http://www.npr.org/player/embed/135737940/135744956" width="718" height="151" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h2>2. Zieleinlauf der 100m-Olympiasieger im historisch-akustischen Vergleich</h2>
<p>Die New York Times hat 2010 anlässlich der Olympischen Spiele sehr ausgiebig mit der akustischen Darstellung von originär visuell dargestellten Sachverhalten experimentiert. Vielleicht das eindrucksvollste Beispiel ist die Gegenüberstellung sämtlicher Zieleinläufe der Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen seit 1896. Beginnend mit dem schnellsten &#8211; Usain Bolt bei seinem Olympiasieg 2010 &#8211; wird jeder Olympiasieger entsprechend seiner Einlaufzeit mit einem Ton versehen. Es gelingt damit auf eindrucksvolle Weise, die auf dem Papier zwar eigentlich immensen Zeitabstände zwischen den Sprintern in Echtzeitrelation zu setzen und dadurch die spröden Daten und Fakten um eine &#8222;fühlbare&#8220; Dimension zu erweitern.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="100 meters - One Race, Every Medalist Ever" width="625" height="352" src="https://www.youtube.com/embed/FCR3VyfzrFQ?start=134&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>3. Algorithmen beim sortieren zuhören</h2>
<p>Eine weitere Anwendunsgmöglichkeit ist die Statusanzeige bei Datensortierprozessen bzw. die Unterscheidbarkeit von Algorithmen über akustische Signale. Um in den vollen Genuss dieser multimedialen Errungenschaft zu kommen, sollten Sie dringend ihre Lautsprecherboxen auf extralaut stellen und &#8211; <strong>ganz wichtig</strong> &#8211; die Untertitel im Youtube-Video einschalten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="What different sorting algorithms sound like" width="625" height="469" src="https://www.youtube.com/embed/t8g-iYGHpEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Quelle: <a href="https://medium.com/thoughts-on-media/what-does-data-sound-like-9bd4ef4f5e8a#.un5xj19zk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thoughts On Media</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/04/698/">Big Data: Wie man Daten zum Klingen bringt &#8211; und warum</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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		<title>Videomanipulation: Das Werkzeug für die hausgemachte Verschwörungstheorie.</title>
		<link>https://nerdwaerts.de/2016/03/videomanipulation-das-werkzeug-fuer-die-hausgemachte-verschwoerungstheorie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 16:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daten- & Algorithmusökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[#profwag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitalisierung hat neben ihren unbestreitbaren und deutlich überwiegenden Vorzügen natürlich auch Schattenseiten. Aber die Entwicklung eines deutsch-/US-amerikanischen Forscherteams hat das Potenzial, Berichterstattung, Nachrichten und das, was wir als &#8222;objektive Wahrheit&#8220; empfinden, radikal zu manipulieren: Das Werkzeug für die hausgemachte Verschwörungstheorie. Mit dem Begriff &#8222;bahnbrechend&#8220; wird gerne inflationär umgegangen, aber was Forscher der Universität Erlangen in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/videomanipulation-das-werkzeug-fuer-die-hausgemachte-verschwoerungstheorie/">Videomanipulation: Das Werkzeug für die hausgemachte Verschwörungstheorie.</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/12081e4922f5464b96c15ae2f3bba1fd" alt="" width="1" height="1" /><strong>Digitalisierung hat neben ihren unbestreitbaren und deutlich überwiegenden Vorzügen natürlich auch Schattenseiten. Aber die Entwicklung eines deutsch-/US-amerikanischen Forscherteams hat das Potenzial, Berichterstattung, Nachrichten und das, was wir als &#8222;objektive Wahrheit&#8220; empfinden, radikal zu manipulieren: Das Werkzeug für die hausgemachte Verschwörungstheorie.</strong><br />
<span id="more-777"></span><br />
Mit dem Begriff &#8222;bahnbrechend&#8220; wird gerne inflationär umgegangen, aber was Forscher der Universität Erlangen in Kooperation mit dem Max-Planck-Institute for Informatics der Stanford University vor wenigen Wochen vorgestellt haben, verdient unserer Meinung nach uneingeschränkt dieses Etikett: Unter dem Titel &#8222;Face2Face: Real-time Face Capture and Reenactment of RGB Videos&#8220; ist eine Videodemonstration auf Youtube gepostet, die eindrucksvoll die Ergebnisse der Forschungsgruppe zeigt. Offensichtlich ist es dieser gelungen, Gesichtsbewegungen, etwa beim Sprechen, einer Person auf eine weitere in einem Video zu übertragen.</p>
<p>Heißt: Man nehme einen Clip mit einem politischem Amts- oder Mandatsinhaber und lege diesem einige Worte in den Mund, die dieser so nie geäußert hat &#8211; einfach indem man diese selbst spricht. Die entsprechenden &#8211; eigenen &#8211; Lippenbewegungen werden dann so täuschend echt auf das Ursprungsvideo übertragen, dass kaum noch feststellbar ist, dass die Aussage gar nicht so gefallen ist &#8211; <strong>der perfekte Werkzeugkasten für den DIY-Verschwörungstheoretiker.</strong></p>
<p>Wenn Sie also schon immer mal Frauke Petry ein überzeugtes, tränenreiches und liebevolles Bekenntnis zur Willkommenskultur in Deutschland abringen wollten, hier ist Ihr Tool:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Face2Face: Real-time Face Capture and Reenactment of RGB Videos (CVPR 2016 Oral)" width="625" height="469" src="https://www.youtube.com/embed/ohmajJTcpNk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/12081e4922f5464b96c15ae2f3bba1fd" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/03/videomanipulation-das-werkzeug-fuer-die-hausgemachte-verschwoerungstheorie/">Videomanipulation: Das Werkzeug für die hausgemachte Verschwörungstheorie.</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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		<title>Wenn Daten das neue Öl sind, warum verhalten wir uns dann nicht auch so?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 08:22:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich ist es kaum noch zu ertragen, kein Vortrag, kein Medienbeitrag, keine Diskussionsrunde zur digitalen Ökonomie scheint ohne den Hinweis auszukommen, Daten seien das „neue Öl“, respektive das „neue Gold“. Aber was bedeutet das eigentlich? Wo erfolgt denn die Monetarisierung des Datenrauschs? Können wir irgendwo unsere Claims abstecken? Und warum ist Deutschland noch kein digitales [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich ist es kaum noch zu ertragen, kein Vortrag, kein Medienbeitrag, keine Diskussionsrunde zur digitalen Ökonomie scheint ohne den Hinweis auszukommen, Daten seien das „neue Öl“, respektive das „neue Gold“. Aber was bedeutet das eigentlich? Wo erfolgt denn die Monetarisierung des Datenrauschs? Können wir irgendwo unsere Claims abstecken? Und warum ist Deutschland noch kein digitales Klondike?<br />
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</strong><br />
<span id="more-487"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/d80b9f9b73a540ac9993d213744332c9" alt="" width="1" height="1" />Springer-Chef <a href="http://www.welt.de/videos/article133010317/Daten-sind-das-neue-Oel.html" target="_blank">Matthias Döpfner</a>, BITKOM-Präsident und Datev-Chef <a href="http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/zn/zn0415.pdf" target="_blank">Dieter Kempf</a> oder GfK-CEO <a href="http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article127344442/Daten-sind-das-neue-Gold.html" target="_blank">Matthias Hartmann</a> &#8211; um nur einige wenige zu nennen &#8211; sie alle haben den Vergleich von Daten mit Gold oder Öl hinsichtlich der ökonomischen Bedeutung bereits bemüht. Doch wie es scheint, überlassen wir es in der praktischen Gegenwart eher den Tech-Konzernen aus den USA, diese immateriellen Bodenschätze zu heben. In Deutschland beschränkt man sich bislang auf die Rolle als Rohstofflieferant – in der Regel gegen Glasperlen.</p>
<p>Schlimmer noch: Unvorstellbar, dass ein westlicher, marktwirtschaftlich geprägter Staat auf die Idee gekommen wäre, reichhaltiges Ölvorkommen um jeden Preis von der Vermarktung fernzuhalten, den Verkauf möglichst zu unterbinden, ja sogar unter Strafe zu stellen, anstatt aus diesem Ressourcenglücksfall einen Markt zu schaffen, der das ökonomische System beflügelt, für Wohlstand sorgt und somit über Besteuerung auch der öffentlichen Hand Einnahmen beschert. Würde dazu noch der Rohstoff an andere Staaten verschenkt, würden Konzessionen und unbegrenzte Zugriffsrechte auf die Ressourcen ermöglicht und sogar forciert – die politisch Verantwortlichen dürften normalerweise mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt werden.</p>
<h2>Der Unterschied zwischen Daten und Öl</h2>
<p>Beim Öl und beim Gold wäre dieses Szenario schlicht undenkbar. Bei Daten jedoch passiert in Deutschland genau das. Während die inländische Wirtschaft in ein immer engeres Korsett gepresst wird, was die Verwendung von personenbezogenen Daten betrifft, unterliegen gleichzeitig aber deren internationale, vor allem US-amerikanische Konkurrenten aufgrund der internationalen Vernetzung naturgemäß nicht den selben Beschränkungen. Noch viel schlimmer jedoch: Eigentlich besteht die Aufgabe des Staates, ja im Schutz der Bürger und deren Interessen sowie darin, die ökonomische und gesellschaftliche Funktionsweise sicherzustellen. Tatsächlich aber beschränkt er Wirtschaft und Bürger in ihrer Handlungsfreiheit und ihren Rechten, protegiert er konkurrierende Unternehmen aus dem Ausland, wie Google und Facebook, sowie ausländische Geheimdienste wie die NSA im gleichen Maße. Ökonomisch führt dies zu einer Marktverzerrung zu Lasten der Unternehmen im eigenen Land, ja sogar zu staatlich unterstützter Industriespionage. Aus gesellschaftlicher Perspektive ist dies hingegen als Verramschung von Volkssouveränität und Rechtsstaatlichkeit zu werten.</p>
<h2>Es bedarf einer Wertediskussion um die „Datenidentität“</h2>
<p>Offensichtlich brauchen wir dringend eine Diskussion um den Wert und die Bedeutung von Daten in unserer immer digitaleren Welt: Wem gehören Daten? Wer ist ihr Eigentümer? Und wer hat das Recht diese zu vermarkten – derjenige, der sie erhebt und veredelt oder derjenige, in dessen „Sphäre“ sie angefallen sind? Die Rechtswissenschaft meint gemeinhin zumindest bei Personendaten hier klare Antworten geben zu können. Doch wie verhält es sich bei Maschinen- und Objektdaten im „Internet der Dinge“? Und lässt sich dann noch eine Trennung zwischen dinglichen und „menschlichen“ Daten vollziehen?</p>
<p>Auch wenn die Bereitschaft in der Bevölkerung für einen entsprechenden Diskurs derzeit nicht allzu hoch ist und die digitale Kompetenz der politischen Entscheidungsträger in der überwiegenden Zahl der Fälle bei weitem nicht ausreicht, um substanziell an der Diskussion teilzunehmen: mit der Datenfrage berühren wir inzwischen die grundlegenden Prinzipien unserer „Freiheitlich Demokratischen Grundordnung“. Wenn Daten tatsächlich diese eminent hohe Bedeutung zukommt, ist es essentiell für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, dass wir bürgerliche Datenrechte und Selbstverantwortlichkeiten sowie den Schutz vor staatlicher Willkür und Missbrauch verfassungsrechtlich verankern.</p>
<h2>Unternehmerisches Versagen bei der Datenwertschöpfung</h2>
<p>Der Staat ist letztlich immer nur die Summe seiner Teile. Neben dem Wahlvolk tragen eben auch die Unternehmen ihren Teil der Schuld an diesem Problem bei. Viel zu lax wird mit dem eigenen „Datenvermögen“ umgegangen. Datengetriebene Geschäftsmodelle der Industrie, etwa in den Schlüsselsegmenten Maschinenbau und Automobil, jenseits von bloßer „Prozessoptimierung“ findet man selten.</p>
<p>Gerade auch die Medienbranche offenbart hier eklatante Kompetenzprobleme: Im Kampf mit Google haben die deutschen Verleger ein mehr als zweifelhaftes „Leistungsschutzrecht“ mittels massivem Lobbyismus durchgesetzt. Dadurch sollen die Inhalte der Verlage besser geschützt werden. Gleichzeitig – trotz des „Daten-sind-das-neue-Öl“-Mantras – nutzt die überwältigende Mehrheit der deutschen Medienunternehmen Googles AdServer „Double Click“ zur Ausspielung von Werbung auf den eigenen medialen Plattformen. Damit erhält der Datenriese aus Mountain View den kompletten Zugriff auf deren sämtliche Nutzer – und wird dafür von den Verlagshäusern auch noch bezahlt. Während man also auf der einen Seite über das Recht an den Verpackungsmaterialien streitet, bezahlt man auf der anderen Seite noch dafür, Gold und Öl, das eigentliche Produkt, eimerweise verschenken zu dürfen.</p>
<p>Paradox? Ja. Aber Realität im deutschen digitalen Klondike.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/01/wenn-daten-das-neue-oel-sind-warum-verhalten-wir-uns-dann-nicht-auch-so/">Wenn Daten das neue Öl sind, warum verhalten wir uns dann nicht auch so?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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