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	<title>Bayern Archive - Nerdwärts.de</title>
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	<description>Digitaler Wandel &#38; Digitale Bildung</description>
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		<title>Digitale Kompetenzen mit Handyverbot vermitteln?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 17:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass an bayerischen Gymnasien die Digitalisierung trotz anders lautender Bekundungen der Politik noch nicht wirklich Einzug gefunden hat, haben wir ja schon beschrieben. Aber nun gibt es in dieser Sache neues zu berichten: Offensichtlich besteht die Strategie der bayerischen Bildungspolitik zur Bewältigung der Aufgabe, unseren Nachwuchs für die Herausforderungen der Digitalen Transformation fit zu machen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nerdwaerts.de/2016/04/800/">Digitale Kompetenzen mit Handyverbot vermitteln?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nerdwaerts.de">Nerdwärts.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c1a51f36f1824bf5bb16020640bf8a33" alt="" width="1" height="1" /><strong>Dass an bayerischen Gymnasien die Digitalisierung trotz anders lautender Bekundungen der Politik noch nicht wirklich Einzug gefunden hat, <a href="http://nerdwaerts.de/2015/01/bayern-digitale-bildung-verboten/" target="_blank">haben wir ja schon beschrieben</a>. Aber nun gibt es in dieser Sache neues zu berichten: Offensichtlich besteht die Strategie der bayerischen Bildungspolitik zur Bewältigung der Aufgabe, unseren Nachwuchs für die Herausforderungen der Digitalen Transformation fit zu machen, darin, schlichtweg Digitales grundsätzlich zu verbannen.</strong><br />
<span id="more-800"></span><br />
So wurde etwa am Würzburger <a href="http://www.mggw-online.de/" target="_blank">Matthias-Grünewald-Gymnasium (MGG)</a> vor kurzem nun ein absolutes Handyverbot verfügt – und zwar wohlgemerkt explizit in den Pausen sowie vor Beginn und nach Ende des Unterrichts(!).</p>
<h2>Vermittlung &#8222;medientechnischer Verantwortung&#8220; per Handyverbot</h2>
<p>Interessant ist dabei die Motivation für dieses Vorgehen: Denn begründet wird die Maßnahme &#8222;mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler an unserem Gymnasium zu medientechnisch verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu erziehen&#8220;.</p>
<p>Die Schulleitung beruft sich dabei in einem entsprechenden Schreiben an die Eltern auf Art. 56 Abs.(5) des bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEuG):</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten. Die unterrichtende oder die außerhalb des Unterrichts Aufsicht führende Lehrkraft kann Ausnahmen gestatten. Bei Zuwiderhandlung kann ein Mobilfunktelefon oder ein sonstiges digitales Speichermedium vorübergehend einbehalten werden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Für mich leiten sich daraus zwei Fragen ab:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1.) Wie glaubt eigentlich der bayerische Gesetzgeber, dass Medienkompetenz erworben wird?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Und 2.): Wie will eine Schule ernsthaft &#8222;medientechnisch verantwortungsvolle Persönlichkeiten&#8220; bilden, wenn das Einzige, was ihr zur Medientechnik einfällt, ist, diese auszuschalten?</strong></p>
<h2>Verantwortung lernen ohne eigenes Handeln?</h2>
<p>Natürlich, wer selbst Kinder im „Anwenderalter“ hat, weiß oft zur Genüge von exzessivem Smartphonegebrauch und daraus womöglich resultierenden kleineren und größeren Familiendramen zu berichten. Aber ist ein Abschalten ernsthaft eine Lösung? Wäre es nicht die primäre pädagogische Aufgabe, sich aktiv und intensiv damit auseinanderzusetzen? Verantwortung kann nur übernehmen wer auch handeln und das heißt in diesem Fall anwenden darf – zunächst zum Beispiel unter Anleitung und dann Schritt für Schritt selbständiger.</p>
<h2>Verbote statt Kompetenzaufbau</h2>
<p>Das setzt natürlich auch voraus, dass diejenigen, die Anleitung geben sollen, dazu auch die Kompetenz besitzen. Und vermutlich liegt hier das Problem: Snapchat, Instagram, Twitter kennen die meisten Eltern und Lehrer bestenfalls vom Hörensagen. Dann ist es natürlich schwierig, hier einwirken zu können. Also wird alles Digitale pauschal dämonisiert. Man versteckt sich hinter angewandter Verbotsautorität. Die eigentlich zu lösenden Aufgaben und Probleme werden auf außerhalb der erzieherischen Sphäre verlegt. Dabei wäre Bildung genau hier so unendlich wichtig. Es gäbe eine Menge zu vermitteln: nicht nur aus ökonomischen Gesichtspunkten, sondern auch etwa bei Fragen nach einer selbstbestimmten „Datenidentität“ oder Verhaltenskodizes im Netz.</p>
<p>Damit – und nicht mit pauschalen Verboten &#8211; würde man Kinder zu &#8222;medientechnisch verantwortungsvollen Persönlichkeiten&#8220; erziehen.</p>
<p>Aber so wie in Bayern, am Würzburger Matthias-Grünewald-Gymnasium, überlässt man die Beantwortung dieser wichtigen Fragen lieber sich selbst – das entspricht einer pädagogischen und bildungspolitischen Bankrotterklärung.<br />
<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c1a51f36f1824bf5bb16020640bf8a33" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Schule in Bayern: Digitale Bildung unerwünscht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Wagener]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 10:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Vernunft vs. bayrisches Schulsystem – die Geschichte einer Odyssee Immer wieder war zu Letzt über die schlechte digitale Ausstattung an unseren Schulen zu lesen (z.B. hier und hier). Auch wenn ich absolut die Besorgnis teile, dass unseren Kindern viel zu wenig digitale Bildung vermittelt wird, bin ich jedoch skeptisch, was die an diesen Stellen oft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Digitale Vernunft vs. bayrisches Schulsystem – die Geschichte einer Odyssee</h2>
<p><strong> Immer wieder war zu Letzt über die schlechte digitale Ausstattung an unseren Schulen zu lesen (z.B. <a title="www.nerdwärts.de" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/computer-in-schulen-jeder-zweite-lehrer-ohne-geschuetzte-e-mail-a-1002482.html" target="_blank">hier</a> und <a title="www.nerdwärts.de2" href="https://spielraum.xing.com/2014/09/xing-klartext-holt-die-gadgets-in-die-schule/?pid=b7237_cnwsl" target="_blank">hier</a>). Auch wenn ich absolut die Besorgnis teile, dass unseren Kindern viel zu wenig digitale Bildung vermittelt wird, bin ich jedoch skeptisch, was die an diesen Stellen oft skizzierten Lösungsansätze des Problems betrifft: Bevor wir Millionen in die Ausstattung unserer Schulen in digitale Lehrmittel investieren, die ohnehin in kürzester Zeit überholt sind, sollten wir zunächst einmal das „Mindsetting“ und ganz allgemein die digitale Kompetenz an unseren Lehrinstitutionen überprüfen. Denn da scheint viel Nachholbedarf zu bestehen. <img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/ebfa1bdbc4144a59af5d0cd8252962c5" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<p><strong style="line-height: 1.5;">Was ich damit meine, möchte ich an dem folgenden Beispiel aus dem wahren Leben skizzieren:</strong><br />
<span id="more-102"></span></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/ebfa1bdbc4144a59af5d0cd8252962c5" alt="" width="1" height="1" /><br />
Ich bin Vater einer 14jährigen Tochter, 9. Klasse Gymnasium in Bayern. Seit Wochen bemühen wir uns, mit verschiedenen Lehrern der Schule in Kontakt zu treten. Nichts gravierendes, sondern einfach um ein paar Fragen zu klären. Dazu werden wir auf deren Sprechstunden verwiesen. Eine direkte Kontaktaufnahme mit den Lehrkräften per Mail oder Telefon ist schon Mal – angeblich aus Datenschutzgründen – nicht möglich. Stattdessen muss zwingend ein Termin über das Sekretariat vereinbart werden. Die Sprechstundenzeiten sind allerdings nicht frei, sondern nur gegen Eingabe eines Passwortes zugänglich. Der Grund hierfür? – Bleibt schleierhaft. Auch hier wird der Datenschutz angeführt und, dass &#8222;das Ministerium&#8220; es so will. Welche geheimen Daten ein Gymnasiallehrer mit der Veröffentlichung seiner Dienst-E-Mail oder seiner Sprechstundenzeiten preisgibt, konnte ich bisher auch nach intensiver Recherche nicht in Erfahrung bringen.</p>
<h2>Schulen in Bayern: Digitalisierung unerwünscht?</h2>
<p>Offensichtlich herrscht an den bayrischen Schulen eine gegenüber den Vorzügen der Digitalisierung grundsätzlich ablehnende Haltung. Wie unkompliziert wäre es doch für alle Beteiligten, einfach einen Termin per kurzer Mail zu vereinbaren. Aber nein, so etwas scheint in der bayrischen Schullandschaft nicht vorgesehen zu sein. Stattdessen werden diffuse Ängste vor der Digitalisierung bis zum Exzess gepflegt:</p>
<p>Eigentlich hätte das Passwort für die Website (allein, dass so etwas überhaupt für notwendig befunden wird, ist schon so unsinnig, dass ich es kaum zu schreiben vermag) an alle Kinder in der Klasse verteilt werden sollen. Davon hatte aber am Elternabend keiner etwas mitbekommen. Daraufhin rief meine Frau, bis vor kurzem stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende der Schule und den Verwaltungsmitarbeitern dort bestens &#8211; nicht nur namentlich &#8211; bekannt, im Sekretariat an. Dort teilte man ihr mit, dass das Passwort nicht am Telefon übermittelt werden könne. (Sie hätte ja ein potenzieller Attentäter auf das bayrische Schulwesen sein können, man weiß ja nie.) Eine Übersendung per Mail kommt an der Schule grundsätzlich nicht in Frage, weil die Missbrauchsgefahr – gegenüber dem absolut sicheren, klassischen Papier nicht zu kalkulieren sei.</p>
<h2>Print ist sicher, digital kann man nicht trauen?</h2>
<p>Jeder in meinem Alter (ich bin 42), der als Heranwachsender in seiner Schulzeit schon mal die Unterschrift unter der Entschuldigung für den Sportunterricht gefälscht hat, kann da nur müde und desillusioniert den Kopf schütteln. Klar: Die Mail der Eltern ist anzuzweifeln, die unterschriebene Entschuldigung auf Papier muss sicher sein. Es ist ja ein ungeschriebenes Gesetz, dass mit der Ausbildung zum Lehrer auch stets eine tiefgreifende Expertise in der Graphologie erworben wird, und offensichtlich ist die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten so ausgeprägt, dass im Rektorat der Schule auch sämtliche Unterschriften der Eltern vorliegen…</p>
<p>Aber ich schweife ab: also das Sekretariat wollte aus Datenschutzgründen das Passwort weder per Mail noch telefonisch herausrücken. Lösungsvorschlag: „Ihre Tochter soll das Passwort im Sekretariat abholen!“. Gesagt, getan. Als diese dort vorsprach, verweigerte man ihr jedoch jede Auskunft und schickte sie unverrichteter Dinge wieder nach Hause: „Das geht nur über Deine Eltern.“</p>
<p>Ist ja auch klar, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder einfach so eine öffentliche Website einsehen dürfte. Und eine 14jährige Schülerin könnte ja sonst was mit diesem Passwort anstellen – das will man sich ja gar nicht alles ausmalen…</p>
<p>Die Termine der Sprechstunden der Lehrer an der Schule meiner Tochter kennen wir jedenfalls bis heute nicht.</p>
<p>Warum wir im internationalen Vergleich so weit bei dem doch so unermesslich wichtigen Thema der Digitalisierung hinterher hinken, verstehe ich hingegen jeden Tag besser.</p>
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