Surfable: Das Samsung Galaxy Surfboard

Das Internet der Dinge treibt immer eigenartigere Blüten. Nun hat Samsung sogar angeblich ein Surfboard vernetzt. Ziel: die Verbindung zwischen Surfer und seinem Publikum zu verstärken.

Während in Deutschland der Hype um die Vernetzung der Dinge nur sehr allmählich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt, reißen die Meldung aus anderen Teilen der Welt von immer ausgefalleneren Beispielen von Wearables und anderen Anwendungsfällen des „Internet of Things“ nicht ab. Von der Smartwatch bis zur „Smartwig“ oder der vernetzten Weinflasche, kaum ein Gebrauchsgegenstand scheint vor seiner Vernetzung gefeit.

Surfable: Samsung Surfboard

Nun hat also Samsung ein „Surfable“ kreiert. Ein Werbespot auf Youtube zeigt den Surf-Champion Gabriel Medina bei seiner Trainingsroutine – mit dem „Galaxy Surfboard“. Professionelles Surfen sei ein einsamer Sport, so die Aussage des Clips. Allein im Ozean, auf sich selbst gestellt, muss die Isolation überwältigend sein. Das Samsung Surfboard soll da zum Glück nun Abhilfe schaffen können. Ausgestattet mit einem LED Display, das von einem in der Seite integrierbaren Samsung Galaxy S7 Smartphone betrieben und gefüttert wird, kann das Surfboard als Kommunikations- und vor allem „Motivationsmedium“ zwischen Surfer und seiner Außenwelt genutzt werden. Auch Wetterbedingungen, Wellenhöhen und Trainingsanweisungen lassen sich so an den Sportler übermitteln.

Marketinggag oder Serienprodukt?

Ob das vernetzte Samsung Surfboard tatsächlich einmal Marktreife erreichen wird, erscheint doch mehr als fraglich. Stattdessen stehen für den aufwändig produzierten Clip vermutlich auch eher Werbe- und Kommunikationsziele im Vordergrund. Bei Youtube stößt das Projekt auf ein geteiltes Echo. Gerade die eingefleischte Surfcommunity empfindet derartige Technik-Albernheiten als reichlich überflüssig. Oder wie ein Nutzer es ausdrückte: „I surf to avoid technology.“

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